Die wichtigsten Fakten zum Arbeitsrecht im Überblick

Kündigung im Krankheitsfall
Im deutschen Arbeitsrecht gibt es zahlreiche Mythen und verbreitete Irrtümer. Einer davon ist, dass man während einer Krankheit nicht gekündigt werden kann. Das ist so erst einmal nicht richtig. Solange kein gesetzlicher Kündigungsschutz wie beispielsweise bei Mitgliedern des Betriebsrats besteht, kann keine wirksame Kündigung ausgesprochen werden. In Ausnahmefällen hat der Arbeitgeber sogar das Recht, den Arbeitnehmer ‚wegen‘ einer langanhaltenden Krankheit zu kündigen. Hierfür gelten allerdings strenge Voraussetzungen. Das ist etwa dann der Fall, wenn in den nächsten zwei Jahren mit einer Ausfallzeit von jährlich mindestens sechs Wochen zu rechnen ist.
Nach drei Abmahnungen ist eine Kündigung gerechtfertigt
Auch diese verbreitete Meinung ist nicht ganz richtig. Eine Kündigung ist nämlich nur dann erlaubt, wenn der Arbeitnehmer keine anderen milderen Mittel zur Verfügung hat. Klar ist der Fall bei schweren Vertragsbrüchen wie Diebstählen von Firmeneigentum. Hier muss der Arbeitgeber immerhin davon ausgehen, dass das Verhalten wieder auftritt. Handelt es sich allerdings um häufigeres Zuspätkommen, sind in jedem Falle 3 Abmahnungen notwendig. Darüber hinaus muss einzelfallabhängig entschieden werden, ob eine Kündigung verhältnismäßig ist. Entscheidungsgrundlage ist dabei unter anderem die Betriebsvereinbarung.
In der Probezeit ist eine Kündigung ohne Vorwarnung möglich
Auch hierbei handelt es sich um einen verbreiteten Irrglauben. Es besteht zwar in der Probezeit die Möglichkeit, grundlos zu kündigen, allerdings gibt es eine Kündigungsfrist, die sich in der Regel auf 2 Wochen beläuft. Eine Verlängerung durch arbeits- und tarifvertragliche Ausnahmen ist überdies möglich. Die höchstmögliche Probezeit beträgt aber sechs Monate.
Eine Ausnahme gibt es bei Schwangeren. Sie dürfen laut Mutterschutzgesetz nur mit Zustimmung der Behörde und bei besonders schweren Vergehen entlassen werden. Beispiele hierfür sind Diebstähle oder betriebsbedingte Kündigungen.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
E-CommerceDer digitale Türsteher: Jugendschutz als strategischer Qualitätsfaktor im E-Commerce Der Onlinehandel hat den Zugang zu Waren aller Art grundlegend vereinfacht. Doch bei Produkten wie E-Zigaretten oder Spirituosen endet die Freiheit dort, wo der Jugendschutz beginnt. Früher reichte oft ein einfacher Klick auf eine Bestätigungsmaske aus. In der heutigen digitalen Handelswelt sind die Anforderungen jedoch gestiegen. Unternehmen stehen in der Pflicht, den Schutz Minderjähriger technisch und organisatorisch sicherzustellen.
WirtschaftEine durchdachte Marketingidee ist meist nur der sichtbare Teil eines viel größeren Konstrukts. Was später auf Plakaten, in Schaufenstern oder auf Messen scheinbar mühelos wirkt, braucht im Hintergrund eine genaue Planung. Es reicht heute nicht mehr aus, nur mit ansprechenden Bildern oder guten Slogans aufzufallen. Die Werbematerialien müssen auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort eintreffen. Erst die physische Umsetzung entscheidet darüber, ob eine Kampagne im Markt tatsächlich funktioniert. Wenn Kataloge nicht pünktlich in der Filiale liegen oder Messe-Displays unvollständig ankommen, verliert selbst das beste Konzept seine Wirkung.
