Die Do’s and Dont’s für einen erfolgreichen Unternehmensauftritt

Die Produkte von „True Fruits“ stehen in allen Kühlregalen führender Supermärkte. Mit Frucht-Smoothies hat das Bonner Start-up den Zeitgeist getroffen und die Republik im Sturm erobert. Dazu beigetragen hat ohne Frage auch die frische und aufmerksamkeitsweckende Werbung und PR des Unternehmens. Doch ein Fall aus dem Sommer 2019 zeigt, wie schmal der Grat zwischen überraschender, frecher Werbung und der Grenzüberschreitung ausfallen kann. In der Folge kam es sogar zu Farbangriffen auf die Firmenzentrale.
Kommunikation entscheidet maßgeblich über den Markterfolg
Gerade aus diesem Negativbeispiel lässt sich einiges lernen für einen rundum erfolgreichen Unternehmensauftritt. Ob in TV-Spots, in Digitalkampagnen im Internet oder sozialen Medien wie Facebook, LinkedIn oder TikTok, ob bei der Radiowerbung oder bei der Selbstdarstellung auf der eigenen Website: Die Unternehmenskommunikation spielt eine zentrale Rolle dafür, wie ein Unternehmen, seine Produkte oder Services bei den Kundinnen und Kunden sowie der breiteren Öffentlichkeit ankommt.
Schlechte Fotos und Bilder sind ein No-go
Es gibt zahlreiche Fehler, die Unternehmen immer wieder machen, und die sich dann negativ auf ihre Reputation auswirken. Das können grobe Grenzverletzungen sein, aber es können auch ganz simple Fehler sein, die die dem Image schaden. Dazu gehören etwa qualitativ schlechte Fotos und Bilder gerade auf der eigenen Homepage, peinliche Grammatikfehler und Fehler bei der Rechtschreibung sowie eine selbstverliebte Eigenpräsentation, die von Superlativen nur so strotzt. Häufig zu beobachten ist auch, dass die Kommunikation über alle Kanäle – von der Website bis zu Instagram – nicht aus einem Guss erfolgt. Doch gerade das verwirrt Kundinnen und Kunden – sie verlangen nach einem stringenten Storytelling.
„Die einheitliche Gestaltung eines Unternehmensauftritts ist der Grundstein für die sogenannte Corporate Identity. Das Design spielt dabei eine erhebliche Rolle für den Erfolg“, sagt Marcus Wichert. Der Fotograf und Videograf aus Berlin ist Chef des Unternehmens MAWI Production.
Seit fünf Jahren plant, dreht und produziert das Unternehmen aus der Hauptstadt für andere Firmen aus zahlreichen Branchen Fotos und Imagefilme. Dabei rät Wichert seinen Klientinnen und Klienten das zu beherzigen, was er auch für sich und sein Unternehmen am bedeutsamsten hält: „Authentisch und persönlich sein“.
Design wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor
Ästhetik spielt für einen Foto- und Videografen von Berufswegen die wichtigste Rolle. Das sollte es auch für Unternehmen. Denn Design ist längst ein entscheidender Erfolgsfaktor – für den Absatz von Produkten, aber auch für den Erfolg eines gesamten Unternehmens. Allein ein Blick auf den hohen Stellenwert des Designs für die Produzenten von Oberklasseautos wie BMW oder Audi zeigt, wie wichtig Design ist – und welche Margengewinne sich dadurch bei einem rundum gelungenen Designauftritt erzielen lassen. Käufer eines e-tron oder eines A8 bei Audi sind durchaus bereit, für erstklassiges Design und besonders ausgefallene Lackierungen mehrere Tausend Euro extra auf den Tisch zu legen.
Von einem professionellen Unternehmen wird heute ein entsprechend professionelles Design des Unternehmensauftritts erwartet – und umgekehrt. „Mit einem gelungenen Design und einem einheitlichen Unternehmensauftritt machen Sie Ihr Unternehmen auf bemerkenswerte Weise besonders und polieren das Image“, sagt Wichert.
