Digitales Risiko in der smarten Industrie wird unterschätzt

Mit dem „Smart Manufacturing“ kommen neue Herausforderungen auf Industrie und produzierendes Gewerbe zu. Dabei gewinnen auch Cloud-Lösungen immer mehr an Bedeutung – diese ziehen wiederum digitale Risiken und Ausfälle der neuen Lösungen auch potenzielle Umsatzverluste nach sich. Studien zeigen, dass sich Verantwortliche in den Branchen diesen Risiken (noch) nicht bewusst sind.
Längst sind die Wirtschaftsbereiche der Industrie und des produzierenden Gewerbes in der digitalen Transformation angekommen – man spricht von „Industrie 4.0“. Der Begriff steht für die digitale Vernetzung im industriellen Bereich: Intelligente Maschinen und Geräte sind über das Internet der Dinge miteinander sowie mit dem Internet vernetzt; Datenspeicherung, Datenverarbeitung und viele weitere Prozesse sind durch eine Cloud verbunden. Ohne Anbieter wie AWS, Google oder Microsoft Azure wären Big Data, Prozessoptimierung oder digitale Zwillinge für die meisten Unternehmen nicht realisierbar. Und auf einmal muss man sich nicht mehr nur über die klassischen Zulieferer, sondern auch über die digitale Lieferkette Gedanken machen.
Das zieht logischerweise ein angepasstes Risikomanagement nach sich.
Eine repräsentative Umfrage zum Thema Smart Manufacturing des Versicherers Hiscox unter Entscheider:innen aus dem Anlagen- und Maschinenbau zeigt allerdings, dass Unternehmen bei steigenden digitalen Risiken immer noch nur mangelhaft abgesichert sind.*1
Dies hat vielfältige Ursachen. Zum einen ist der Wandel in der Risikowahrnehmung und -transparenz nicht so schnell wie die Digitalisierung selbst. Die Unternehmen haben verstanden, das die digitalen Produkte und Services zukünftig einen Großteil der Wertschöpfung bestimmen werden, die genauen Auswirkungen und Abhängigkeiten auf der Risikoseite sind jedoch noch nicht ausreichend beleuchtet oder auch auf unterschiedliche Rollen und Positionen im Unternehmen verteilt. Nicht minder entscheidend ist die Tatsache, dass auch das Angebot auf Seiten der Versicherer zur Absicherung der neuen Risiken noch sehr gering ist. Klassische Versicherungen konzentrieren sich meist auf benannte Gefahren, der Markt für Cyber-Versicherungen wird enger. Oftmals wird es vermieden über die Risiken zu sprechen, weil schlicht keine einfache Lösung vorhanden ist.
Dabei muss es nicht gleich ein Cyber-Angriff sein, der das ganze Unternehmen zum Erliegen bringt. Die Daten des Parametrix-Monitoringsystems, das die Verfügbarkeit von Cloud-Services in Echtzeit überwacht, zeigen, dass es etwa alle drei Wochen zu einem größeren Ausfall kommt. Im letzten Jahr wurde jedoch kein Ausfall bei einem der drei größten Anbieter durch ein Cyber-Event verursacht. Hier machen sich die enormen Investitionen in die Sicherheit der Rechenzentren bemerkbar. Ein weiterer Grund, warum in Zeiten politischer Instabilität mehr Unternehmen den Weg in die „sichere“ Cloud suchen. Zu Ausfällen kommt es dennoch, jedoch liegt die Ursache meist in fehlerhaften Updates, menschlichen Fehlern oder Problemen bei der Stromversorgung.
Bei der Implementierung von Industrie 4.0 werden neue Prozesse und Rollen geschaffen, sogleich Bedarf es den Einsatz neuer Technologien, um die Umsetzung zu ermöglichen. Cloud-Lösungen sind in der smarten Fabrik nicht wegzudenken. Das Risikomanagement muss die entsprechenden Drittdienstleister und die ausgelagerten Services berücksichtigen.
Denn oftmals sorgt schlichtweg ein Cloud-Ausfall sowohl für hohe finanzielle Verluste als auch für erhöhte Kosten, nicht einhaltbare SLA-Verpflichtungen, Imageschäden und damit einhergehenden Verlust der Kundenbindung.
Die parametrische Versicherungslösung von Parametrix deckt diese speziellen Cloud-Ausfallschäden ab. Das Besondere an parametrischen Versicherungen: Dank spezieller Parameter wird die Schadenssumme zuvor anhand des Kundenbedarfs festgelegt und schließlich gemessen an der Ausfallzeit des versicherten Service ausgezahlt – ohne Nachweise für die Schadenursache oder -höhe. Möglich macht das ein 24/7-Monitoring der Cloud, durch das der Versicherer die Dauer des Ausfalls live mitverfolgt. Dies ermöglicht eine schnelle Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme, um unverzüglich auf den Ausfall reagieren zu können und den Folgeschaden zu minimieren.
Um die Chancen der Digitalisierung im produzierenden Gewerbe nutzen zu können, müssen die Unternehmen die Risiken bewerten und transferieren.
Guide'sRohstoffe bilden das unsichtbare, aber unverzichtbare Fundament der weltweiten Wirtschaft. Ohne sie lässt sich weder eine moderne Maschine bauen noch ein Gebäude errichten. Klassische Finanzmärkte werden oft von der aktuellen Zinspolitik oder von schnellen Gewinnerwartungen angetrieben. Physische Güter hingegen folgen einer anderen, greifbareren Logik. Sie orientieren sich am tatsächlichen Bedarf der Menschen und der realen Produktion der Industrie. Das Geschäft mit diesen echten Werten bietet daher eine gute Möglichkeit, geschäftliche Vorhaben auf eine beständige Basis zu stellen. Man macht sich dadurch ein Stück weit unabhängiger von reinen Papierwerten oder den kurzfristigen Launen der Börse.
BusinessDas äußere Erscheinungsbild eines Firmengebäudes ist oft der erste Kontaktpunkt zwischen einem Betrieb und den Kunden. Noch bevor ein offizielles Gespräch stattfindet, vermittelt die Optik der Immobilie einen prägenden Eindruck. Eine gepflegte Fassade und ansprechend gestaltete Innenräume sprechen eine klare Sprache. Sie spiegeln die Werte wider, auf die ein Unternehmen baut. Aspekte wie Qualität, Zuverlässigkeit und Beständigkeit lassen sich durch ein sauberes Erscheinungsbild auf den ersten Blick erkennen. Bei der Planung von Maler- und Fassadenarbeiten geht es daher um mehr als nur um den handwerklichen Erhalt von Mauerwerk. Es ist ein bewusster Schritt, der das Image eines Betriebs festigt und die eigene Identität nach außen sichtbar macht.
MarketingWirtschaftlich betrachtet gibt es kaum eine Branche, die so beständig ist wie das Bestattungswesen. Der Tod ist eine verlässliche Realität. Das macht diesen Wirtschaftszweig weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen am Markt. Dennoch steht die Branche nicht still, sondern durchläuft einen spürbaren Strukturwandel. Früher stand oft das klassische Handwerk im Mittelpunkt, wie etwa die traditionelle Sargtischlerei. Heute präsentieren sich Bestattungsunternehmen vielmehr als moderne Dienstleister. Sie reagieren auf veränderte gesellschaftliche Bedürfnisse und neue Lebensentwürfe.
