Gesundheit der Mitarbeitenden ist Teil der unternehmerischen Verantwortung

Corona-Verlaufsstudie – Auswirkungen von Homeoffice auf Mitarbeitende
Die Corona-Pandemie hat mit dem Homeoffice und der Möglichkeit zum Remote Work nicht nur neue Arbeitsplatzmodelle gefördert. Das Ergebnis einer repräsentativen Verlaufsstudie zeigte, dass die neuen Arbeitsformen dazu beigetragen haben, dass Mitarbeitende sich deutlich weniger bewegten, verstärkte Lethargie und Lustlosigkeit verspürten. Durch diese Faktoren waren sie physisch wie mental starken Belastungen ausgesetzt und fühlten sich insgesamt unwohler.
Keine Angst vor Gesundheitsmanagement im Unternehmen
Sobald für die Personalverantwortlichen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden als besonders wichtige Anliegen sind, werden sie sich insgesamt mit der Gesundheit ihrer Angestellten befassen. Das ist aus menschlicher und unternehmerischer Sicht gleichermaßen relevant. Wichtige Unternehmensziele lassen sich ausschließlich mit einem gesunden Team realisieren.
Arbeitsuchende Fachkräfte profitieren durch den Mangel an Talenten und können es sich heute leisten, potenziellen Arbeitgebenden beim Bewerbungsprozess mit wesentlich höheren Ansprüchen zu begegnen. Zu diesen Ansprüchen gehört es immer häufiger die Erwartung, dass sich das Unternehmen um das Wohlergehen des Mitarbeitenden sorgt. Führungskräften, denen das gelingt, verschaffen ihrem Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Betriebliche Krankenversicherung als Mittel der Personalbindung
Für Fachkräfte, die nach einem adäquaten und für sie attraktiven Arbeitsplatz suchen, zählt heute nicht mehr nur ein gutes Gehalt zu den Entscheidungskriterien. Die sogenannten Soft Skills gewinnen zunehmend an Bedeutung. Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) gehört zu diesen Skills und ist ein Anreiz, den das Unternehmen seinen Mitarbeitenden bieten könnte.
Marius Michael, Allianz Hauptvertretung in Frankfurt am Main und Experte für Unternehmer- und Mitarbeiterversorgung hat eine klare Meinung: „Die Entwicklung des Gesundheitszustandes seit Pandemiebeginn ist sehr bedenklich. Führungskräfte, die davon Kenntnis haben, können Maßnahmen ergreifen. Um die Gesundheit des eigenen Teams aufrechtzuerhalten und Gesundheitsvorsorge zu leisten, ist die Bereitstellung einer betrieblichen Krankenversicherung das höchste Maß. Es gibt keine bessere Art und Weise seinen Mitarbeitenden Wertschätzung und Sicherheit zu vermitteln.“
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) – Unternehmen und Mitarbeitende profitieren
Nicht nur mit einer betrieblichen Krankenversicherung können sich Unternehmen auf einem oft hart umkämpften Arbeitsmarkt als attraktive Arbeitgebende mit Verantwortungsgefühl präsentieren. Der Mitarbeitende profitiert von der betrieblichen Altersvorsorge, weil die sogenannte Entgeltumwandlung steuer- und sozialabgabenfrei ist, wodurch er viel Geld spart. Außerdem bezuschussen viele Unternehmen die Beiträge, wenn sie dadurch selbst Sozialabgaben sparen. Eine betriebliche Altersvorsorge ist ein wirksames Mittel für Unternehmen, Fachkräfte anzuwerben und sie langfristig an sich zu binden.
Entwicklung individueller Versicherungskonzepte
Marius Michael entwickelt passgenaue Versicherungskonzepte für mittelständische Unternehmen. Dabei bilden menschliche Expertise und moderne Technologien eine effiziente Kombination. Wichtiger Bestandteil ist die digitale Beratung durch ein hochspezialisiertes Team. Die zur Verfügung stehenden Produktkonzepte sind für Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitenden geeignet und lassen sich einfach installieren.
Eine wichtige Leistung einer bKV liegt in der vollständigen Kostenübernahme durch den Arbeitgebenden. Eine derartige Zusatzleistung gibt es nur selten, die Organisation ist unkompliziert, effizient und kostengünstig. Das Unternehmen kann seinen Mitarbeitenden im Rahmen einer solchen bKV beispielsweise ein jährliches Gesundheitsbudget bereitstellen. Dieses Budget kann für verschiedene, von der Krankenkasse nicht übernommene Behandlungen verwendet werden, etwa für Sehhilfen, Zahnersatz, Heilpraktiker*innen oder Vorsorgeuntersuchungen.
Ein Alleinstellungsmerkmal sind die einfachen Aufnahmeregelungen. Die bKV übernimmt zudem laufende sowie vorgeschlagene und noch nicht begonnene Behandlungen. Ein wesentliches Merkmal ist, dass der Gesundheitszustand der Mitarbeitenden bei der Aufnahmeregelung keine Bedeutung hat. Dadurch erhalten vor allem Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen die einmalige Möglichkeit für eine zusätzliche Altersvorsorge.
Gesundheit ist Anrecht, nicht Softskill
Es gibt kaum ein größeres Gut als die Gesundheit. Die Menschen verbringen einen Großteil ihres Lebens am Arbeitsplatz und durch immer häufiger verrichtete Büroarbeit gehören heute Rückenschmerzen, Stress und wenig Bewegung zum Berufsalltag. Wer bei einem Arbeitgebenden beschäftigt ist, dem das individuelle gesundheitliche Wohlergehen seiner Mitarbeitenden am Herzen liegt, der ist nicht nur in einem Umfeld mit positivem Mindset tätig, sondern profitiert auch davon, dass er seine arbeitsfreien Lebensmomente genießen kann.
- Titelbild: Foto von nappy
KarriereVersicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?
BusinessDie Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht
KarriereWer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?
