Smart telefonieren im Zeitalter des „New Work“

Die gute alte Festnetzanlage gehört in Deutschlands Büros zu den aussterbenden Sauriern. Smartphone oder die Telefonie über Teams haben dem Festnetztelefon vielerorts den Rang abgelaufen. Doch längst nicht alle Unternehmen sind bereits fertig auf ihrem Weg ins neue digital-mobile Zeitalter. Das gilt besonders für Unternehmen, die gerade keinen hohen Prozentsatz an „Schreibtischarbeiter:innen“ beschäftigen, sondern überwiegend Fabrikarbeiter:innen, Handwerker:innen oder Krankenpfleger:innen. Für sie alle müssen smarte, aber zugleich bezahlbare Kommunikationslösungen gefunden werden – und das oft innerhalb einer Organisation.
Zwischen Büro und Remote Work darf kein Bruch entstehen
Die wohl größte Herausforderung besteht darin, die Ansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre Tätigkeiten und die vorhandene TK-Anlage sowie andere Kommunikationsgeräte miteinander in Einklang zu bringen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Erwartungen an die Kommunikation immer höher werden: zwischen Remote- und Büro-Arbeit darf kein technischer Bruch entstehen. Zudem müssen die Systeme die immer höhere Zahl an Videomeetings auch mit Hunderten an Teilnehmer:innen locker und sicher stemmen können.
Um die Dimensionen klar zu machen: Die Zahl der täglichen Teams-Nutzer weltweit hat sich binnen drei Jahren versiebenfacht. Die Telefon- und Videofunktionen des Microsoft-Programms treffen den Geschmack der Massennutzer:innen. Doch eine Umstellung einer jahrelang genutzten klassischen TK-Anlage auf Teams über Nacht ist keine einfache Übung.
Komplexe Firmen, komplexe TK-Anlagen
Wenn es nicht gerade ein Start-up ist, müssen die bestehende Infrastruktur und Arbeitsabläufe integriert werden. Je komplexer ein Unternehmen und der Gerätepark sind – etwa bei einem Autobauer, einem Krankenhaus oder einem Kongresshotel, umso aufwendiger ist die Aufgabenstellung, wissen die Expertinnen und Experten von Ostertag DeTeWe. Das Unternehmen versteht sich als Systemhaus für cloud-basierte und vor Ort betriebene ITK-Lösungen und Systemintegration in Deutschland. Es beschäftigt rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an bundesweit 14 Standorten.
Die Herausforderung für den Systemwechsel in die Cloud liegt im fast babylonischen Gewirr: Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter in den Büros benutzen aktuell häufig noch Tischtelefon, PC/Laptop und Smartphone für die Kommunikation. Die Arbeiterinnen und Arbeitern an den Bändern etwa greifen vor allem auf DECT, analoge Telefonie und Totmannschaltung zurück. Speziallösungen sehen Konferenzraumsysteme, Contact-Center, Vermittlungsplatz, Aufzugnotruf, Sprachaufzeichnung oder selbst noch das Fax vor.
Der Drang in die Cloud überlagert alles
Ganz klar: Je vielfältiger die Systemlandschaft, desto komplexer werden damit die IT-Projekte – sofern es kein Produkt von der Stange sein soll. Ostertag DeTeWe beispielsweise bietet seiner B2B-Kundschaft drei Alternativen mit angepasster Standardisierung und eine Lösung als Maßkonfektion.
Doch gleich ob teuer maßgeschneidert oder ökonomisch günstiger von der Stange: Einem zentralen Trend folgen alle neuen Kommunikationsangebote – es zieht sie wie einen Magneten in die Cloud. Die Vorteile der „Datenwolke“ liegen auf der Hand. Die Cloud-Integration gewinnt durch SaaS weiter an Effizienz, die Cloud-Integration ist kosteneffizienter und, wohl wichtigster Aspekt: Mit Cloud-Lösungen können Unternehmen schneller auf wachsende und sich verändernde unternehmerische Rahmenbedingungen reagieren. Ihre Stärke spielt die Cloud vor allem bei einer großen Zahl an Nutzern – in diesem Fall Telefonierenden – aus.
- Titelbild: Bild von Gundula Vogel auf Pixabay
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KarriereVersicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?
KarriereWer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?
