Definition Gewinn-und-Verlust-Rechnung – Essenzieller Teil des Jahresabschlusses
Aufbau der Gewinn-und- Verlust -Rechnung
Gewinne und Verluste werden einander übersichtlich gegenübergestellt. Es ist nicht zulässig, sie zu saldieren. Bei der Erstellung der GuV wählt man die Konto- oder die Staffelform. In Kapitalgesellschaften ist die Staffelform aufgrund der höheren Übersichtlichkeit vorgeschrieben. Man verwendet das Gesamt- oder das Umsatzkostenverfahren. Grundsätzlich ist die Form der Darstellung ebenso beizubehalten wie die Bezeichnung und Abfolge der einzelnen Posten. Damit werden die Bilanzkontinuität und die Vergleichbarkeit der GuV gewährleistet.
Wichtige Vorschriften bei der Erstellung der GuV
Die Regelungen für die Ausführung der GuV sind im Handelsgesetzbuch (HGB) festgelegt. Für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten gemäß § 276 HGB Vereinfachungen bei der Erstellung. Die für die einzelnen Posten geltenden Vorschriften werden in § 277 genau erklärt. Dabei geht es um außerordentliche Abschreibungen, Erträge, Aufwendungen Bestandsveränderungen und Umsatzerlöse. Einzelkaufleute und Personengesellschaften sind zwar nicht an die Richtlinien gebunden, doch empfehlen sie sich als Orientierungshilfe.
Grenzen der GuV
Der Jahresüberschuss kann in das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, das außerordentliche Ergebnis und die Steuern gegliedert werden. Damit ist zwar eine Analyse der Geldquellen (zur Geld Definition), doch keine betriebswirtschaftliche Erfolgsaufspaltung möglich. Hierfür fehlt die Unterscheidung von Erträgen und Aufwendungen in inner- und außerbetriebliche, regelmäßige und einmalige, periodenfremde und periodeneigene.
Christian Weis
ExpertentalkEine Investition berührt selten nur eine betriebliche Frage. Sie verändert womöglich die Liquiditätsplanung, wirkt sich steuerlich aus und verlangt neue Verträge. Werden diese Punkte erst nacheinander geprüft, fehlen bei der Entscheidung leicht wichtige Informationen. Was sollten mittelständische Unternehmen frühzeitig zusammenführen? Das folgende Interview mit der Partnerin Dr. Angelika Baumhof der Kanzlei Jakoby Dr. Baumhof ordnet das Thema redaktionell ein. Unternehmensentscheidungen beginnen mit einem vollständigen Bild business-on.de: Warum reicht es bei größeren Entscheidungen nicht, Steuer-, Rechts- und Finanzierungsfragen getrennt zu betrachten?
ArbeitslebenHaarverlust ist im Berufsleben mehr als eine ästhetische Frage. Wer in Meetings, Kundengesprächen oder im Team souverän auftreten möchte, erlebt dünner werdendes Haar oder kahle Stellen oft als zusätzliche Belastung. Welche Lösung passt, hängt von vielen Faktoren ab: der Ursache des Haarverlusts, dem gewünschten Erscheinungsbild, dem Tragekomfort, dem Pflegeaufwand und dem persönlichen Alltag. Im Interview erklärt Marcel Brunnet, worauf Betroffene bei der Auswahl einer Zweithaarlösung achten sollten und welche Rolle eine persönliche Beratung dabei spielt. Interview mit Marcel Brunnet: Wenn Haarverlust den Arbeitsalltag berührt Marcel Brunnet ist Betriebsinhaber, Friseurmeister sowie Zweithaar- und Perückenspezialist bei meister brunnet in Weinsberg, das seit über 60 Jahren für Zweithaar, Perücken und Haarersatz steht. Im Gespräch ordnet er ein, warum die Entscheidung für eine Zweithaarlösung immer eine individuelle ist.
BusinessPasswörter als unterschätztes Sicherheitsrisiko Digitale Konten und Anwendungen sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. E-Mail-Postfächer, Cloud-Dienste, Onlineshops, Banking-Systeme und interne Plattformen erfordern meist eigene Zugangsdaten. Mit der wachsenden Zahl an Accounts steigt jedoch auch die Gefahr, dass Passwörter mehrfach verwendet, zu einfach gewählt oder unsicher abgelegt werden. Gerade für Unternehmen kann daraus ein erhebliches Sicherheitsrisiko entstehen. Wird ein Zugang kompromittiert, können nicht nur einzelne Konten betroffen sein. Unter Umständen erhalten Angreifer Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, Kundendaten oder interne Systeme. Ein durchdachtes Passwort-Management sollte deshalb ein fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie sein.
