iBanFirst: Mehr Transparenz beim Auslandszahlungsverkehr

Mittelstand besonders von der Problematik betroffen
Gerade der international agierende Mittelstand steht in diesem Punkt vor besonders großen Herausforderungen. Zu lange haben sich große und etablierte Banken bei der Abwicklung von Fremdwährungstransaktionen auf große Konzerne und Unternehmen fokussiert. Die Margen in diesem Bereich sind einfach zu verlockend. Kleine und mittlere Unternehmen ziehen den Kürzeren. Und das, obwohl der Mittelstand seit jeher international verflochten und dessen Produktion auf in- und ausländische Partner angewiesen sind.
International vernetzte KMU wickeln ihr Geschäft gerne im stabilen Euro ab, ohne sich der Risiken und auch durchaus Hürden der Geschäftspartner bewusst zu sein. Zu oft entwickeln sich Auslandstransaktionen so zu Spekulationsgeschäften.
Deutsche Unternehmen machen dies zum einen, weil es schon immer Praxis war, zum anderen, weil es eine Möglichkeit ist, die Risiken der Wechselkursschwankungen nicht selbst tragen zu müssen, sondern auf die internationalen Geschäftspartner abzuwälzen. Oftmals verfügen diese jedoch über keinen Zugang zu kompetitiven Währungsmärkten, was wiederum bei ausländischen Geschäftspartnern zu schlechten Wechselkursen führt. Damit ausländische Partner dennoch ihre Margen retten können, erhöhen diese im Normalfall die Preise oder verzichten sogar komplett auf den Handel mit europäischen oder deutschen Unternehmen – für beide Seiten ein worst case Szenario.
Hiesige Unternehmen hingegen scheuen sogar oft die Abwicklung in der jeweiligen Fremdwährung des Partners, da diese häufig erheblichen Schwankungen an den Devisenmärkten unterliegen. Darüber hinaus sind internationale Finanztransaktionen häufig stark verästelt, was zu einer schwierigen Nachverfolgung und Verzögerungen des Geldflusses führt. Geschäftspartner müssen warten, geschäftsschädigende Wartezeiten entstehen und alle Beteiligten stehen vor einer Geduldsprobe. iBanFirst hat sich dieses zentralen Problems angenommen und eine digitale Plattform, mit der gerade kleine und mittlere Unternehmen Transparenz erhalten, geschaffen.
KMU sollten sich auf Kerngeschäft fokussieren
Das Hauptziel von iBanFirst ist es, die Abwicklung globaler Währungstransaktionen zu vereinfachen. Kleine und mittlere Unternehmen sollten sich auf die Abwicklung ihres Kerngeschäfts fokussieren und nicht den Hürden internationaler Transaktionen gegenübersehen. iBanFirst, selbst zugelassenes Zahlungsinstitut, schaltet sich zwischen die Handelspartner und vereinfacht über eine zentrale Plattform die Transaktionsabwicklung. Dabei können sich Unternehmen für bestimmte Zeiträume fixe Fremdwährungskurse sichern, was Planungshorizonte vereinfacht und erhöht.
Für KMU entstehen in der Kommunikation mit ausländischen Geschäftspartnern neue Optionen. Bietet man beispielsweise dem chinesischen Exporteur die Abwicklung in der Landeswährung an, sind Geschäftspartner tendenziell offener für Preisverhandlungen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit für Geschäftsabschlüsse erhöht. Es gilt, dass Unternehmen mit einer individualisierten Währungsstrategie sowohl besser planen als auch die Beziehung zu Lieferanten signifikant verbessern können – bei Reduzierung der Kosten.
Transparenz in undurchsichtigem Marktumfeld
iBanFirst bringt nun Transparenz in das verflochtene und undurchsichtige Marktumfeld. Dem Mittelstand steht erstmals eine benutzerfreundliche Plattform zur Verwaltung aller Fremdwährungstransaktionen zur Verfügung. Unternehmen können sich flexible Kurse sichern, damit signifikant die Planungssicherheit erhöhen und Margen absichern. Anfang des Jahres konnte iBanFirst mit dem so genannten Payment Tracker eine echte Innovation auf den Markt bringen. Mit diesem Tool können Unternehmen – vergleichbar mit der Sendungsverfolgung der DHL – den Status ihrer Transaktion in Echtzeit überblicken und mit Partnern teilen. So kennen beispielsweise Lieferanten einen geplanten Zahlungseingang und können früher mit der Abwicklung des Auftrags beginnen. Wertvolle Zeit wird gewonnen und Prozesse können optimiert werden.
iBanFirst auf Wachstumskurs
iBanFirst selbst beschäftigt inzwischen rund 220 Mitarbeiter und eröffnete zuletzt Anfang 2021 einen Standort in München. Nach einer Series C Finanzierung in Höhe von 21 Millionen Euro Mitte 2020, löste sich iBanFirst im Mai diesen Jahres vom Wagniskapital und konnte eine umfassende Kooperation mit dem amerikanischen Investor Marlin Equity erreichen. Auch aus Deutschland heraus soll so das weitere Wachstum finanziert werden.
- Titelbild: Image by StockSnap from Pixabay
BusinessDer Markt für Gold- und Uhrenankauf leidet unter einem Vertrauensproblem: intransparente Preise, anonyme Formulare, Druck an der Ladentheke. Die Luxarion GmbH aus Leer geht den umgekehrten Weg mit namentlich benanntem Gutachter, offengelegter Preisrechnung und Bewertung ohne Verkaufszwang. Ein Blick auf ein Geschäftsmodell, das Seriosität zum Alleinstellungsmerkmal macht. Wer ist Luxarion? Die Luxarion GmbH ist ein inhabergeführter Fachbetrieb für den Ankauf von Edelmetallen und Luxusuhren mit Sitz in Leer, Ostfriesland. Das Unternehmen ist beim Amtsgericht Aurich unter HRB 208177 im Handelsregister eingetragen und betreibt ein Ladengeschäft in der Groninger Str. 78. Angekauft werden Gold, Silber, Platin und Palladium, dazu Zahngold, Münzen, Barren und hochwertige Armbanduhren. Damit grenzt sich die Luxarion GmbH klar ab: Sie ist weder Pfandleihhaus noch Juwelier mit Neuware und auch kein Edelmetallhändler für Anlagezwecke, sondern auf Ankauf, Bewertung und Uhrenservice spezialisiert. Das Geschäftsmodell beruht auf einem Anspruch: Jede Bewertung soll so transparent ablaufen, dass Kunden jede Zahl nachvollziehen können.
RatgeberWer Küche, Bad oder Böden erneuert, trifft eine Entscheidung für Jahrzehnte oder nur für wenige Jahre. Während Dekore und Trendfarben schnell wechseln, bleibt das eingebaute Material meist sehr lange im Alltag. Naturstein und Großkeramik gelten als besonders langlebige Optionen, unterscheiden sich aber deutlich in Optik, Pflegeaufwand und Budget. Wer vor der Investition weiß, welches Material zu welchem Raum und welcher Nutzung passt, vermeidet teure Fehlgriffe und kann in manchen Fällen sogar den kompletten Austausch bestehender Flächen vermeiden. Warum Naturstein und Großkeramik bei Sanierungen an Bedeutung gewinnen Der Markt bietet viele Alternativen von Vinyl und Laminat über Fliesen bis zu beschichteten Holzwerkstoffen. Trotzdem entscheiden sich Bauherren und Sanierer immer häufiger für Naturstein oder großformatige Keramikplatten. Der wichtigste Grund liegt in der Nutzungsdauer: Ein Granitboden oder eine Natursteinarbeitsplatte hält bei fachgerechter Verarbeitung Jahrzehnte, ohne sichtbar zu altern. Kleinere Beschädigungen lassen sich häufig herausschleifen oder wegpolieren, ohne dass das ganze Element ausgetauscht werden muss.
ArbeitslebenEin Arbeitsvertrag, dessen Klauseln plötzlich strittig sind. Eine Kündigung, die ausgesprochen werden muss oder eine, die ein Beschäftigter erhalten hat und nicht akzeptieren will. Ein Vorwurf der Diskriminierung am Arbeitsplatz. Solche Situationen gehören zum betrieblichen Alltag vieler Unternehmen, und sie verlangen meist schnell eine verlässliche rechtliche Einschätzung. Denn Fehler im Arbeitsrecht können teuer werden: Die Fristen sind kurz, Formfehler haben Folgen, und nicht jede vermeintlich klare Regelung hält einer gerichtlichen Prüfung stand. Gerade für kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Rechtsabteilung ist der Zugang zu fachkundiger Beratung deshalb entscheidend. In Niederbayern hat sich für solche Fälle seit Jahrzehnten eine Kanzlei etabliert, die heute mit sechs Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten an zwei Standorten arbeitet: die Kanzlei Hollmayr Perl & Kollegen mit Büros in Deggendorf und Regen. Ihr klarer Schwerpunkt ist das Arbeitsrecht als Experte für Arbeitsrecht in Deggendorf deckt die Kanzlei ein Dauerthema ab, das Unternehmer, Personalverantwortliche und Beschäftigte gleichermaßen betrifft. Dieses Porträt stellt die Kanzlei, ihre Geschichte und ihre Ansprechpartner vor. Von der Einzelkanzlei zum Anwaltsteam