Dabei beschränkt sich das Design nicht nur auf das Logo, sondern auch auf alle anderen öffentlich zugänglichen Kanäle, Plattformen und Auftritte, von der Webseite über Infobroschüren und Werbematerial bis hin zur Einrichtung des Headquarters.
Logo ist DAS Aushängeschild einer Firma
Entscheidende Bedeutung für einen gelungenen Unternehmensauftritt kommt dem Logo zuteil. Alle weiteren Designentscheidungen leiten sich vom Logo ab. Ein klassisches Logo besitzt zwei Elemente: eine Bild- und eine Schriftmarke. Ein gelungenes Logo ist vor allem eines: unverwechselbar und einprägsam. Daran mangelt es vielen Logos mittelständischer Firmen, die oft sehr verkopft sind oder reine Schriftmarken darstellen. „Wichtig ist zudem, dass das Logo zum Produkt und zum Unternehmen passt. Ein Unternehmen, das etwa sehr emotionale Produkte verkauft, darf kein kühles Erscheinungsbild haben“, sagt Marcus Wichert. Umgekehrt sollte ein seriöses Beratungshaus oder ein Finanzdienstleister werblich-kommunikativ nicht daherkommen wie eine Modemarke für 18-Jährige.
Auch die Farbwahl und Farbgebung ist wichtig: Farben haben ganz unterschiedliche psychologische Wirkungen – Blau etwa steht für Treue, Vertrauen und Zuverlässigkeit. Nicht ohne Grund setzen Banken und Versicherungen darauf, wie die Marktriesen Deutsche Bank und Allianz.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
ArbeitslebenDie Anforderungen an moderne Büroarbeit haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Digitale Prozesse, lange Bildschirmzeiten und ein hoher Anteil sitzender Tätigkeiten prägen den Arbeitsalltag vieler Menschen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass starre Arbeitsweisen langfristig zu Einschränkungen führen können – sowohl in Bezug auf die Leistungsfähigkeit als auch auf das allgemeine Wohlbefinden. Bewegung am Arbeitsplatz wird daher zunehmend als wichtiger Bestandteil eines produktiven Arbeitsumfelds betrachtet. Dabei geht es nicht um intensive körperliche Aktivität, sondern vielmehr um regelmäßige, kleine Veränderungen im Arbeitsablauf. Diese tragen dazu bei, Routinen aufzubrechen und die Arbeitsweise dynamischer zu gestalten. Die folgenden Abschnitte zeigen, worauf es im Einzelnen zu achten gilt.
MarketingDigitale Transformation verändert das Beschaffungswesen grundlegend Die Gastronomie durchlebt einen fundamentalen Wandel. Während traditionelle Bestellprozesse über Telefon, Fax oder persönliche Lieferantenkontakte jahrzehntelang Standard waren, etablieren sich zunehmend digitale Beschaffungslösungen als Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Moderne Gastronomiebetriebe erkennen die strategischen Vorteile automatisierter Bestellsysteme und cloudbasierter Einkaufsplattformen. Die Umstellung auf digitale Prozesse erfordert zwar anfängliche Investitionen, zahlt sich jedoch bereits kurzfristig durch Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen aus. Die Digitalisierung des Einkaufs bedeutet weit mehr als nur den Wechsel vom Telefonhörer zur Maus. Sie ermöglicht Echtzeit-Preisvergleiche, automatische Bestandsführung und vorausschauende Bedarfsplanung. Gastronomen profitieren von transparenten Lieferketten und können Schwankungen im Verbrauch präzise analysieren. Diese datengetriebene Herangehensweise reduziert Fehlerquellen und schafft Zeit für das Kerngeschäft: exzellente Bewirtung und Gästezufriedenheit. Besonders bei zeitkritischen Entscheidungen während des laufenden Betriebs erweisen sich digitale Systeme als unverzichtbare Unterstützung. Die permanente Verfügbarkeit von Produktinformationen, Lagerbeständen und Lieferzeiten ermöglicht schnelle Reaktionen auf spontane Anforderungen.
