„Mit guter Arbeit verdient man gutes Geld“, ist einer der ältesten Lektionen, die man beim Eintritt in das Berufsleben spätestens lernt. Man ist frei sich zu entfalten und mit dem Verdienten ein eigenes Leben, einen eigenen Lebensstandard zu erarbeiten. Dabei verliert man gerade in jungen Jahren gerne mal aus den Augen, dass diese Freiheit nicht grenzenlos ist. Schon kleine Fehler können große Folgen haben und das Einkommen kann sinken oder gar ganz wegbrechen. Bevor einem aber ein solches Schicksal erleidet, sollte man rechtzeitig vorsorgen.
Absicherung durch eine Versicherung
Tragisch kann es werden, wenn Sie ganz oder teilweise ausfallen, sprich Sie zum Beispiel durch einen Unfall oder durch eine Erkrankung nicht mehr voll erwerbsfähig sind. Das klingt zwar im ersten Moment befremdlich und gerade wenn Sie jung sind, ist dies undenkbar, aber aktueller Daten zufolge, soll jeder vierte Erwachsene während seines Erwerbslebens mindestens einmal für einen längeren Zeitraum berufsunfähig sein. Unfälle sind dabei inzwischen die kleineren Ursachen, eher Nerven- und psychische Erkrankungen, wie etwa Depressionen oder Burn-out, führen dazu seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können.
Zwar gibt es Sicherungsmechanismen, wie etwa die Erwerbsminderungsrente, doch die staatlichen Leistungen in einem solchen Fall sind gering, sie ersetzen also nicht das volle Gehalt und federn damit Verluste nur zu einem kleinen Teil ab. Gleichzeitig muss man bedenken, dass durch einen Unfall die generelle Lebenssituation verändert wird. Der hart erarbeitete Lebensstandard lässt sich so in der Regel nicht aufrechterhalten, man ist im schlimmsten Fall also gezwungen sein gesamtes Leben umzustellen. Neben dem Verlust des Einkommens können zusätzliche Belastungen auf Sie zukommen, wie etwa medizinische Behandlungen oder bauliche Veränderungen im Haus bzw. der Wohnung.
Generell ohne Veränderungen geht es in einem solchen Fall nicht, aber mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann man wenigstens die finanziellen Verluste fast ausgleichen. Sie ist speziell dafür vorgesehen, dem berufstätigen Versicherten eine Rente zu zahlen. Wichtig ist, sich frühzeitig um eine solche Versicherung zu kümmern, denn je jünger und gesünder man bei Abschluss ist, umso niedriger sind die monatlichen Belastungen für diese Form der Vorsorge. Zudem sollte man sich die Zeit nehmen, die verschiedenen Versicherungen der Versicherer zu vergleichen, denn sie unterscheiden sich in Details und sollten zu Ihrer beruflichen Situation passen.
Absicherung durch Erspartes
Sie haben doch bestimmt von Ihren Eltern mal gehört das man immer einen Notgroschen beiseitelegen soll, oder spätestens im Beratungsgespräch mit der Bank wird Sie ein Berater auf das Sparen angesprochen haben. Diese kleine Regel ist schon eine gute Basis sich abzusichern, denn wie schnell kann das Auto mal defekt sein, ein technisches Gerät ausfallen oder ein Schaden in der Wohnung bzw. im Haus auftreten. Dann muss man flexibel sein und schnell handeln können ohne sich selbst in finanzielle Schwierigkeiten zu bringen.
Sie haben beim Ansparen von einem Sicherheitspolster verschiedene Möglichkeiten, von einem klassischen Sparkonto bis hin zu Sparplänen in Fonds oder Aktien. Die Anlage sollte zu Ihnen und Ihrem Sicherheitsempfinden passen.
Ein kleines Beispiel: sollten Sie Risiken scheuen, sind Aktien nicht die richtige Wahl, um einen Notgroschen zu bilden. In diesem Fall sollte man nach einer konservativen Anlage schauen, zum Beispiel einem Sparkonto oder einen Sparplan in einen Fonds. Außerdem sollte die Anlage zum Sparziel passen. Sollten Sie zum Beispiel ein Haus haben und befürchten das Dach in den nächsten Jahren machen zu müssen, kann man zum Sparen über einen Bausparvertrag nachdenken, denn er ist speziell für Bauvorhaben am und im Haus ausgelegt. Die Berater Ihrer Bank beraten Sie gerne und finden die für Sie passende Lösung. Auch im Internet kann man zahlreiche Tipps zur Geldanlage erhalten, zum Beispiel auf finanztipp.de oder im Bereich Vorsorge auf dieser Homepage.
Man sieht, Vorsorge lohnt sich
Man kann an diesen beiden kleinen Beispielen sehen, egal wie gut man verdient, egal wie fit und gesund man ist, Vorsorge ist wichtig. Sie können sich leider nicht darauf verlassen, dass Ihr derzeitigen Lebensstandard ewig bestehen bleibt und sich nicht durch irgendwelche Umstände, die Sie teils nicht mal selbst in der Hand haben, ändern wird. Sorgen Sie rechtzeitig vor.
- Titelbild: Foto von Lukas
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.

