Joachim Giese: “Mit dem Learnspace 3D ist es nun erstmals möglich ortsunabhängig unter Realbedingungen zu lernen“

Alles andere als altmodisch ist hingegen die Ausrichtung des Unternehmens. Frühzeitig hat die WBS GRUPPE die Chancen der Digitalisierung erkannt und ihr Lernangebot entsprechend mitentwickelt. Stolz können Sie nun ihr daraus entstandenes Produkt präsentieren, den in Deutschland einzigartigen LearnSpace 3D. Hier wird die Lernerfahrung nun auch am Computer erlebbar gemacht, indem die Nutzer mit einem eigenen Avatar in die simulierte Lernwelt eintauchen. Business On hat dazu erstmalig interviewt: Joachim Giese, Vorstand der WBS Gruppe.
Business-on.de: Ein potentieller Nutzer möchte sich den LearnSpace 3D persönlich anschauen, was genau erwartet ihn?
Joachim Giese: Wer den LearnSpace 3D nutzt, der sitzt nicht nur vor seinem Computer und muss Texte lesen oder sich eine Präsentation anschauen. Die User des LearnSpace tauchen ein in eine virtuelle und interaktive 3D-Welt. Als erstes erstellen sich die Nutzer dafür einen eigenen, persönlichen Avatar, den Sie nach ihren individuellen Vorlieben gestalten können. Sind sie mit ihrer Kreation zufrieden, betreten sie die Lernwelt. Die Basis dieser Lernwelt bildet eine hochwertige, virtuelle 3D-Umgebung in Form eines Firmengebäudes, das die Teilnehmer betreten und in dem sie je nach Anforderungsprofil lernen, arbeiten und miteinander kommunizieren. Das Raumangebot erstreckt sich von realitätsnahen Meeting- und Trainingsräumen über Breakoutrooms bis hin zu einem Freigelände. Die Anwender arbeiten, präsentieren, lernen und schulen, wie und wo sie es möchten. So können hier zum Beispiel Projekte präsentiert, Vorlesungen gehalten oder Arbeitsprozesse simuliert werden. Die Nutzer können sich in dem virtuellen Gebäude frei bewegen und in Echtzeit und akustisch verortbar mit anderen Teilnehmern interagieren.Die Umgebung lässt eine realitätsnahe Kommunikation mittels Gestik, Mimik und natürlich Sprache zu. Der sonst einseitige Lernprozess wird hier nun zum 3D- Erlebnis.
Business-on.de: Wie kamen Sie auf die Idee, Lernprozesse in einer 3D-Welt erlebbar zu machen?
Joachim Giese: Als privater Bildungsanbieter mit über 35 Jahren Erfahrung haben wir die Entwicklung verschiedener Lernprozesse und -Methoden hautnah miterlebt und mitgestaltet. In Sachen Digitalisierung haben wir bereits vor Jahren eine Vorreiterrolle eingenommen. Neben den gängigen Online-Lernangeboten gibt es aber noch viele andere Möglichkeiten mit enormem Potenzial für die Lernenden. Dieses Potenzial wollten wir noch besser ausschöpfen Mit dem Learnspace 3D ist es erstmals möglich ortsunabhängig unter Realbedingungen zu lernen und diesen Lernprozess so effizient wie möglich zu gestalten.
Business-on.de: An welche Zielgruppe richtet sich der LearnSpace 3D?
Joachim Giese: Unser Angebot richtet sich vor allem an Personen, die ihre beruflichen Fähigkeiten nachhaltig weiterentwickeln möchten. Das ist einerseits für Unternehmen interessant, die ihre Mitarbeiter weiterbilden möchten und diese gleichzeitig auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten wollen, aber auch für Privatpersonen, die ihre Bewerbungschancen erhöhen möchten. Doch selbst Vorlesungen von Universitäten können im Learnspace 3D realitätsnah erlebt werden und auch Unternehmenspräsentationen stattfinden. Das Ziel des Learnspace 3D ist es, mit verschiedenen didaktischen Konzepten erworbenes Theoriewissen praktisch anwendbar zu machen.
Business-on.de: Welche großen Vorteile sehen Sie darin für die Nutzer, wo ist der Unterschied zum Lernen mit herkömmlichen Methoden?
Joachim Giese: Der große Vorteil liegt allem voran in der Nachhaltigkeit des Gelernten. Das geschieht vor allem durch die verschiedenen Kanäle, durch die das Gelernte aufgenommen wird. Aber auch die Nutzung und Identifikation mit dem eigenen Avatar spielt eine große Rolle, da so der Lernprozess erlebbar wird und das Interesse aufrecht erhalten bleibt.
Business-on.de: Ist das Angebot limitiert? Wie viele Nutzer können den LearnSpace 3D zur gleichen Zeit nutzen?
Joachim Giese: Theoretisch können unendlich viele Nutzer in die Welt des 3D-Learnspace eintauchen. Natürlich ergibt eine Begrenzung der Teilnehmer je nach Anwendungsmodell Sinn. In der Regel befindet sich daher nur eine Lerngruppe in einem Gebäude, die damit auch sehr individuell betreut werden kann. Natürlich kann der LearnSpace 3D von verschiedenen Gruppen zur gleichen Zeit genutzt werden – zum Beispiel bei Konferenzen mit mehreren parallelen Workshops. Die virtuellen Räumlichkeiten insgesamt lassen sich je nach Bedarf unendlich oft duplizieren.
Business-on.de: Wer hat das Angebot bereits wahrgenommen? Welche Erfahrungen wurden im LearnSpace 3D erlebt?
Joachim Giese: Das Angebot wird aktuell von Unternehmen jede Größe für Weiterbildungen und Produktpräsentationen wahrgenommen. Auch Fernuniversitäten arbeiten mit unserem Learnspace 3D. Zudem werden auch Weiterbildungen für Arbeitssuchende mit dem LearnSpace 3D umgesetzt. Ganz spannend sind hierbei auch Formate wie virtuelle Firmen und Übungsfirmen, in denen Weiterbildungsteilnehmer die praxisgerechte Anwendung des Gelernten in realitätsnahen Situationen üben können und Handlungskonsequenzen erleben. Ein Beispiel ist die komplette Simulation eines Jahresabschlusses für ein Unternehmen, bei dem die Lernenden jeden Schritt wie in einer echten Firma durchlaufen. So können sie bei der Bewerbung nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrungen vorweisen.
Business-on.de: Welche technischen Voraussetzungen werden benötigt, um am LearnSpace teilnehmen zu können?
Joachim Giese: Um den LearnSpace 3D zu nutzen, genügt ein handelsüblicher Computer oder Laptop inklusive Tastatur und ein Headset. Eine Webcam hilft, noch besser in die Lernumgebung eintauchen zu können. In der Regel kommen die jeweiligen Teilnehmer zur Nutzung zu einem unserer Standorte. Es ist aber auch möglich, den LearnSpace 3D von zu Hause aus zu nutzen.
Business-on.de: Welche Visionen haben Sie mit Blick auf die Zukunft für den LearnSpace 3D?
Joachim Giese: Für uns der WBS LearnSpace 3D die Lern-Community der Zukunft. Das Lernen im Alltag hört nicht um 17 Uhr nach dem Ende des Seminars auf. Man lernt jeden Tag etwas Neues und mit dem LearnSpace 3D wollen wir diesen permanenten Austausch noch besser machen. Der LearnSpace 3D ist in Zukunft wie das gute alte Schulgebäude, in dem man sich immer wieder um Lernen trifft, zum Austausch oder auch Jahre später noch zum Treffen mit Ehemaligen. Unsere Vision ist, dass er auch zwischen den Unterrichtsphasen und nach dem Ende der Schulung aktiv genutzt wird und damit den Menschen Freude am Lernen bringt.
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BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
