Schwarzgeld – wenn das Finanzamt außen vor bleibt
Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schwarzgeld
Um Schwarzgeld ohne nachvollziehbare Spuren deponieren zu können, bleibt erst einmal die Möglichkeit, es als Barvermögen zuhause oder im Bankschließfach aufzubewahren. Es wird bereits beim Empfang ohne Beleg und in bar ausgegeben, um den Steuerbehörden keine Hinweise zu geben. Früher war es üblich, größere Schwarzgeldsummen auf ausländischen Banken, beispielsweise in der Schweiz oder in Liechtenstein auf sogenannten Nummernkonten aufzubewahren. Nummernkonten sind Bankkonten oder Wertpapierdepots, bei der der Name des Bankkunden mit einer Kennziffer oder einem Kennwort ersetzt wird, sodass der Inhaber nur innerhalb der Bank namentlich bekannt ist und nicht auf Kontoauszügen oder anderen Bankbelegen erscheint. Diese Methode wird heute jedoch durch internationale Kontrollen erschwert, sodass diese Methode immer weniger genutzt wird.
Aus Schwarz wird weiß – Geldwäsche macht Schwarzgeld legal
Um größere Summen von Schwarzgeldohne Risiko nutzen zu können, muss das Geld (zur Geld Definition) vorab gewaschen werden. Dabei wird das Geld in die legalen Finanzkreisläufe eingebracht. Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung gliedert den Prozess der Geldwäsche in drei Phasen. Bei der Einspeisung wird das Geld meist in kleineren Beträgen als Bargeld in den Finanzkreislauf zurückgebracht. Durch eine Vielzahl von Transaktionen wird die Herkunft des Geldes verschleiert. Dazu werden zum Beispiel Scheingeschäfte und Auslandszahlungen genutzt. In der dritten Phase wird das gewaschene Geld integriert und für rechtmäßige Geschäfte wie Immobilienkauf oder den Abschluss einer Lebensversicherung genutzt.
Das Schwarzgeld im Zusammenhang mit der Schattenwirtschaft
Im Zusammenhang mit Schwarzgeld ist immer wieder von der Schattenwirtschaft die Rede. Hierbei handelt es sich um einen Begriff aus der Volkswirtschaft. Er wird für sämtliche wirtschaftliche Aktivitäten verwendet, in denen ein Einkommen erzielt wird, staatliche Regierung, statistische Erfassung oder Besteuerung jedoch vermieden werden. In Deutschland liegt der Anteil der Schattenwirtschaft bei etwa 5 – 10 % des Bruttoinlandprodukts.
Es gibt eine Reihe von Formen, die typisch für die Schattenwirtschaft sind. Hierzu zählen:
- Schwarzarbeit (Arbeitskräfte werden nicht angemeldet, es werden keine Beiträge zur Sozialversicherung abgeführt)
- Steuerhinterziehung
- Schmuggel (illegaler Import)
- illegale Transaktionen von Devisen
- Schwarzmarkt (illegaler Handel ohne Rechnungen und Abführung von Umsatzsteuern)
Florian Weis
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
BusinessEine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten
