News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
30. November 2015

Prozessfinanzierungen – Risiken minimieren, Kosten senken

So funktioniert die Prozesskostenfinanzierung

Die Prozesskostenfinanzierung ist eine Eigenentwicklung der FORIS AG. Sie übernimmt alle finanziellen Risiken, die im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten im Zivil- und Wirtschaftsrecht entstehen. Wird der Prozess verloren, übernimmt FORIS die Kosten. Bei einem Prozessgewinn erhält FORIS eine vereinbarte Erfolgsbeteiligung. Für den Unternehmer bieten sich durch dieses Verfahren verschiedene Vorteile:

  • finanzielle Risiken werden ausgelagert
  • finanzielle Mittel sind nicht über Jahre in Gerichtsverfahren gebunden
  • eine Erlösbeteiligung ist nur vorgesehen, wenn der Prozess gewonnen wird
  • die Finanzierungsmöglichkeiten können kostenfrei geprüft werden.

Die Prozessfinanzierung wird dabei meistens über einen Anwalt vermittelt.

Diese Kosten fallen bei einem Prozess an

Ein Gerichtsverfahren ist vor allem deshalb eine so große Belastung für Unternehmen, weil die Kosten hier nicht aus einer einzigen Quelle entwachsen. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die sich zum Teil aufeinander auswirken. Zunächst einmal gehören dazu natürlich die Kosten für einen Anwalt. Weiterhin müssen die laufenden Kosten des Gerichts, die Kosten für Zeugen- und Sachverständige, Sicherheitsleistungen und eventuelle Kosten für eine Zwangsvollstreckung übernommen werden. Je größer der Streitwert ist, desto höher ist natürlich auch das finanzielle Gewicht, das das Unternehmen im Falle eines Prozessverlusts tragen muss.

Um die finanzielle Belastung vorab einzuschätzen, kann man einen Prozesskostenrechner nutzen. Hier gibt man die wichtigsten Parameter wie den Streitwert, die Instanz und die Anzahl der Kläger ein und schon bekommt man einen ersten Kostenvoranschlag, an dem man sich orientieren kann.

Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Gewerbe abmelden: So läuft die Abmeldung sauber ab
Business
Gewerbe abmelden: So läuft die Abmeldung sauber ab

Ein Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?

9 Min. LesezeitLesen
Warum Object Storage für den Mittelstand zur Basis moderner IT wird
IT & Software
Warum Object Storage für den Mittelstand zur Basis moderner IT wird

Object Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite