Black Friday: Zehn Fakten zum umsatzstärksten Shopping-Event Deutschlands

1) Der Black Friday findet dieses Jahr am 27. November statt
Der Black Friday kommt ursprünglich aus den USA und findet jedes Jahr am Tag nach Thanksgiving statt, dem amerikanischen Erntedankfest. Dieses Jahr ist der Black Friday so am 27. November, nächstes Jahr am 26. November und im Jahr 2022 bereits am 25. November.
2) Die Tradition des Black Friday reicht bis in Jahr 1961 zurück
Philadelphia, die mit 1,58 Millionen Einwohnern größte Stadt des Bundesstaats Pennsylvania im Nordosten der USA, ist die Wiege des Black Friday. Am 24. November 1961 reduzierten hier lokale Einzelhändler erstmals ihre Preise, um die Amerikaner am Brückentag zwischen Thanksgiving und dem Wochenende nach „Downtown“ zu locken.
3) Woher der Black Friday seinen Namen hat, ist nicht geklärt
Es gibt keine Gewissheit, aber viele Theorien, woher der Black Friday seinen Namen hat. Einer Theorie zufolge strömten 1961 so viele Amerikaner in die Innenstadt von Pennsylvania, dass die Polizei die Menschenmenge nur noch als schwarze Masse wahrnahm. Eine andere Theorie besagt, das „Black“ (Englisch für „Schwarz“) beziehe sich auf die Druckerschwärze der Dollarnoten. Vom vielen Zählen der Dollarscheine sollen Händler am Black Friday schwarze Hände bekommen haben.
4) 2006 hat Apple den Black Friday nach Deutschland gebracht
In Deutschland findet der Black Friday dieses Jahr bereits zum 15. Mal statt. Als erstes Unternehmen lud Apple am 24. November 2006 zu einem „eintägigen Shopping-Event“ und senkte seine Preise. Das erste iPhone stellte Apple erst ein Jahr später vor, aber der Absatz des iPods schwächelte 2006 bereits. Mit Rabatten versuchte Apple, die Nachfrage nach seinem MP3-Player und anderen Produkten wieder anzukurbeln.
5) Rabatte gibt es (fast) überall
14 Jahre nachdem Apple das Shopping-Event nach Deutschland „importiert“ hat, haben unzählige Online-Shops und auch Einzelhändler aus vielen deutschen Städten den Black Friday für sich entdeckt. Sparen können Verbraucher dieses Jahr am 27. November fast überall – bei Marktplätzen und Online-Shops im Internet genauso wie beim Einkaufsbummel durch die Innenstadt. Portale wie black-Friday.de oder mydealz.de bündeln die besten Angebote und bieten Verbrauchern so Orientierung im Rabattdschungel.
6) Am Black Friday können Verbraucher durchschnittlich 28,7 Prozent sparen
Mit „bis zu 90 Prozent Rabatt“ werben manche Händler am Black Friday. Das klingt verlockend, trifft aber nur selten zu. Tatsächlich konnten Verbraucher letztes Jahr im Mittel nur 28,72 Prozent am Black Friday sparen. Das hat das Verbraucherforum mydealz bei einer Analyse von 3.001 Angeboten herausgefunden. Am meisten sparten Verbraucher, der Analyse zufolge, wenn sie einen Streaming-Dienst (67,98 Prozent) abonnierten oder Software (51,91 Prozent) kauften. Bei Mode sparten sie im Schnitt 31,96 Prozent und bei Parfüm 22,75 Prozent. Die Preise für Fernseher (16,51 Prozent) und Smartphones (13,62 Prozent) sanken indes am wenigsten.
7) In Deutschland hat der Black Friday viele Namen
Anders als in den USA und den meisten übrigen Ländern hat der Black Friday in Deutschland viele Namen. Manche Händler werben mit dem Namen „Black Friday“. Andere veranstalten ein „Black Weekend“, laden zur „Red Week“ ein oder trommeln für den „Black Week Sale“. Der Grund ist absurd: Der Begriff „Black Friday“ ist teilweise als Marke geschützt. Die Markenrechte liegen bei einer dubiosen Firma aus Hongkong mit Verbindungen zur Wiener Black Friday GmbH. Die Erbringung von Werbedienstleistungen für Dritte und der Handel mit Elektronik und Elektronikwaren sind nach einem Urteil des Bundespatengerichts vom 29. September 2019 (Aktenzeichen: 30 W (pat) 26/18) allerdings vom Markenschutz ausgenommen.
8) Verbraucher geben am Black-Friday-Wochenende schätzungsweise 4,2 Milliarden Euro aus
Die Umsätze, die Online-Shops und der klassische Einzelhandel am Black Friday erzielen, sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Das zeigen Prognosen des Handelsverband Deutschland (HDE), der jedes Jahr als einzige Institution belastbare Umsatzzahlen zum Black Friday vorstellt. Dem HDE zufolge kauften Verbraucher am Wochenende vom Black Friday bis zum Cyber Monday 2017 für 1,7 Milliarden Euro, 2018 für 2,4 Milliarden Euro und 2019 für 3,1 Milliarden Euro ein. Setzt sich das Wachstum der Vorjahre fort, kaufen Verbraucher dieses Jahr am Black-Friday-Wochenende für 4,2 Milliarden Euro ein.
9) Elektronikprodukte und Mode sind die Bestseller
Verbraucher kaufen am Black Friday vor allem Elektronikartikel, Mode und Videospiele. Das zeigt eine Analyse des Verbraucherforums mydealz. Ihr zufolge landeten Elektronikartikel (34,65 Prozent) am Black-Friday-Wochenende der letzten beiden Jahre in gut jedem dritten Warenkorb und Mode (15,68 Prozent) in etwa jedem sechsten Warenkorb. 13,67 Prozent der Konsumenten kauften Videospiele oder Spielekonsolen. Möbel und Haushaltsartikel (6,4 Prozent) und Lebensmittel (3,22 Prozent) vervollständigten die Top-5 der begehrtesten Warengruppe. Auf sie folgten Kosmetik (3,05 Prozent), Spielzeug (3,01 Prozent) und Reisen (2,97 Prozent). Sportartikel (2,39 Prozent) und DSL- sowie Mobilfunkverträge (2,13 Prozent) folgten auf den Rängen neun und zehn der am stärksten nachgefragten Produkte.
10) Der Black Friday ist nicht das größte Shopping-Event der Welt
In den USA und Deutschland ist der Black Friday genauso wie in Großbritannien und zahlreichen anderen Ländern umsatzstärkste Tag für den Handel. Gemessen an den Ausgaben der Verbraucher steht selbst der amerikanische Black Friday aber im Schatten eines anderen Shopping-Events: Der chinesische Singles Day ist weitaus umsatzstärker. 2019 setzte Alibaba, Chinas größter IT-Konzern, am Singles Day 38,4 Milliarden US-Dollar um. Amerikanische Verbraucher kauften am gesamten Wochenende von Thanksgiving bis zum Cyber Monday hingegen „nur“ für 28,2 Milliarden US-Dollar ein.
(ots)
PersonalOhne Strom steht der Betrieb still. Ob Server im Büro, Kassen im Verkauf oder Maschinen in der Halle die heutigen Arbeitsabläufe sind stark von elektrischen Geräten abhängig. Eine zuverlässige Stromversorgung ist die absolute Basis für produktives Arbeiten. Doch wo täglich Strom fließt, entstehen oft unsichtbare Gefahren. Ein kleiner Defekt an einem Kabel oder ein unbemerkter Kurzschluss kann weitreichende Folgen haben. Ein plötzlicher Ausfall legt nicht nur die Arbeit lahm, sondern verursacht oftmals auch finanzielle Schäden. Genau hier setzt die betriebliche Elektrosicherheit an. Sie ist keine lästige Pflichtaufgabe, sondern ein wichtiger Teil des unternehmerischen Risikomanagements. Wer mögliche Gefahrenquellen im Blick behält, sorgt für sichere Abläufe und stärkt die langfristige Stabilität des gesamten Betriebs.
VerbraucherDie Energieversorgung von Gebäuden rückt zunehmend in den Fokus wirtschaftlicher Überlegungen. Der Heizungskeller spielt dabei eine entscheidende Rolle für den langfristigen Werterhalt von Immobilien und Betriebsstätten. Steigende Energiekosten und veränderte gesetzliche Vorgaben machen eine vorausschauende Planung notwendig. Eine Heizungsmodernisierung ist heute kein reiner Kostenfaktor mehr. Vielmehr handelt es sich um eine strategische Investition in die wirtschaftliche Zukunft eines Gebäudes. Damit sich dieser Schritt auszahlt, ist eine genaue Kalkulation gefragt. Es gilt, die anfänglichen Ausgaben, den langfristigen Nutzen und die verfügbaren staatlichen Förderungen sorgfältig aufeinander abzustimmen.
BusinessEin neues Büro ist für jedes Unternehmen ein wichtiger Schritt. Oft wächst das Team, es werden modernere Arbeitsflächen benötigt oder die internen Abläufe haben sich gewandelt. Ein solcher räumlicher Wechsel bringt stets frische Impulse für den Arbeitsalltag. Gleichzeitig gibt es dabei eine spürbare Herausforderung: Der normale Geschäftsbetrieb muss reibungslos weiterlaufen. Ein stillstehender Betrieb kostet Geld, verzögert laufende Projekte und beeinträchtigt den gewohnten Service für die Kundschaft. Die Erreichbarkeit muss zu jedem Zeitpunkt gesichert sein. Das Ziel ist es daher, den Umzug so zu gestalten, dass die tägliche Arbeit nicht unterbrochen wird. Das gelingt mit einer durchdachten Vorbereitung und einer klaren Struktur. Wer im Vorfeld die richtigen logistischen und organisatorischen Schritte plant, meistert den Wechsel an den neuen Standort sicher und entspannt, ohne dass das Kerngeschäft darunter leidet.
