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business-on.de Redaktion
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5. Oktober 2023

Straßentransport vs. Schienentransport – welche Vorteile haben beide?

Einer der wichtigsten Vorteile des Straßentransports besteht darin, dass die Route vom Ausgangspunkt zum Zielort führt – von Tür A zu Tür B. Das bedeutet, dass kein zusätzlicher Frachttransport vom Bahnhof bis zur Tür des Lagers oder des Hofes, wo die Fracht entladen werden soll, erforderlich ist.

Diese Lösung verschafft dem Investor auch eine relative Freiheit, wenn unerwartete Schwierigkeiten auftreten. Ein Verkehrsunfall, eine Änderung der Verkehrsorganisation aufgrund von Reparaturen oder sogar witterungsbedingte Hindernisse (z. B. Äste, die nach einem Sturm die Fahrbahn blockieren) – nichts steht der Durchführung des Transports im Wege. Eine schnelle Änderung der Route reicht aus, um den Auftrag pünktlich zu erledigen – unabhängig von unvorhersehbaren Umständen.

Freiheit kann auch als die Fähigkeit interpretiert werden, Transporte täglich und zu jeder Stunde durchführen zu können. Alles hängt nur von der Verfügbarkeit eines Fahrers und dem Be- und Entladen von Personen ab. Sie können die Fahrt fortsetzen, wenn Sie das notwendige Personal bereitstellen können. Die Durchführung eines Expressdienstes sollte kein Problem sein.

Viele Speditionen bauen GPS-Sender in ihre Fahrzeuge ein. Dadurch lässt sich die Route des Straßentransports in Echtzeit verfolgen, was wiederum eine einfache Planung der Entladung und der weiteren Abläufe ermöglicht.

Der Straßentransport eignet sich für die Beförderung einer Vielzahl von Gütern. Selbst potenziell gefährliche oder giftige Stoffe, die entsprechende Sicherheitsmaßnahmen erfordern, sollten kein Problem darstellen. Wenn bestimmte Anforderungen erfüllt sind, ist es auch möglich, übergroße Güter auf diese Weise zu transportieren.

Schienentransport – Vor- und Nachteile

Obwohl die Eisenbahn im Zusammenhang mit der Personenbeförderung nicht immer mit Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit in Verbindung gebracht wird, ist der Gütertransport auf der Schiene weit verbreitet. Der wichtigste Faktor dabei sind die relativ niedrigen Stückkosten. Bezeichnenderweise sinken sie mit zunehmender Entfernung, so dass sie sich hervorragend für große Entfernungen eignet.

Außerdem spielt es keine Rolle, wie überdimensioniert die Fracht im Schienenverkehr ist. Das macht die Lösung zu einer guten Wahl, wenn es um den Transport einer einzigen Palette und die Beladung des gesamten Fahrzeugs geht. Das schafft auch Platz für den Transport von schweren und übergroßen Gütern.

Der Zug gilt außerdem als zuverlässiges Transportmittel. Zumindest wird er nicht von witterungsbedingten Schwierigkeiten wie vereisten Straßen oder starkem Regen, der die Sicht der Fahrer behindert, beeinträchtigt. Die einzigen Verspätungen können auf technische Probleme zurückzuführen sein, wie z. B. ein Ausfall der Oberleitung oder die Ungewissheit eines anderen Zuges.

Auch die Sicherheit der auf der Schiene beförderten Güter muss beachtet werden. Während ein Lkw fast überall anhalten kann, hält ein Zug nur an bestimmten Bahnhöfen. Bei zusätzlich versiegelten Waggons ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ladung unversehrt ankommt, sehr hoch.

Im Zusammenhang mit der Sicherheit lohnt sich auch ein Blick auf die Unfallstatistik. Im Jahr 2022 gab es 24 Unfälle an Bahnübergängen, an denen Autos und Fußgänger beteiligt waren. Zum Vergleich: Im selben Jahr ereigneten sich 21.322 Straßenunfälle, von denen

  • 043 wurden von Fahrern verursacht, die Fahrzeuge bis zu 3,5 t führten,
  • 648 wurden von Fahrern von Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t verursacht.

Auch der Umweltaspekt ist von Bedeutung. Schließlich ist der elektrische Zug nahezu emissionsfrei und verursacht einen viel geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck als der Straßenverkehr, der hohe Emissionen in die Umwelt verursacht.

Es ist jedoch zu bedenken, dass die Möglichkeit der Nutzung dieses Verkehrsträgers vom Aufbau des Schienennetzes abhängt, das nur manchmal kleinere Städte erreicht. Außerdem muss der Transport der Waren vom Bahnhof zum Zielort organisiert werden, was weitere Kosten verursacht.

Straßen- oder Schienentransport? Wie wäre es mit einem Kompromiss?

Aus den obigen Ausführungen wird deutlich, dass beide Lösungen Vor- und Nachteile haben. Für relativ kleine Güter, die über eine kurze Strecke transportiert werden müssen, ist der Straßentransport die günstigere Option. Bei längeren Strecken und größeren Mengen kann es dagegen sinnvoller sein, den Schienenverkehr zu nutzen. Daher ist der Straßentransport als Ergänzung zum Schienentransport zu betrachten, nicht als Alternative.

Bei der Suche nach der optimalen Logistiklösung lohnt es sich, auf die Unterstützung von Fachleuten wie dem Transport- und Logistikunternehmen AsstrA zu setzen. Dank eines individuellen Ansatzes ist es möglich, die Aktivitäten an die Besonderheiten eines jeden Unternehmens anzupassen, unabhängig von dessen Größe und Art. Dies wiederum garantiert ordnungsgemäße und rechtzeitige Dienstleistungen und spart Geld im finanziellen Bereich.

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