Absicherung für die geschäftliche Auslandsreise

Geschäftsreise rechtzeitig vorbereiten
Für die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter hat der Arbeitgeber nach §§ 618 BGB eine Fürsorgepflicht. Mögliche Risiken und Gefahren der Reise sollten daher rechtzeitig und gründlich mit dem Arbeitnehmer besprochen werden. Die Webseite des Auswärtigen Amtes informiert über die Risikobewertung und die Gefahrenlage verschiedenster Reiseländer. Informationen über mögliche Krankheitsrisiken und gesundheitliche Gefährdungen sollten Sie frühzeitig über die Auskunftsseiten des Robert-Koch-Instituts einholen. Schließlich zählt der unerwartete Krankheitsfall zu den häufigsten Risiken auf einer Auslandsreise. Vor jeder Reise sollte man außerdem seinen Impfschutz überprüfen: Je nach Reiseziel ist eine Hepatitis-, Tollwut- oder Gelbfieber-Impfung sowie eine Malariaprophylaxe sinnvoll. Auch die Standardimpfungen, etwa gegen Tetanus, sollten aufgefrischt werden.
Geschäftsreise richtig absichern
Der Aufenthalt in einem Land mit extremen Temperaturen oder Reisebedingungen kann zur körperlichen Herausforderung für die Mitarbeiter werden. Starke Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, der Wechsel von Zeitzonen oder unzureichende hygienische oder sanitäre Bedingungen werden schnell zum Gesundheitsrisiko. Aber auch Zahnschmerzen, Stürze oder Herzinfarkt sind nicht vorhersehbare Risiken, die im Ausland ebenso auftreten können wie in der heimischen Arbeitsumgebung. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt im Krankheitsfall die anfallenden Kosten allerdings nur innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums in Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. In den meisten Fällen ist dies mit Einschränkungen verbunden. Rücktransporte aus dem Reiseland sind in der normalen Krankenversicherung grundsätzlich ausgeschlossen. Für die Kosten muss der Arbeitgeber aufkommen – und das kann zum realen Geschäftsrisiko werden. So kostet ein medizinischer Rücktransport aus Griechenland rund 18.000 Euro, ein Transport aus China liegt durchschnittlich bei rund 85.000 Euro. In den USA kostet ein Tag im Krankenhaus rund 2000 Euro – für die Intensivstation fallen sogar bis zu 10.000 Euro an. Insbesondere kleinere Unternehmen kann das schnell an den Rand ihrer Existenz bringen. Arbeitgeber sind daher verpflichtet, die Zusatzkosten einer Auslandsreise-Krankenversicherung als Absicherungen im Ausland über die anfallenden Reisekosten hinaus zu übernehmen.
Welche Versicherung greift wann?
Die gesetzliche Krankenversicherung schützt während aller Geschäftsreisen innerhalb Deutschlands. Darüber hinaus ist europaweit die gesetzliche Unfallversicherung wirksam, sofern der Unfall in klarem Zusammenhang mit der Arbeitsausführung steht.
Geschäftsreisende in Europa sind über die EHIC (European Health Insurance Card) krankenversichert, die allerdings einige Leistungseinschränkungen vorsieht. So sind der im Reiseland üblicherweise zu leistende Eigenanteil, privatärztliche Rechnungen oder ein notwendiger Krankenrücktransport nicht von der EHIC abgedeckt.
Krankheitskosten, die in Ländern anfallen, mit denen kein Sozialversicherungsabkommen besteht – wie etwa den USA oder Thailand – werden von der gesetzlichen Krankenversicherung grundsätzlich nicht übernommen. In solchen Fällen greift die Auslandskrankenversicherung. Sie leistet Kostenerstattung für die ambulante und stationäre Behandlung, für die Medikamente und für einen eventuell notwendigen medizinischen Rücktransport.
Die Prämie für die Auslandskrankenversicherung wird in der Regel nach Reisetagen berechnet. Je nach Größe des Unternehmens liegt sie zwischen 25 Cent und 1 Euro pro Tag. Die Assistance (telefonische Notfallhilfe) ist dabei im Idealfall eingeschlossen. So ist gewährleistet, dass die notwendige Hilfe schnell und effizient auf den Weg gebracht werden kann. Übrigens: Auch Geschäftsführer oder Gründer, die auf Dienstreisen ja weder angestellt noch privat im Ausland unterwegs sind, sollten unbedingt eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen!
Geschäftsreise sinnvoll buchen
Im Idealfall wird die Geschäftsreise direkt über das Unternehmen gebucht. Dadurch liegen im Ernstfall alle Reiseunterlagen vor und Hilfe lässt sich schnell und zielgerichtet organisieren kann. Ist die Buchung über den Arbeitnehmer erfolgt, sollten vor Reiseantritt alle wichtigen Informationen (wie Flugnummern, Hotel-Adressen, Transfers und Termine) beim Arbeitgeber hinterlegt werden. Ein kostenloser Eintrag in „Elefand“ – die Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland – kann außerdem eine sinnvolle Maßnahme sein. Dieser Dienst des Auswärtigen Amtes bietet Reisenden im Notfall eine Unterstützung durch deutsche Auslandsvertretungen.
KarriereTierarzt zu werden, gehört für viele tierbegeisterte Menschen zu den großen Berufswünschen. Hinter diesem Beruf steht jedoch weit mehr als der Umgang mit Haustieren: Tierärzte tragen Verantwortung für die Gesundheit von Tieren und Menschen, sie tragen zur Lebensmittelsicherheit bei, bekämpfen Tierseuchen und arbeiten an der Schnittstelle von Medizin, Landwirtschaft und Forschung. Wer sich die Frage „wie werde ich Tierarzt?“ stellt, braucht deshalb einen langen Atem, ein starkes naturwissenschaftliches Fundament und eine realistische Vorstellung vom Berufsweg. Das Studium der Tiermedizin ist stark reglementiert, die Zahl der Studienplätze begrenzt und die Anforderungen hoch. Gleichzeitig werden in vielen Regionen Tierärzte und Tierärztinnen dringend gesucht – insbesondere in ländlichen Gebieten, in denen Tierarztpraxen Nachfolger suchen, sowie in Bereichen wie Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheitsdiensten. Der Beruf bietet damit gute Perspektiven, fordert aber von Beginn an eine bewusste Planung von der Schulzeit bis zur Approbation. Im Folgenden wird Schritt für Schritt erläutert, wie der Weg zum Tierarzt oder zur Tierärztin in Deutschland aussieht, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, wie das Studium aufgebaut ist und welche beruflichen Möglichkeiten sich später eröffnen.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
KarriereFrühkindliche Bildung hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Kommunen, Träger und Einrichtungen suchen Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche professionell begleiten und ihnen stabile Rahmenbedingungen bieten. Wer Erzieherin werden möchte, entscheidet sich damit für einen Beruf, der verantwortungsvoll, gesellschaftlich wichtig und langfristig gefragt ist. Der Weg dorthin führt in der Regel über eine qualifizierte Berufsausbildung an einer Fachschule oder Fachakademie für Sozialpädagogik, über praxisintegrierte Ausbildungsmodelle oder über berufsbegleitende Varianten. Welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, wie die Ausbildung zur Erzieherin aufgebaut ist und welche Karrierechancen bestehen, hängt unter anderem vom Bundesland und von der persönlichen Ausgangslage ab. Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen Schritt für Schritt beantwortet – von der Entscheidung für den Erzieherberuf bis zur Wahl des passenden Ausbildungswegs.
