News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
2. Dezember 2016

Outsourcing wird für deutsche Unternehmen immer wichtiger

Kosten nach wie vor wichtigster Aspekt

Beim Outsourcing handelt es sich um eine Unternehmensstrategie, bei der einzelne Aufgaben, Teilbereiche oder ganze Geschäftsprozesse an Dritte ausgelagert werden. Leistungen, die bisher intern selbst erbracht worden sind, werden dabei an externe Dienstleister vergeben, die darauf spezialisiert sind. Dabei handelt es sich allerdings nur um Sekundärfunktionen. Das heißt, es werden nur solche Fähigkeiten ausgelagert, die das Unternehmen benötigt, um seine primären Haupttätigkeiten erfüllen zu können. Sehr häufig wird beispielsweise die IT-Infrastruktur von Unternehmen an externe Dienstleister ausgelagert. Die Einzelheiten der Leistungserbringung sind vertraglich geregelt.

Ein großer Bereich beim Outsourcing ist beispielsweise auch das Co-Packing, wie es beispielsweise ein deutscher Copacking-Dienstleister wie Sternmaid übernimmt. Zum Tätigkeitsspektrum gehören dabei vielfältige Aufgaben von der Verpackung über die Etikettierung bis hin zur Konfektionierung. Für das Unternehmen, das seine Dienstleistungen auslagert, bringt das eine Reihe von Vorteilen mit sich.

Das Copacking umfasst bei Dienstleistern wie Sternmaid folgende Teilbereiche:

  • maschinelle Verpackung mit Folientechnologie (Schrumpfen, Schrinken, Cellophanieren, Blistern)
  • manuelle Pack- und Montagetätigkeit
  • Sortieren
  • Konfektionierung
  • Etikettieren
  • Endmontagen
  • Qualitätssicherung
  • Aufbewahrung von Gütern in der richtigen Temperaturzone
  • Logistik- und Zollservice
  • Mindestbestandsverwaltung zur automatischen Warennachbestellung

Die Vorteile von Outsourcing im Überblick

Der größte Vorteil des Outsourcings besteht ganz klar in der Zeit- und Kostenersparnis. Das Unternehmen kann sich voll und ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Kosten spart das Unternehmen vor allem dadurch, dass es keine eigenen großen Abteilungen unterhalten muss und so unter anderem die Kosten für Schulungen sparen kann. Auch fallen Investitionen für Betriebsmittel weg und durch den Fremdbezug können außerdem Steuervorteile entstehen.

Beim Outsourcing geht es vor allem um die Frage, ab wann es sich lohnt. Als grober Richtwert gelten hier 20% Einsparung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es beim Outsourcing oft auch qualitative Vorteile gibt. Da das Unternehmen, das die Tätigkeit unternimmt, spezialisiert ist, profitiert man hier in der Regel immer von State-of-the-Art-Technologie. Das ist vor allem dann wichtig, wenn es um zentrale Tätigkeitsbereiche wie das Co-Packing geht.

Teilen:
Weitere Artikel
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet
Business
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet

Die Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht

Lesen
Wertschutz im Unternehmen: Strategien für die sichere Verwahrung von Wertgegenständen, Dokumenten und Daten
Business
Wertschutz im Unternehmen: Strategien für die sichere Verwahrung von Wertgegenständen, Dokumenten und Daten

Einbruchdiebstähle verursachen jedes Jahr hohe Verluste in Unternehmen – insbesondere durch den Verlust von Bargeld, Technik und sensiblen Unterlagen. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft entstehen dabei regelmäßig Schäden in Millionenhöhe, was die wirtschaftliche Relevanz unzureichender Sicherungsmaßnahmen deutlich macht. Genau hier setzt die sichere Aufbewahrung im Tresor an: Sie schützt zentrale Unternehmenswerte zuverlässig vor Diebstahl, unbefugtem Zugriff und anderen Risiken. Die Sicherheitslücken im modernen Büroalltag Trotz fortschreitender Digitalisierung bleiben physische Assets wie notarielle Verträge, Prototypen oder Offline-Backups unverzichtbar. Eine Lagerung in herkömmlichen Büromöbeln ist nicht nur grob fahrlässig, sondern gefährdet auch den Versicherungsschutz.

Lesen
Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf
Karriere
Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf

Wer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?

Lesen
Zur Startseite