Effektives Projektmanagement: Zeiterfassung und Controlling als Basis der Projektsteuerung
Projekte und Aufgaben: Was ist der Unterschied?
Ein Projekt ist durch seine Singularität gekennzeichnet. Es gibt ein einmaliges Ziel, das mit vorgegebenen Mitteln innerhalb eines festen Zeitrahmens erreicht werden soll. Das Budget umfasst dabei in der Regel nicht nur monetäre, sondern auch personelle Ressourcen.
Projekte ergeben sich aus den unterschiedlichsten Situationen in Unternehmen jeder Größe – vom kleinen Ein-Mann-Betrieb bis zum internationalen Konzern: Änderung der Räumlichkeiten, Änderung gesetzlicher Rahmenbedingungen, Implementierung neuer Software oder Technik, Anpassung des Produktportfolios, Ausweitung des Arbeitsgebiets und so fort. Weder den Entstehungsgründen noch dem Umfang eines Projekts sind prinzipiell Grenzen gesetzt.
In Abhängigkeit vom Projektumfang erfolgt die Budgetplanung in Bezug auf den Zeit-, Finanz- und Personalbedarf. Je umfangreicher dabei das Projekt hinsichtlich dieser Budgets ist, desto mehr Kapazitäten sind für das Projektmanagement einzuplanen. Großprojekte haben klar definierte hierarchische Strukturen – von der Leitungsebene bis zu den ausführenden Instanzen. Bei kleinen, überschaubaren Projekten können die Leitung und die Ausführung dagegen in Personalunion stattfinden.
Projektcontrolling: Wie wichtig ist die Zeiterfassung?
Erfolgreiches Projektmanagement basiert neben Erfahrung und Struktur auf gutem Projektcontrolling. Das Controlling kann allerdings nur so gut sein, wie die erfassten Daten! Die Basis für eine strukturierte Kontrolle des finanziellen und personellen Budgets ist daher ab einem gewissen Umfang des Projekts eine fundierte Zeit- und Kostenerfassung aller Projektmitarbeiter.
Für einen praktikablen Einsatz in Projekten müssen Zeiterfassungssysteme…
- eine schnelle, möglichst intuitive Einarbeitung in das System für alle Mitglieder des Projektteams gewährleisten,
- eine bereichsübergreifende Implementierung des Systems ermöglichen,
- ein einfaches Handling bieten – ohne komplexe, zeitaufwändige Datenerfassungsprozesse,
- die Zuordnung von Arbeitszeiten zu Projekten / Aufträgen erlauben,
- vielfältige Auswertungsmöglichkeiten für das Projektcontrolling bieten und
- unterschiedliche Berechtigungsstufen für individuelle Eingabe-, Einsichts- und Auswertungsoptionen unterstützen.
Die Auswahl Ihres Systems: Das sollten Sie beachten!
Der Markt für Zeiterfassungs- bzw. Projektcontrollingsysteme ist vielfältig und wächst von Tag zu Tag. Um das richtige System zu finden, das am besten zu Ihrem Unternehmen passt, sind umfangreiche Recherchen erforderlich. An erster Stelle sollte dabei vor allem eine genaue Bedarfsanalyse stehen:
Welche Aufgabenbereiche muss das System abdecken? Hier ein paar Anforderungsbeispiele:
- ausschließlich Zeiterfassung
- Auftragssteuerung aus dem System
- Rechnungswesen
- Personalverwaltung
- Kundenstammverwaltung
- umfangreiches Controlling
- Welche Aufgabenbereiche wären „nice to have“?
- Wie viele Mitarbeiter nutzen das System?
- Wie viele Berechtigungsstufen / -unterschiede gilt es abzudecken?
- Wie sind die (EDV-)technischen Voraussetzungen?
- Sind unterschiedliche Standorte / Betriebsstätten zu vernetzen?
- Welche Zugriffsmöglichkeiten soll das System bieten?
o ausschließlich an einer zentralen Stelle (z. B. am Eingang)
o vor Ort an allen Arbeitsplätzen
o vom Homeoffice
o mobil
- Sind Schnittstellen zu bestehender Software erforderlich?
- Welches Budget steht bereit?
o zeitlich
o personell
o monetär
- Wie umfangreich ist voraussichtlich die Datenbasis – und wie präzise muss die Auswertung sein?
- Gibt es branchenspezifische Anforderungen?
Nach Beantwortung dieser Fragen lässt sich der Suchbereich eingrenzen. Anschließend können Sie die aussichtsreichsten Kandidaten für die Zeiterfassung Ihrer Projekte und die Personalsteuerung auf eine „Shortlist“ mit wenigen Anbietern reduzieren, die Ihre Favoriten enthält.
Der letzte Schritt: Wie entscheiden Sie richtig?
Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, sollten Sie die verbliebenen Systeme auf Ihrer Shortlist für das Zeit- und Projektmanagement noch einmal ganz genau unter die Lupe nehmen. Stellen Sie eine kleine Auswahl an Mitarbeitern zusammen, die alle Systeme hinsichtlich der Einsatz- und Verwendungsbereiche testen und beurteilen.
Achten Sie bei der Mitarbeiterauswahl für diese Aufgabe darauf, dass die Qualifikation der Tester die gesamte Bandbreite der späteren Systemanwendung abdeckt. Ist z. B. geplant, die Abrechnung mit Kunden direkt über das Projektmanagement-Tool laufen zu lassen, sollte auch ein Mitarbeiter aus der Buchhaltung bereits im Vorfeld einen Blick auf die Systemkandidaten werfen.
Wird Urlaubs- und Fehlzeitenplanung ein Schwerpunkt sein, sollte das Personalwesen dabei sein. Das Handling im Alltag können die später involvierten Projektmitarbeiter am besten beurteilen. Wenn das System – neben den geforderten Tools und Aufgabenschwerpunkten – darüber hinaus nutzerfreundlich ist, stehen die Chancen gut, dass es sich in der Praxis bewährt und die Mitarbeiter es nicht nur akzeptieren, sondern als willkommene Arbeitserleichterung begrüßen.
Nutzen Sie für den intensiven Praxistest den Erfahrungsaustausch mit anderen Nutzern oder kostenlose Probe-Editionen, die seriöse Anbieter wie etwa CheroKey für einen zeitlich befristeten Test der Projektmanagement-Software zur Verfügung stellen. So können Sie am besten testen, welche Lösung zu den Anforderungen Ihrer Projekte passt!
ExpertentalkWohnanlagen und Gewerbeobjekte sind anspruchsvolle Immobilien: Treppenhäuser sollen sauber bleiben, Grünflächen gepflegt aussehen und technische Anlagen zuverlässig laufen. Für Hausverwaltungen und Eigentümer heißt das im Alltag oft, mehrere Dienstleister gleichzeitig zu koordinieren. Wie sich diese Aufgaben sinnvoll bündeln lassen und worauf es bei der Auswahl eines Dienstleisters ankommt, erklärt Nenad Tomic, Inhaber von N.D Service aus Neufahrn bei Freising, im Gespräch. Seine Kernthese: Wer Reinigung, Grünpflege und die Betreuung der Haustechnik aus einer Hand vergibt, reduziert den Abstimmungsaufwand und weiß im Zweifel immer, wer für das Gesamtbild der Immobilie verantwortlich ist. Im Gespräch mit Nenad Tomic von N.D Service N.D Service ist ein Hausmeister- und Reinigungsdienstleister mit Sitz in der Thomastraße 19 in Neufahrn bei Freising, unweit der Kreisstadt Freising und des Flughafens München. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben Wohnanlagen und gewerbliche Objekte in der Region und bündelt dabei Leistungen, die sonst häufig auf mehrere Firmen verteilt sind: von der Gebäudereinigung über die Treppenhaus- und Fensterreinigung bis hin zur Pflege von Grün- und Außenanlagen und der Betreuung haustechnischer Anlagen. Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen, die einen Hausmeisterservice in Freising und Umgebung suchen, finden in dem Betrieb einen Ansprechpartner für die laufende Pflege ihrer Objekte. Im Interview beschreibt Inhaber Nenad Tomic, wie die einzelnen Leistungsbausteine zusammenhängen und was Auftraggeber bei der Vergabe beachten sollten.
ExpertentalkWer heute über eine neue Heizung nachdenkt, kommt an der Wärmepumpe kaum vorbei. Steigende Energiekosten, staatliche Förderprogramme und der Wunsch nach klimafreundlichem Wohnen machen die Technik für Eigentümer von Bestandsgebäuden und Neubauten gleichermaßen interessant. Doch wie läuft der Umstieg von der alten Öl- oder Gasheizung in der Praxis tatsächlich ab und worauf sollten Hausbesitzer achten? Die kurze Antwort: in klar geordneten Schritten von der Gebäudeanalyse über Planung und Förderantrag bis zur Montage, die erfahrungsgemäß nur wenige Tage dauert. Antworten aus dem Handwerksalltag liefert Okan Bal, Inhaber eines Heizungs- und Sanitärbetriebs in Bad Salzuflen, der seit über 15 Jahren Wärmepumpen plant und installiert und bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld eingetragen ist. Im Gespräch erklärt er, wie eine Modernisierung Schritt für Schritt gelingt, welche Förderung möglich ist und warum Sanitär und Heizung oft zusammengehören. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär? business-on.de: Herr Bal, stellen Sie sich und Ihren Betrieb kurz vor. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär, und welche Leistungen bieten Sie an?
ArbeitslebenDas Malerhandwerk hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. War früher vor allem der klassische Anstrich gefragt, reicht das Spektrum heute von der energetischen Fassadensanierung über die Restaurierung historischer Gebäude bis hin zur Werbetechnik. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Eigentümer erwarten langlebige Ergebnisse und öffentliche Auftraggeber strukturierte Abläufe; bei vielen Sanierungen spielen zudem energetische Fragen eine zentrale Rolle. Parallel dazu sucht die Branche händeringend qualifizierte Fachkräfte. Wie sich diese doppelte Herausforderung meistern lässt, zeigt ein Beispiel aus Sachsen: Die SPEKTRUM Malerwerkstätten GmbH, ein Malerbetrieb aus Chemnitz mit Niederlassung in Dresden, verbindet ein breites Leistungsangebot mit konsequenter Nachwuchsarbeit und steht damit beispielhaft für ein Handwerk im Wandel. Ein Malerbetrieb mit breitem Leistungsspektrum Der Betrieb ist für Kunden in Dresden und Umgebung tätig und beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 60 qualifizierte Mitarbeitende. Betreut werden Privatkunden ebenso wie Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Sechs Leistungsfelder bilden das Angebot: Maler- und Tapezierarbeiten, Fassadenarbeiten, Bodenbeläge, Fallschutzbeschichtungen, Objektrestaurierung und Werbebeschriftung. Damit deckt das Unternehmen ein Spektrum ab, das deutlich über das Angebot eines klassischen Malerbetriebs hinausgeht. Wer für ein Bauvorhaben einen Maler mit Erfahrung in Dresden sucht, findet hier einen Ansprechpartner für all diese Gewerke von der einzelnen Renovierung bis zur umfassenden Sanierung.
