News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
7. Juni 2022

Staat und Verwaltung müssen sich der digitalen Zukunft stellen

Vom 20. bis 22. Juni treffen sich Entscheider aus Behörden, Verwaltungen und staatlichen Institutionen sowie Unternehmen in öffentlicher Hand mit Vertretern aus der IT-Wirtschaft zum „Zukunftskongress Staat & Verwaltung. Mit dabei ist in diesem Jahr erstmals die ReqPOOL Gruppe. ReqPOOL arbeitet mit seinen Projektmanagern insbesondere an der Vision des „selbstfahrenden Staates“ oder zumindest der „selbstfahrenden Organisation. Die Prognose des Unternehmens: Spätestens Mitte der 30er-Jahre werden 80 Prozent der Entscheidungen von Künstlichen Intelligenzen (KIs) und Algorithmen getroffen. Dafür müssen sich Behörden sowie kommunale und staatliche Unternehmen wappnen.

„Der technologische Fortschritt entwickelt sich exponentiell. Immer mehr Daten können erfasst, gespeichert, verwaltet und analysiert werden. Das wird dazu führen, dass zunächst nahezu alle Prozesse automatisiert werden. Sobald 80 Prozent der Prozesse weitgehend automatisiert ablaufen, wird der nächste Schritt sein, dass auch Entscheidungen softwaregestützt und KI-basiert getroffen werden können“, ist Patrick Pils, Geschäftsführer Public Sector bei ReqPOOL überzeugt. Ein Staat, der sich selbst gern als Organisationsweltmeister betrachtet, muss nun ein besonderes Augenmerk auf die Themen Digitalisierung, „digitales Amt“, Verwaltungs- und Entscheidungsbeschleunigung sowie Bürger- und Wirtschaftsnähe haben. Das alles gelinge nur mit geeigneter, sicherer und zukunftsweisender Software und intelligenten Algorithmen.

Die große digitale Entwicklung werde zunächst die Wirtschaft, insbesondere Produktion und Handel betreffen. Allerdings müsse der Staat mit seinen Verwaltungen hier schnell nachziehen, da die Verzahnung von Staat und Wirtschaft immer weiter zunehme. „Der Staat und seine Bürokratie dürfen der Wirtschaft nicht hinterherhinken“, ist Pils überzeugt. Wo reguliert und kontrolliert werden soll oder wo Genehmigungen oder Fördermittel gefragt seien, müsse es Schnittstellen geben, die technologisch zueinander passten. Ansonsten werde der Staat zum Flaschenhals und verhindere weiteres Wachstum, so der ReqPOOL-Geschäftsführer.

Wie sich eine moderne Verwaltung aufstellen und für die Zukunft rüsten kann, zeigen die ReqPOOL-Experten im Rahmen des „Zukunftskongresses Staat & Verwaltung“ anhand praktischer Beispiele am Stand A0203 im bcc Berlin Congress Center. Die Software-Experten werden dort auch die Vision des „selbstfahrenden Staates“ erklären. Wer sich für ein persönliches Gespräch mit den ReqPOOL-Spezialisten für den öffentlichen Sektor interessiert, kann gerne einen Termin unter sven.jung@reqpool.com vereinbaren.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik
    IT & Software
    Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik

    Heizkosten im Winter, überhitzte Büroräume im Sommer und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz: Für Unternehmen wird die Gebäudetechnik zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor. Wer eine Heizungsmodernisierung plant oder über die Anschaffung einer Klimaanlage nachdenkt, sollte deshalb beide Bereiche berücksichtigen. Eine abgestimmte Planung hilft, Investitionen sinnvoll zu verteilen, technische Schnittstellen zu berücksichtigen und die laufenden Betriebskosten langfristig im Blick zu behalten. Warum sich eine gemeinsame Planung von Heizung und Kühlung lohnt

    6 Min. LesezeitLesen
    Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden
    Verbraucher
    Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden

    Ein verstopfter Abfluss kann den Betriebsalltag erheblich beeinträchtigen. Wenn Toiletten nicht mehr nutzbar sind, Wasser in Geschäftsräumen zurückstaut oder Abwasserleitungen Probleme verursachen, müssen Verantwortliche schnell reagieren. Neben den unmittelbaren Reinigungskosten drohen Nutzungsausfälle, Wasserschäden und zusätzlicher organisatorischer Aufwand. Mit einem klaren Vorgehen lassen sich viele Folgen begrenzen. Entscheidend ist, Warnsignale früh zu erkennen, im Ernstfall richtig zu handeln und wiederkehrende Probleme gezielt untersuchen zu lassen. Warum Rohrverstopfungen für Unternehmen zum Problem werden Funktionierende Abwasserleitungen gehören zur grundlegenden Infrastruktur eines Gebäudes. Gerade in Unternehmen, gastronomischen Betrieben, Praxen und gewerblich genutzten Immobilien können Störungen weitreichende Konsequenzen haben.

    6 Min. LesezeitLesen
    Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten
    Business
    Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten

    Ein niedriger Kaufpreis oder eine günstige Leasingrate allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit eines Firmenwagens aus. Erst unter Einbeziehung laufender Ausgaben wie Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen werden die tatsächlichen Kosten sichtbar. Bei gekauften Fahrzeugen muss außerdem der spätere Restwert berücksichtigt werden. Die Total Cost of Ownership (TCO) fasst diese Faktoren zusammen und schafft eine fundierte Grundlage für die wirtschaftliche Fuhrparkplanung. Was Total Cost of Ownership im Fuhrpark bedeutet Mit der Total Cost of Ownership (TCO) ermitteln Unternehmen, welche Gesamtkosten ein Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Nutzungszeitraums verursacht. In die Berechnung fließen nicht nur der Kaufpreis oder die Leasingraten ein, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Reparaturen und weitere fahrzeugbezogene Ausgaben. Das Ergebnis zeigt die finanzielle Belastung insgesamt, pro Monat oder pro gefahrenem Kilometer.

    5 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite