Das Finanzamt als Behörde der Finanzverwaltung

Dieser ist für die Festsetzung und für die Erhebung von Steuern zuständig. Die Finanzverwaltung im Allgemeinen ist in Deutschland aufgeteilt zwischen Bund und Länder. Die Finanzämter sind dabei im Wesentlichen für den Vollzug der Steuergesetze zuständig.
Zu den Aufgaben der Finanzämter gehört in diesem Zusammenhang:
- Besteuerung natürlicher Personen nach dem Einkommen und dem Vermögen
- Besteuerung von beschränkt steuerpflichtiger Personen
- Besteuerung von Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen
- Festsetzung der Umsatzsteuer mit der Ausnahme der Einfuhrumsatzsteuer
- Festsetzung der Grundsteuer- und der Gewerbesteuermessbeträge
- Festsetzung der Kraftfahrzeugsteuer
Die übergeordnete Behörde des örtlichen Finanzamtes ist ursprünglich die Oberfinanzdirektion (OFD). Durch eine Änderung des Finanzverwaltungsgesetzes im Jahr 2001 ist dies nicht mehr zwingend festgeschrieben. Einige Oberfinanzdirektionen wurden daher in diesem Zuge aufgelöst und durch neu geschaffene Ämter ersetzt. Intern sind die Finanzämter durch die jeweilige Geschäftsordnungen organisiert.
Die Zukunft des Finanzamtes
Die verschiedenen Bereiche der Verwaltung sind in zunehmendem Maße der Automatisierung unterworfen. Dies ist auch bei den Finanzämtern der Fall. Zunehmend werden Aufgaben und Tätigkeiten an die amtsinternen Rechenzentren abgegeben. So ist beispielsweise ELSTER (elektronische Steuererklärung) ein Projekt, dass zur automatisierten Abwicklung der Steuererklärung und Steueranmeldung dient.
Auskünfte durch das Finanzamt
Steuerpflichtige haben gemäß § 89 AO einen Anspruch auf verbindliche Auskünfte des Finanzamtes. Gemäß der Rechtsprechung des BGH haben sie allerdings keinen Anspruch auf einen rechtmäßigen Inhalt einer verbindlichen Auskunft.
Die Auskunft ist nicht immer kostenfrei. Die Finanzämter dürfen Gebühren für erteilte Auskünfte erheben. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Ressourcen der Finanzämter durch zu viele Anfragen übermäßig stark in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Kosten ist dabei immer vom jeweiligen Gegenstandswert abhängig. Seit 2001 besteht gem. § 89 AO allerdings eine Bagatellgrenze bis zu einem Gegenstandswert von 10.000 Euro/Zeitwert von 200 Euro. Bis zu dieser Höhe fallen keine Kosten für den Auskunftssuchenden an.
Florian Weis
ArbeitslebenDer Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.
BusinessSchmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?
BusinessWenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation
