Tipps für effizientes Mitarbeiter-Recruiting

Eine gute Möglichkeit für Unternehmen stellt ein gut durchdachtes Merchandising dar. Jeder Bewerber, der zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, könnte ein Give-away in Form eines bedruckten T-Shirts oder Turnbeutels erhalten. Auf diese Weise kann das Unternehmen kostengünstig Werbung für sich machen und der Bewerber freut sich über die großzügige Geste beim nächsten Besuch im Fitnesscenter, wenn er den Turnbeutel mit angesagtem Statement-Aufdruck, wie hier von tecis, nutzen kann.
Doch nicht nur die Mitarbeiter-Akquise ist wichtig; viel wichtiger ist es, gute Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und den Arbeitsplatz attraktiv und fördernd zu gestalten, sodass wertvolle Arbeitskräfte nicht zur Konkurrenz abwandern.
Aus welchen Gründen finden Unternehmen kaum Mitarbeiter?
Unumstritten ist die Tatsache, dass sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahrzehnten und Jahren drastisch verändert hat. In früheren Zeiten gab es einen Überschuss an qualifizierten Arbeitskräften, für die es genügend vakante Positionen gab. Heute herrscht ein akuter Personalmangel. Dies hängt vor allem mit dem demografischen Wandel zusammen. Immer mehr Arbeitnehmer erreichen das Alter für die Rente, während immer weniger Berufseinsteiger nachkommen. Hinzu kommt auch, dass Bewerber häufiger unzureichende Bewerbungsunterlagen für eine überzeugende Bewerbung einreichen als früher. Viele Berufssparten, die besonders gefragt sind, beklagen ebenso einen akuten Fachkräftemangel. Zu diesen Branchen zählen der IT-Bereich, der Handwerksbereich und die Gastronomie. Heutzutage müssen Firmen mit Alleinstellungsmerkmalen locken und eine proaktive Bindung mit ihren Mitarbeitern anstreben. Alleinstellungsmerkmale könnten eine kostenlose Obst-, Getränke- und Parkflatrate sein. Kurze Entscheidungswege sowie eine flach aufgebaute Hierarchie mit großer Entscheidungsbefugnis von Seiten der Mitarbeiter locken ebenso wie Prämien in Form von finanziellen Extras für gut geleistete Arbeit oder dem Erreichen betrieblicher Ziele.
Zu sagen wäre zudem, dass es heutzutage zwar eine Challenge ist, passende, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, was aber im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass es ein Unterfangen der Unmöglichkeit ist. Die Devise lautet, sich als Unternehmen positiv von seinen Mitbewerbern abzuheben und zu wissen, an welchen Orten es geeignete Kandidaten für das eigene Team gibt. Auf diese Weise ist es möglich im Zuge der Mitarbeitersuche von Erfolg gekrönt zu sein.
Die Basis für eine erfolgreiche Mitarbeitersuche
Das passende Anforderungsprofil erstellen
Zunächst ist es wichtig, ein adäquates Anforderungsprofil sowie eine sehr treffende Stellenausschreibung zu formulieren. Darauf baut eine effiziente Suche nach geeigneten Mitarbeitern auf. Auf diese Weise ist es für die Abteilung Human Resources einfacher zu lokalisieren, wonach eigentlich gesucht wird.
Passende Anzeigenkanäle finden
Um passende Mitarbeiter anzuheuern, stellt sich zunächst die Frage, auf welchen Kanälen diese Mitarbeiter gesucht werden sollen, ergo: in welchen Foren und sozialen Netzwerken die Stellenbeschreibung ausgespielt werden soll. Zur Verfügung stehen professionelle Netzwerke wie XING, LinkedIn & Co., diverse Jobbörsen, regionale Zeitungen und Empfehlungsmarketing. Je besser die gewählten Kanäle den Bewerbern entsprechen, desto besser wird die gewünschte Buyer Persona auch reagieren.
Den Zeitfaktor berücksichtigen
Qualifiziertes Fachpersonal zu finden, welches Unternehmen in Phase 2 zu einem erfolgversprechenden Bewerbungsgespräch einladen können, ist immer mit einem gewissen finanziellen und zeitlichen Aufwand verbunden. Der gesamte Bewerbungsprozess, beginnend vom Sichten der Bewerbungsunterlagen bis hin zur Einarbeitung nach Vertragsunterzeichnung, bremst das gesamte Team und dessen Produktivität aus. Um die Kosten zu senken und den Zeitaufwand gering zu halten, ist es eine Option, in Headhunter-Agenturen zu investieren.
Für potenzielle Mitarbeiter sichtbar sein
Zwei gute Strategien, um neue qualifizierte Mitarbeiter zu finden, sind, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten und diesen in sozialen Medien und via Offline-Marketing in Tageszeitungen oder über Flyer zu vermarkten. So kommen viele Interessierte in das Unternehmen und können fundierte Einblicke in die Prozesse erhalten. Eine weitere Möglichkeit ist der Besuch auf Fachmessen. Dort tummeln sich viele Fachkräfte und andere Unternehmen derselben Sparte, die auf das eigene Unternehmen aufmerksam werden könnten. Hilfreich ist auch ein effektives Merchandising des eigenen Unternehmens. Dies hat den Vorteil, relativ günstig die eigene Marke durch bedruckte T-Shirts oder andere alltagstaugliche Dinge in den Umlauf zu bringen und für ein Alleinstellungsmerkmal zu sorgen.
So finden sich neue Mitarbeiter für Unternehmen – 5 Methoden
- Mitarbeiter über Stellenanzeigen auf der eigenen Unternehmenswebsite finden
Eine eigene Website für ein Unternehmen sollte kein Luxus sein. Interessierte erkundigen sich in aller Regel vor der Bewerbung über die Besonderheiten des Unternehmens und können sich demnach proaktiv auf vakante Positionen im Unternehmen bewerben. Die Karriereseite sollte stets auf dem aktuellen Stand gehalten sein. Das bedeutet: Besetzte Stellen deaktivieren und neue Stellen viral stellen. - Mitarbeiter-werben Mitarbeiter-Aktionen starten
Mitarbeiter sind kostbare Werbeträger und Markenbotschafter für das eigene Unternehmen. Für jeden geworbenen Mitarbeiter sollten Unternehmen einen attraktiven Bonus bei der Gehaltszahlung ausschütten, um seine bestehenden Mitarbeiter zu motivieren, Leute aus ihrem Bekanntenkreis ins Unternehmen zu bringen. - Aktive Suche nach neuen Mitarbeitern
Im Zuge des Active Sourcing suchen Headhunter nach passenden Mitarbeitern. In früheren Zeiten wurde über Active Sourcing vor allem jene Zielgruppe an Kandidaten anvisiert, die für schwer zu besetzende Stellen prädestiniert waren. Heute wird Active Sourcing auch für andere Mitarbeiter genutzt. - Mitarbeitersuche durch Outsourcing
Beim Outsourcing beauftragen Unternehmen einen externen Personaldienstleister damit, für das Unternehmen passende und qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren. Die diversen Dienstleistungsunternehmen verfügen über ein ausreichendes Kontaktportfolio, um die passenden Kandidaten vorzuschlagen. - Besuch auf Fachmessen
Potenzielle Mitarbeiter, Uniabsolventen und Fachhochschüler besuchen häufig Fachmessen, um sich beruflich zu informieren und neue Kontakte zu interessanten Firmen zu knüpfen. Fachmessen sind also für Unternehmen ein wahrer Kandidatenpool. Merchandising-Give-aways sind immer gut geeignet, um der Zielgruppe im Gedächtnis zu bleiben.
- Titelbild: Foto von fauxels
RatgeberEin Nebengewerbe meldet man beim örtlichen Gewerbeamt oder Ordnungsamt der Wohnsitzgemeinde an, wahlweise online, persönlich am Schalter oder per Post. Die Gewerbeanmeldung kostet je nach Bundesland und Kommune rund 15 bis 65 Euro. Drei Grundvoraussetzungen entscheiden darüber, ob überhaupt eine nebenberufliche Selbstständigkeit dieser Art vorliegt. Die Tätigkeit muss selbstständig ausgeübt werden, auf Gewinn ausgerichtet sein und dem Hauptberuf zeitlich sowie einkommensmäßig untergeordnet bleiben. Wer ein Nebengewerbe anmelden möchte, findet hier jeden Schritt, alle Kosten, die steuerlichen Pflichten und die sozialversicherungsrechtlichen Folgen, durchgehend mit den aktuellen Werten für 2026. Auf den Punkt gebracht Ein Nebengewerbe meldet man beim örtlichen Gewerbeamt an, online, persönlich oder per Post.
Recht & SteuernWer in der Probezeit psychisch krank ist, kann gekündigt werden, auch während einer laufenden Krankschreibung wegen Depression, Angststörung oder Burnout. Denn das Kündigungsschutzgesetz greift erst nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit, und die Frist für eine ordentliche Kündigung beträgt in dieser Phase nur zwei Wochen (§ 622 Abs. 3 BGB). Eine Krankmeldung schützt für sich genommen nicht vor der Trennung. Trotzdem stehen Betroffene nicht schutzlos da. Das Maßregelungsverbot und das Schwerbehindertenrecht ziehen klare Grenzen, und finanzielle Ansprüche wie Lohnfortzahlung und Krankengeld bleiben bestehen. Wer psychisch krank am Arbeitsplatz ist, sollte seine Rechte kennen. Die folgenden Abschnitte klären die Rechtslage in Deutschland Schritt für Schritt, von der Beendigung des Jobs über die Offenlegungsfrage bis zur konkreten Handlungsanleitung. Das sollten Sie wissen
InfluencerInfluencer*innen verdienen ihr Geld vor allem über bezahlte Markenkooperationen. Dazu kommen Affiliate-Marketing, direkte Plattformvergütung, Abo- und Fan-Modelle sowie eigene Produkte. Die wichtigste Säule sind die Sponsored Posts auf Social Media. Wer verstehen will, wie Influencer ihr Geld verdienen, sollte nicht bei der Aufzählung der Einnahmequellen stehen bleiben. Entscheidend ist, wie viel vom Bruttoumsatz nach Provisionen, Kosten und Abgaben netto übrig bleibt und wie stark das Einkommen schwankt. Das Wichtigste im Überblick Bezahlte Kooperationen mit Unternehmen sind die wichtigste Einnahmequelle von Influencer*innen, gefolgt von Affiliate-Marketing und eigenen Produkten.
