Inventur als jährliche Bestandsaufnahme der Unternehmen
Auch bei Beendigung der unternehmerischen Tätigkeit sowie zum Ende eines jeden Geschäftsjahres muss ein Bestandsverzeichnis erstellt werden. In der Regel entspricht ein Geschäftsjahr einem Kalenderjahr, es ist aber auch zulässig, das Geschäftsjahr zu einem anderen Termin als zum 1. Januar beginnen zu lassen.
Zählen, Messen, Wiegen, Schätzen – über welches Vermögen verfügt das Unternehmen?
Bei der jährlichen Bestandsaufnahme ist ein Unternehmen verpflichtet, alle Vermögensgegenstände und alle Schulden entweder körperlich oder buchmäßig zu erfassen. Das bedeutet, dass alle Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge, Büroausstattungen und sonstige Gegenstände der Geschäftsausstattung einzeln gezählt, gemessen, gewogen oder geschätzt werden müssen. Diese Gegenstände bilden das Anlagevermögen eines Unternehmens. Außerdem wird eine Aufstellung der Bankguthaben des Betriebes sowie aller Forderungen und Verbindlichkeiten erstellt. Die komplette Bestandsaufnahme wird im Inventar erfasst, das den schriftlichen Nachweis bildet und in dem auch der Zustand des Anlagevermögens festgehalten wird. Im Gegensatz zu dem Anlagevermögen steht das Umlaufvermögen einer Firma, das durch eine kurze Verweildauer in dem Unternehmen gekennzeichnet ist. Zu dem Umlaufvermögen gehören zum Beispiel Bankguthaben, Wertpapiere, Vorräte und Forderungen gegen Schuldner des Betriebes.
Die verschiedenen Arten einer Inventur
Die Stichtagsinventur wird an einem bestimmten Tag des Jahres, in der Regel am Jahresende, durchgeführt. Eine vorverlegte Bestandsaufnahme kann bis zu drei Monate vor dem Bilanzstichtag durchgeführt werden, eine nachverlegte Inventur bis zu zwei Monate nach dem Stichtag. Es ist auch möglich, das Bestandsverzeichnis permanent zu aktualisieren, sodass das ganze Jahr über eine Bestandsaufnahme erfolgt. Bei einer Stichprobeninventur wird anhand von Stichproben und unter Anwendung von Verfahren aus der Mathematik und der Statistik eine Bestandsaufnahme erstellt. In jedem Fall bedeutet eine komplette Bestandsaufnahme viel Arbeit für ein Unternehmen, die mit einem hohen Zeitaufwand und mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Daher beauftragen immer mehr Betriebe eine separate Firma, die sich auf Inventurdienstleistungen spezialisiert hat, um die Arbeitskraft und die Zeit der eigenen Mitarbeiter nicht für diese zusätzliche Aufgabe entbehren zu müssen.
BusinessDie Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht
ArbeitslebenGegen den Fachkräftemangel setzt die Versicherungsbranche auf ein Bündel von Maßnahmen von der Ausbildungsoffensive über Employer Branding und Weiterbildung bis zur gezielten Direktansprache durch spezialisierte Personalberater. Denn erfahrene Fachkräfte gehen in Rente, während Digitalisierung und Regulatorik neue Spezialkompetenzen verlangen. Wie gravierend die Lage insgesamt ist, zeigt ein Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): 40,2 Prozent aller Betriebe in Deutschland meldeten im ersten Halbjahr 2022 einen Fachkräftebedarf ein Höchststand. 61,3 Prozent erwarteten Personalprobleme in den folgenden zwei Jahren, und rund 45 Prozent aller angebotenen Fachkräftestellen konnten 2022 deutschlandweit nicht besetzt werden. Für die Assekuranz ist das mehr als eine Randnotiz. Wer heute einen Aktuar, einen erfahrenen Underwriter oder einen IT-Architekten sucht, konkurriert in einem Markt, in dem qualifizierte Kandidaten kaum aktiv auf Jobsuche sind. Genau hier setzt spezialisiertes Recruiting an: Eine Headhunter Versicherung erreicht Schlüsselkräfte, die über klassische Stellenanzeigen praktisch nicht mehr ansprechbar sind.
LifestyleDie Leoba Liftsysteme GmbH aus Mössingen ist ein regionaler Spezialist für Treppenlifte, Plattformlifte und Hebebühnen und damit für Lösungen, die Menschen ein selbstständiges Leben im eigenen Zuhause ermöglichen können. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels in der Pflege und steigender Immobilienpreise gewinnt das Thema „Wohnen im Alter" zunehmend an Bedeutung auch wirtschaftlich. Wer im vertrauten Umfeld bleiben möchte, braucht praktikable Lösungen, die Sicherheit und Selbstständigkeit erhalten. Ein Portrait über Leoba Liftsysteme, einen Fachbetrieb, der nah am Lebensalltag seiner Kundinnen und Kunden agiert. Leoba Liftsysteme: Ein Fachbetrieb mit Wurzeln auf der Schwäbischen Alb Der Sitz der Leoba Liftsysteme GmbH liegt in Mössingen, eingebettet in die Landschaft der Schwäbischen Alb. Von dort aus betreut das Unternehmen Privatkundinnen und Privatkunden in Tübingen, Reutlingen, Stuttgart und der weiteren Region ebenso werden auch hochwertige Treppenlifte in Balingen geplant und installiert. Wer das Portfolio betrachtet, erkennt schnell: Leoba Liftsysteme versteht sich nicht als reiner Produktverkäufer, sondern als Anbieter individueller Mobilitätslösungen für das Zuhause. Sitzlifte, Plattformlifte, Rollstuhllifte, Senkrechtlifte und Hebebühnen bilden ein breites Sortiment, das auf unterschiedliche Wohnsituationen, Treppenformen und körperliche Voraussetzungen zugeschnitten wird.
