News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
3. November 2021

Beim Transport schwerer Lasten unverzichtbar – robuste Transportrollen

Manuell oder motorisiert – ohne Rollen gibt es kaum Bewegung

Ob Sie Lasten mit einer einfachen Sackkarre bewegen oder sich den Luxus eines Gabelstaplers gönnen – sämtliche Transporthilfen in Handwerk, Handel und Industrie stehen und bewegen sich auf robusten Rollen. Das Reinigungspersonal im Hotel bewegt Reinigungswagen oder große Transportgestelle voller Wäsche auf Rollen, die den feinen Teppichböden gerecht werden. Auf Betonböden werden, motorisiert oder manuell, in der Montage Werkstückträger eingesetzt, um die Produktion zu füttern. Je nach Branche müssen die Rollen Feuchtigkeit, Säuren, Chemikalien oder großen Temperaturunterschieden standhalten können.

Der Boden ist ein wichtiger Faktor bei der Rollenwahl

Neben der maximalen Belastbarkeit und Geräuschentwicklung spielt der Untergrund eine wichtige Rolle bei der Auswahl. In Hotels und Gastronomie dominieren Fliesen, Teppiche und Holzböden, auf denen die Transportrollen keine Spuren hinterlassen sollten. Gleichzeitig wird zum Wohl der Gäste darauf geachtet, dass die Geräuschentwicklung möglichst gering ist.

Im Handwerk hingegen bewegen die Rollen über unebenen Grund, wie Pflaster, Teer und Beton, das Material und Waren zum Einsatzbereich. Hier sind eine hohe Geländegängigkeit und Robustheit wesentlich wichtiger, als eine etwaige Lautstärke beim Fahren, doch auch hier wird im Rahmen des Arbeitsschutzes auf Geräuschminimierung geachtet. Je nach Branche müssen die Rollen draußen unempfindlich gegenüber Pfützen sein, drinnen mit Öl oder Benzin in Kontakt kommen dürfen oder aber durch ein Meer aus Sägespänen fahren können.

Gleitlager, Rollenlager oder Kugellager – die Wahl der passenden Radlager ist entscheidend

Rollen für verschiedene Einsatzzwecke müssen in Festigkeit, Material- und Laufeigenschaften sowohl zur Last, zur Bewegungsintensität, als auch zum Untergrund passen. Für die Beweglichkeit und gute Roll-Eigenschaften sind jedoch auch die Radlager ein wichtiger Faktor.

Gleitlager: Das Gleitlager ist eine gerne verwendete Lagerart für Räder und Rollen. Diese Lager sind gut belastbar, denn die bewegenden Teile haben Kontakt und damit Auflage zueinander. Sie werden häufig eingesetzt im Bereich Geräte- und Maschinenbau. Aus diesem Grund sind sie zu empfehlen, wenn das Transportgut nur auf kurzen Strecken und mit geringer Geschwindigkeit bewegt werden muss. Für den Dauereinsatz sind sie nicht konzipiert, da sie dann heißlaufen können. Die Gleitlager können aus Kunststoff, Faserverbund oder Metall bestehen. Gleitlager werden häufig in Nassbereichen eingesetzt, da ihre oft korrosionsbeständige Bauweise sie hier zur idealen Wahl macht. Ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil: Die Bauart von Gleitlagern ist vergleichsweise preiswert, wenn die Ansprüche an die Rolleigenschaften weniger ausgeprägt sind, bieten sie bei niedrigen Kosten einen großen Nutzen.

Rollenlager: Rollenlager werden sehr häufig zur Bewegung von großen Lasten eingesetzt, da der Rollwiderstand selbst bei Belastung vergleichsweise gering ist. Die Haupteigenschaft dieses Lagers ist die geringe Reibung und dadurch ein geringer Widerstand, da es aus einem Innen- und einen Außenring besteht. Die Ringe werden indirekt über Rollenkörper bewegt. Das ermöglicht einen komfortablen Transport, ideal bei der Bewegung in niedrigen Geschwindigkeiten. Daher werden Rollenlager gerne beispielsweise in industriellen Förderbändern eingesetzt. Hier punkten Rollenlager mit der effizienten und reibungslosen Bewegung auch bei schwerer Belastung. In der Praxis überzeugen außerdem die widerstandsfähigen und robusten Eigenschaften, ihr Einsatz ist weitgehend wartungsfrei und bietet damit langfristig Vorteile.

