Definition: GUV – Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen
Die GUV im Rechnungswesen
Um eine Gewinn – und Verlust rechnung zu erstellen, sind verschiedene Schritte erforderlich:
- Buchung von Aufwendungen und Erträgen auf sogenannten Erfolgskonten. Auf diesen Konten werden zum Beispiel Zinserträge, Löhne oder Umsatzerlöse gebucht. Im Gegensatz dazu stehen die Bestandskonten, auf denen Geschäftsfälle verbucht werden, die zu Bestandsänderungen führen.
- Abschluss der Erfolgskonten durch Saldenbildung. Die Endbestände werden auf das Gewinn- und Verlustkonto übertragen.
- Saldo des GUV-Konto bilden. Sind die Aufwendungen höher als die Erträge, spricht man von Jahresfehlbeträgen, sind die Erträge höher als die Aufwendungen, liegt ein Jahresüberschuss vor.
- Gewinn und Verlust auf das Eigenkapitalkonto buchen und dieses Konto abschließen. Das Eigenkapitalkonto ist ein Bestandskonto. Nach dem Abschluss ergibt sich ein Saldo, das in die Bilanz (zur Definition Bilanz) übertragen wird.
Aussagekraft der GUV
Das deutsche Handels- und Steuerrecht sieht zahlreiche Möglichkeiten vor, die Zahlen für die GUV zu ermitteln. Aus diesem Grund sollte man die Aussagekraft der Ergebnisse kritisch betrachten, sie sagen nicht unbedingt etwas über den tatsächlichen Unternehmenserfolg aus. Zwar erfolgte seit 2009 eine Reform der Berechnung, zum Beispiel durch die Umstellung auf internationale Standards wie den IFRS (International Financial Reporting Standards) oder das deutsche Bilanzrechts-Modernisierungsgesetz (BilMoG), dennoch wird die Aussagekraft von Finanzexperten angezweifelt. Dennoch ist die GUV eine der wichtigsten Informationsgrundlagen für Anleger, Geschäftspartner und Kreditgeber.
Christian Weis
FinanzenFür Selbstständige gehören Versicherungen zu den wichtigsten Bausteinen einer soliden finanziellen Absicherung. Ob: · Betriebshaftpflicht · Berufsunfähigkeitsversicherung
ArbeitslebenUnternehmen in Düsseldorf und der gesamten Rhein-Ruhr-Region sehen sich mit einem steigenden Bedarf an hochqualifizierten Fach- und Führungskräften konfrontiert. Besonders gefragt sind Managerinnen und Manager auf der mittleren Führungsebene, die den steigenden Anforderungen eines zunehmend komplexen Wirtschaftsumfelds gerecht werden. Dabei hat sich das Anforderungsprofil in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Gefragt sind heute weniger reine Spezialisten als vielmehr hybride Talente, die technologische Expertise mit fundiertem betriebswirtschaftlichem Wissen verbinden. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Kompetenzen gilt als zentrale Voraussetzung, um den Fachkräftebedarf zu decken und die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken. Der Meisterbrief als strategischer Karrieremotor
MarketingDer unterschätzte Faktor Pausenkultur Ein dampfender Kaffee in der Hand, ein kurzes Gespräch am Automaten – was nach alltäglicher Routine klingt, prägt die Arbeitsatmosphäre nachhaltiger als viele vermuten. Moderne Unternehmen erkennen zunehmend, dass die Qualität der Pausenversorgung direkt mit der Mitarbeiterzufriedenheit korreliert. Der Gang zur Kaffeemaschine strukturiert den Arbeitsalltag und schafft informelle Begegnungsräume. Hier entstehen spontane Gespräche zwischen Abteilungen, werden kreative Ideen geboren und soziale Bindungen gestärkt. Eine hochwertige Kaffeeversorgung signalisiert Wertschätzung und zeigt, dass das Unternehmen in das Wohlbefinden seiner Belegschaft investiert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kann eine professionelle Kaffeekultur ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal sein.
