Definition: Vorsteuer – §15 Umsatzsteuergesetz (UStG)

Die abzugsfähige Vorsteuer

Als Vorsteuer (zur Vorsteuer Definition) darf ein Unternehmer die Mehrwertsteuer abziehen, die auf eine Ware oder eine Dienstleistung aufgeschlagen wird. Der Vorsteuerbetrag wird bei der Umsatzsteuererklärung mit der auf den eigenen Umsatz (Umsatz Definition) anfallenden Umsatzsteuer verrechnet. Damit diese Verrechnung stattfinden kann, muss die Rechnung den Anforderungen des §§ 14 ff. UStG an eine abzugsfähige Rechnung erfüllen. Zu beachten ist, dass sich die Begriffe Vorsteuer und Umsatzsteuer auf ein und dieselbe Besteuerung beziehen. Lediglich der Standpunkt der Betrachtungsweise ist unterschiedlich.

Nichtabzugsfähige Vorsteuer

Für einige Betriebsausgaben darf keine Vorsteuer abgezogen werden. Dazu gehören zum Beispiel Aufgaben, die dem Aufteilungsverbot nach § 12 Nr. 1 EStG fallen, Geschenke, Gästehäuser oder Ausgaben, die die Lebensführung betreffen.

Florian Weis

Teilen:
Weitere Artikel
Der richtige Boden für jeden Raum: Andreas Ehrlich über Nutzung, Material und Pflege
Expertentalk
Der richtige Boden für jeden Raum: Andreas Ehrlich über Nutzung, Material und Pflege

Ein Boden wird täglich genutzt und prägt zugleich die Wirkung eines Raumes. Wer Wohnräume, ein Büro oder eine Geschäftsfläche renoviert, muss deshalb über Farbe und Dekor hinaus weitere Entscheidungen treffen: Wie stark wird die Fläche beansprucht? Welcher Pflegeaufwand passt zum Alltag? Und was ist vor der Verlegung zu beachten? Andreas Ehrlich ist Geschäftsführer der Kühn's Maler GmbH in Chemnitz. Im Interview geht es um Fragen, die bei der Auswahl eines Bodenbelags helfen können. Erst die Nutzung, dann der Belag business-on.de: Was sollte am Anfang stehen, wenn ein neuer Boden für einen Raum gesucht wird?

6 Min. LesezeitLesen
Betriebliche Sicherheit und Resilienz: So schützen Unternehmen Maschinen und Beschäftigte bei Stromausfällen
Business
Betriebliche Sicherheit und Resilienz: So schützen Unternehmen Maschinen und Beschäftigte bei Stromausfällen

In automatisierten Produktionsbetrieben müssen Maschinen, Steuerungssysteme und Sicherheitseinrichtungen reibungslos zusammenarbeiten. Defekte Schutzvorrichtungen, unklare Kennzeichnungen oder Stromausfälle können nicht nur Beschäftigte gefährden, sondern auch die Fertigung zum Stillstand bringen. Für Unternehmen entstehen dadurch zusätzliche Kosten, Lieferverzögerungen und möglicherweise Schäden an Anlagen. Ein durchdachtes Sicherheitskonzept setzt deshalb auf technische Schutzmaßnahmen, eine eindeutige Kennzeichnung von Gefahrenbereichen und klare Abläufe für den Notfall. Maschinensicherheit: Schutzmaßnahmen systematisch überprüfen

3 Min. LesezeitLesen
Rendite unter dem Giebel: Dacharbeiten als zukunftssicheres Geschäftsmodell
Business
Rendite unter dem Giebel: Dacharbeiten als zukunftssicheres Geschäftsmodell

Jedes Gebäude braucht ein verlässliches Dach. Was lange Zeit vor allem als Schutz vor Regen, Schnee und Kälte galt, hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Heute entscheidet die oberste Etage eines Hauses maßgeblich darüber, wie energieeffizient eine Immobilie arbeitet und wie viel eigener Strom vor Ort erzeugt werden kann. Dieser Wandel macht Dacharbeiten zu einem der beständigsten Geschäftsfelder im gesamten Bausektor. Gesetzliche Vorgaben zur Wärmedämmung und der stetige Zubau von Photovoltaikanlagen sorgen für eine kontinuierliche Nachfrage bei Fachbetrieben. Hinzu kommt ein spürbarer Modernisierungsbedarf im deutschen Altbaubestand, der Eigentümer über kurz oder lang zu gezielten Sanierungsmaßnahmen bewegt. Für unternehmerisch denkende Handwerker und Gründer eröffnet das Dachhandwerk daher weitaus mehr Möglichkeiten als reines Ziegellegen. Es bildet das Fundament für ein krisenfestes Geschäftsmodell, das klassische Handwerksleistungen mit moderner Energietechnik verbindet und planbare wirtschaftliche Erträge ermöglicht.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite