Sieben Körpersignale, auf die Sie in Ihrer Präsentation unbedingt achten sollten

Die große Herausforderung einer Präsentation liegt darin, Sympathie und Vertrauen zu gewinnen. In solchen Momenten beeinflusst Ihre Körpersprache bewusst oder unbewusst die spätere Einstellung des Publikums zu Ihrem Anliegen. Erfahren Sie, welche Körpersignale Sie am besten vermeiden und welche Sie gezielt einsetzen, damit die Präsentation zum Erfolg wird.
Mimik und Gestik – die unbewussten Botschafter
Körpersignale verstärken oder schwächen das Gesagte ab. Sie unterstützen den Aufbau von Vertrauen, können aber auch zu Ihrem mündlichen Vortrag im Konflikt stehen. Möglicherweise lenken Sie sogar die Zuhörer vom eigentlichen Inhalt ab. Damit in Präsentationen keine Missverständnisse aufkommen, sollten Sie auf die eigene Körperhaltung, Bewegungen oder den Gesichtsausdruck achten.
1. Handbewegungen
Die Hände in den Taschen, ineinander geknetete Hände oder zu viele beiläufige kleine Bewegungen irritieren das Publikum und erwecken den Eindruck von Nervosität und Unsicherheit. Wenn Sie nicht von Ihrem Vortrag überzeugt sind, warum sollten es dann die Zuhörer sein? Hände in den Hosentaschen können vom Publikum als Zeichen verstanden werden, dass Sie etwas zu verbergen haben. In einem Moment, in dem Sie für Ihr Vorhaben werben und Transparenz zeigen wollen, ist das keine erfolgsversprechende Strategie.
Was Sie stattdessen versuchen können – Setzen Sie Handbewegungen gezielt ein, um das Gesagte zu unterstreichen. Ihr Publikum wird sich besser an eine Information erinnern, die an eine spezifische Bewegung gekoppelt ist. Ein dicker Marker kann Ihnen helfen, unbewusste Handbewegungen zu vermeiden. Die zweite Hand kann dabei auch in der Hosentasche stecken.
2. Verschränkte Arme
Wer seine Arme vor dem eigenen Oberkörper verschränkt, grenzt sich von seinem Publikum ab. Ein wohlmeinendes Publikum interpretiert diese Geste mit einer fehlenden Präsentationserfahrung des Vortragenden. Ein Publikum, welches überzeugt werden will und vom Referenten eine packende Vorstellung erwartet, könnte diese Körperhaltung als Ausdruck von Lustlosigkeit und fehlendem Interesse deuten. Gerade der zweite Fall ist ein K.-o.-Kriterium für den eigenen Auftritt.
Wie Sie es anders machen können – Beziehen Sie Ihr Publikum in den Vortrag mit ein. Öffnen Sie dafür zum Beispiel die Arme so, als würden Sie Freunde bei der Begrüßung eine Umarmung geben wollen. Diese offene Geste ist ein doppelter Vertrauensbeweis. Sie zeigen damit Ihre innere Überzeugung: „Hier bin ich mit meinem Angebot genau richtig. Diese Leute sind an mir und meinem Produkt interessiert.“ Andererseits signalisieren Sie dem Publikum, „Ich spiele mit offenen Karten, Sie können mir vertrauen.“
3. Blickkontakt
Vortragende, die ständig auf den Boden schauen, sich an den angeworfenen Charts orientieren oder unbestimmte Blicke in Richtung Tür werfen, verlieren die Verbindung zum Publikum. Mit gezieltem Blickkontakt signalisieren Sie, dass Sie die Präsentation nicht für irgendjemanden sondern für genau die vor ihnen sitzende Gruppe halten. Sie zeigen Wertschätzung für das Publikum und die entgegengebrachte Zeit und Aufmerksamkeit.
Was Sie einmal ausprobieren können – Wenn Sie einen Satz oder eine Aussage abschließen, fixieren Sie für einen kurzen Moment eine einzelne Person. Dieser Moment muss nicht allzu lang sein, aber er hilft, die Verbindung zum Publikum nicht abreißen zu lassen. Es empfiehlt sich während der Präsentation immer mal wieder in das Publikum zu blicken.
4. Körperhaltung
Herabfallende Schultern oder ein gebeugter Rücken lassen nur eine schwache Bühnenpräsenz zu, was das Publikum womöglich an Ihrer Professionalität zweifeln lässt.
Wie Sie Ihre Haltung optimieren – Sie wollen eine neutrale Position einnehmen, die Selbstbewusstsein und Stärke zum Ausdruck bringt? Dann stellen Sie sich vor, dass Ihr Kopf mit einem Seil an der Decke befestigt ist und leicht nach oben gezogen wird. Dann nehmen Sie automatisch eine Körperhaltung an, die Natürlichkeit und Überzeugung ausstrahlt. Diese „Eselsbrücke“ funktioniert im Stehen und Sitzen.
5. Bewegungsdrang
Vortragsredner, die einen großen Bewegungsdrang ausleben und viel über die Bühne laufen, irritieren das Publikum.
Wie Sie einen ruhigeren Eindruck hinterlassen – Jede Bewegung auf der Bühne dient einem Zweck. Allerdings ist es wenig lebendig, den ganzen Vortrag an einer Stelle zu verharren. Auf die richtige Mischung kommt es an. Wenn Sie die Möglichkeit haben, nähern Sie sich dem Publikum und bauen Sie dadurch eine positive Bindung auf.
6. Beinbewegung
Beinwackeln oder das ständige Wechseln des Standbeins wird vom Publikum oft als Zeichen von Nervosität und Unsicherheit interpretiert. Personen, die im Sitzen das Gewicht auf den Fußballen legen und die Ferse in die Luft stellen, erwecken den Eindruck, dass sie sich in der Situation unwohl fühlen und am liebsten sofort flüchten wollen.
Wie Sie souveräner wirken – Stellen Sie die Füße fest auf den Boden. Sie signalisieren damit, dass Sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität stehen. Es zeigt aber auch Ihre Selbstsicherheit und Entschlossenheit.
7. Gesichtsausdruck
Ihre Mimik ist das wichtigste Instrument für einen guten ersten Eindruck. Es ist aber auch das Medium, mit dem Sie schon vor Beginn der Präsentation einen Impuls in die falsche Richtung geben können. Spiegelt sich Nervosität, Stress oder Entnervung in Ihrem Gesicht wider, beeinflusst das auch die Einstellung des Publikums. Aus dieser Zwickmühle kann Sie auch die beste Performance nicht wieder herausholen.
Was funktioniert – Lächeln Sie bei der ersten Kontaktaufnahme und zeigen Sie damit Ihre Vorfreude auf die Präsentation.
Halten Sie vor einem kleinen Kreis doch einmal eine Übungspräsentation und finden Sie heraus, welche Körpersignale bei Ihnen unbewusst auftreten. Das Feedback der anderen hilft Ihnen dabei, an unvorteilhaften Gesten zu arbeiten und Körpersprache bewusst einzusetzen.
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