IT & Software·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
27. Februar 2023

Smart telefonieren im Zeitalter des „New Work“

Die gute alte Festnetzanlage gehört in Deutschlands Büros zu den aussterbenden Sauriern. Smartphone oder die Telefonie über Teams haben dem Festnetztelefon vielerorts den Rang abgelaufen. Doch längst nicht alle Unternehmen sind bereits fertig auf ihrem Weg ins neue digital-mobile Zeitalter. Das gilt besonders für Unternehmen, die gerade keinen hohen Prozentsatz an „Schreibtischarbeiter:innen“ beschäftigen, sondern überwiegend Fabrikarbeiter:innen, Handwerker:innen oder Krankenpfleger:innen. Für sie alle müssen smarte, aber zugleich bezahlbare Kommunikationslösungen gefunden werden – und das oft innerhalb einer Organisation.

Zwischen Büro und Remote Work darf kein Bruch entstehen

Die wohl größte Herausforderung besteht darin, die Ansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre Tätigkeiten und die vorhandene TK-Anlage sowie andere Kommunikationsgeräte miteinander in Einklang zu bringen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Erwartungen an die Kommunikation immer höher werden: zwischen Remote- und Büro-Arbeit darf kein technischer Bruch entstehen. Zudem müssen die Systeme die immer höhere Zahl an Videomeetings auch mit Hunderten an Teilnehmer:innen locker und sicher stemmen können.

Um die Dimensionen klar zu machen: Die Zahl der täglichen Teams-Nutzer weltweit hat sich binnen drei Jahren versiebenfacht. Die Telefon- und Videofunktionen des Microsoft-Programms treffen den Geschmack der Massennutzer:innen. Doch eine Umstellung einer jahrelang genutzten klassischen TK-Anlage auf Teams über Nacht ist keine einfache Übung.

Komplexe Firmen, komplexe TK-Anlagen

Wenn es nicht gerade ein Start-up ist, müssen die bestehende Infrastruktur und Arbeitsabläufe integriert werden. Je komplexer ein Unternehmen und der Gerätepark sind – etwa bei einem Autobauer, einem Krankenhaus oder einem Kongresshotel, umso aufwendiger ist die Aufgabenstellung, wissen die Expertinnen und Experten von Ostertag DeTeWe. Das Unternehmen versteht sich als Systemhaus für cloud-basierte und vor Ort betriebene ITK-Lösungen und Systemintegration in Deutschland. Es beschäftigt rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an bundesweit 14 Standorten.

Die Herausforderung für den Systemwechsel in die Cloud liegt im fast babylonischen Gewirr: Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter in den Büros benutzen aktuell häufig noch Tischtelefon, PC/Laptop und Smartphone für die Kommunikation. Die Arbeiterinnen und Arbeitern an den Bändern etwa greifen vor allem auf DECT, analoge Telefonie und Totmannschaltung zurück. Speziallösungen sehen Konferenzraumsysteme, Contact-Center, Vermittlungsplatz, Aufzugnotruf, Sprachaufzeichnung oder selbst noch das Fax vor.

Der Drang in die Cloud überlagert alles

Ganz klar: Je vielfältiger die Systemlandschaft, desto komplexer werden damit die IT-Projekte – sofern es kein Produkt von der Stange sein soll. Ostertag DeTeWe beispielsweise bietet seiner B2B-Kundschaft drei Alternativen mit angepasster Standardisierung und eine Lösung als Maßkonfektion.

Doch gleich ob teuer maßgeschneidert oder ökonomisch günstiger von der Stange: Einem zentralen Trend folgen alle neuen Kommunikationsangebote – es zieht sie wie einen Magneten in die Cloud. Die Vorteile der „Datenwolke“ liegen auf der Hand. Die Cloud-Integration gewinnt durch SaaS weiter an Effizienz, die Cloud-Integration ist kosteneffizienter und, wohl wichtigster Aspekt: Mit Cloud-Lösungen können Unternehmen schneller auf wachsende und sich verändernde unternehmerische Rahmenbedingungen reagieren. Ihre Stärke spielt die Cloud vor allem bei einer großen Zahl an Nutzern – in diesem Fall Telefonierenden – aus.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Sanierungsstau in der WEG: Wenn kleine Bauteile plötzlich große Kosten verursachen
Wirtschaft
Sanierungsstau in der WEG: Wenn kleine Bauteile plötzlich große Kosten verursachen

Bei Eigentumswohnungen wird beim Kauf oft zuerst auf Lage, Grundriss, Kaufpreis und monatliches Hausgeld geschaut. Das ist verständlich, reicht aber nicht aus. In einer Wohnungseigentümergemeinschaft können Kosten entstehen, die nicht direkt in der eigenen Wohnung sichtbar sind. Ein undichtes Dach, alte Leitungen, eine marode Fassade oder verschlissene Fenster betreffen schnell die ganze Gemeinschaft. Wer diese Punkte zu spät erkennt, erlebt Sanierungsstau nicht als abstraktes Immobilienthema, sondern als konkrete Rechnung. Warum Sanierungsstau in WEGs oft unterschätzt wird Sanierungsstau entsteht selten über Nacht. Meist werden kleine Mängel jahrelang vertagt, weil die Rücklage knapp ist, die Eigentümer sich nicht einigen oder größere Maßnahmen unangenehm teuer wirken. Irgendwann wird aus dem kleinen Problem ein Beschluss mit fünfstelligen Kosten. Für Selbstnutzer ist das ärgerlich, für Kapitalanleger kann es die Rendite deutlich verändern.

4 Min. LesezeitLesen
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Investforwomen Kritik im Faktencheck 2026: Was an den Vorwürfen dran ist
Frauen im Business
Investforwomen Kritik im Faktencheck 2026: Was an den Vorwürfen dran ist

Investforwomen Kritik sorgt für Diskussionen, weil das Angebot ungewöhnlich wirkt: kostenlose Investmentberatung nur für Frauen. Für diesen Faktencheck wurden mehrere Quellen ausgewertet, darunter Bewertungsportale, Unternehmensdaten und Medienberichte. Kostenlose Finanzberatung nur für Frauen damit sorgt Investforwomen regelmäßig für Diskussionen. Während viele Kundinnen von positiven Erfahrungen berichten, gibt es auch kritische Stimmen, die das Geschäftsmodell hinterfragen. Genau hier setzt dieser Faktencheck an: Wir haben die häufigsten Vorwürfe rund um Investforwomen Kritik recherchiert, geprüft und mit Daten, Bewertungen sowie öffentlich zugänglichen Informationen abgeglichen.

13 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite
Smart telefonieren im Zeitalter des „New Work“ | business-on.de