Kugellager: Kugellager erfüllen die höchsten Ansprüche an die Tragfähigkeit und gleichzeitig an die Laufeigenschaften, da sie die Lagerringe voneinander trennen und damit die Reibung zwischen den beweglichen Flächen verringern. Das bedeutet im Wesentlichen: Kugellager laufen leicht an und bieten einen verschleißarmen Lauf. Wo höchste Ansprüche an geringen Rollwiderstand und Traglast gestellt werden, kommen Schwerlastrollen mit Kugellager zum Einsatz.

Geeignete Transportrollen im Fachhandel auswählen

Kooperieren Sie bei der Auswahl mit Spezialisten, die sich mit den Herausforderungen rund um Rollen für den Transport auskennen. Transportrollen von BS Rollen werden beispielsweise exakt auf Ihre Kundenbedürfnisse abgestimmt. Ihnen werden passend zum Boden, zur Art des Transportes und zur Branche wichtige Empfehlungen gemacht. Oder wüssten Sie, ob ein Kugellager, Rollenlager oder Gleitlager sinnvoll ist? Sie profitieren von der Beratung und der langjährigen Erfahrung – die Rollen sollen langlebig und robust, einfach im Alltag funktionieren und weder Zeit noch Nerven oder Zusatzkosten verursachen.

Die perfekte Kombination für Belastung, Branche und Bedürfnisse

Unter einem Transportgerät lassen sich Lenkrollen und Bockrollen passend zum Einsatz kombinieren. Unterschiedliche Feststeller an allen oder einzelnen Transportrollen sind technische Details, die den Einsatz bequem und sicher gestalten. Flüsterleise Materialien für den Hotelflur, besonders hygienische Räder für Kranken- und Pflegeheime oder Hochleistungsrollen in Industrie, Handwerk und Logistik – je durchdachter die Auswahl der Rollen, desto höher die Funktionalität, die Langlebigkeit und der Komfort bei der Nutzung.

Teilen:
Weitere Artikel
Firmenfahrzeuge nach dem Arbeitsalltag auswählen: Diese Fragen sollten Betriebe klären
Business
Firmenfahrzeuge nach dem Arbeitsalltag auswählen: Diese Fragen sollten Betriebe klären

Ein Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.

6 Min. LesezeitLesen
Das Fundament für morgen: Intelligente Altersvorsorge-Strategien für Selbstständige
Arbeitsleben
Das Fundament für morgen: Intelligente Altersvorsorge-Strategien für Selbstständige

Die Gründung eines eigenen Betriebs bringt viele Aufgaben mit sich. Der Fokus liegt im Alltag verständlicherweise oft auf dem laufenden Geschäft, den Aufträgen und dem wirtschaftlichen Wachstum. Dabei gerät ein wesentlicher Aspekt leicht in den Hintergrund: die eigene finanzielle Absicherung für das Alter. Da für Selbstständige in der Regel keine Pflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung besteht, liegt die Verantwortung für den späteren Ruhestand komplett in der eigenen Hand. Es ist daher notwendig, rechtzeitig und aus eigenem Antrieb aktiv zu werden. Der Verzicht auf eine strukturierte Planung birgt ein handfestes finanzielles Risiko für die Zukunft. Der Aufbau einer verlässlichen Altersvorsorge sollte deshalb als fester Bestandteil des Unternehmertums gesehen werden und genauso viel Aufmerksamkeit erhalten wie das tägliche Kerngeschäft.

4 Min. LesezeitLesen
Effizienz auf engstem Raum: Worauf beim Einsatz von Minikranen zu achten ist
Wirtschaft
Effizienz auf engstem Raum: Worauf beim Einsatz von Minikranen zu achten ist

Bauprojekte in dicht besiedelten Innenstädten, verwinkelten Hinterhöfen oder innerhalb von bestehenden Industrieanlagen nehmen zu. Der verfügbare Raum für Maschinen und Baumaterialien ist bei diesen Vorhaben in der Regel eng bemessen. Dieser Platzmangel verlangt nach durchdachten und kompakten Lösungen. Klassische, große Baumaschinen stoßen bei solchen Gegebenheiten oft an ihre räumlichen Grenzen oder lassen sich gar nicht erst aufstellen. Genau hier zeigt der Minikran seine Stärken. Er bietet Bauunternehmen eine präzise und gut steuerbare Alternative, um Lasten auch unter anspruchsvollen Bedingungen sicher und zielgerichtet zu bewegen.

3 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite