Trotz Wirtschaftskrise: Deutsche KMU investieren verstärkt in neue Technologien

Demnach werden nahezu alle befragten KMU (97 Prozent) 2023 verschiedene IT-Projekte umsetzen. Schwerpunktmäßig geht es dabei vor allem um die Verbesserung der IT-Sicherheit und Gewährleistung der Geschäftskontinuität, was insbesondere KMU im Bereich IT und Telekommunikation (76 Prozent) sowie Produktion (74 Prozent) stark beschäftigt. Weitere wichtige, branchenübergreifende Themen betreffen die Anschaffung neuer Hardware sowie die Implementierung von Cloud-Telefonie und Collaboration-Tools. Das Thema Cloud-Migration steht bei rund einem Drittel der Befragten (32 Prozent) im Fokus.
IT-Investitionen als Wachstumstreiber
Die Ergebnisse legen nahe, dass KMU IT-Investitionen nicht länger als unvermeidlichen Kostenpunkt, sondern immer mehr als entscheidenden Treiber für Unternehmenswachstum und Gewinnsteigerung erkennen: Gezielte Investitionen in die IT ermöglichen es, Potenziale auszuschöpfen, aktuelle Fragestellungen effektiv anzugehen und damit langfristig größere Probleme und Kosten zu vermeiden.
Die größten Herausforderungen: IT-Sicherheit, steigende Lieferkosten, Fachkräftemangel
Im Rahmen der Studie hat Sharp die KMU-Entscheider befragt, mit welchen Herausforderungen sie sich aktuell konfrontiert sehen und denen sie in den kommenden zwölf Monaten die höchste Priorität einräumen. Demzufolge sieht fast die Hälfte (43 Prozent) der befragten deutschen KMU das Thema IT-Sicherheit als dringlichstes Problem. Für 31 Prozent steht die Gewährleistung ununterbrochener Netzwerkfunktionalität im Fokus. Weitere 35 Prozent befürchten steigende Lieferkosten, und 33 Prozent bereitet das Thema Fachkräftemangel Kopfzerbrechen.
Bestimmte Branchen in Deutschland stehen zudem vor weiteren, individuellen technologischen Herausforderungen. Der HR-Sektor sieht diese beispielsweise in der Beschaffung neuer Hardware (36 Prozent), während Unternehmen im Bereich Gesundheit noch Bedarf bei der Kenntnis ihrer Angestellten im Umgang mit spezifischer Software melden (27 Prozent). Der IT- und Telekommunikationssektor sowie das Rechtswesen wiederum haben vor allem mit Problemen bei der hybriden Zusammenarbeit zu kämpfen (32 und 33 Prozent).

IT-Investitionen als Wettbewerbsvorteil
Kai Scott, Geschäftsführer Sharp Business Systems Deutschland, kommentiert die Ergebnisse der Befragung: „Mit 61 Prozent wird mehr als die Hälfte der befragten deutschen KMU dieses Jahr noch in ihre IT investieren, 32 Prozent von ihnen planen ganz konkret die Migration von Servern in die Cloud. Dieser Fokus überrascht nicht, denn IT-Probleme und -Bedenken, insbesondere in Sachen Sicherheit und Gewährleistung von Netzwerkfunktionalität, sehen deutsche KMU als größte Herausforderung in der nahen Zukunft an. Gleichzeitig ist die Investitionsbereitschaft innerhalb der einzelnen Branchen unterschiedlich stark. Unternehmen aus den betreffenden Branchen – allen voran beispielsweise der Bildungssektor – sollten sich noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass IT-Investitionen mittel- und langfristig immer zu Wettbewerbsvorteilen werden. Gerade im internationalen Vergleich gibt es hier noch einiges aufzuholen.“
Weitere Informationen zu den Erkenntnissen und Trends aus der Befragung finden Sie hier.
*Über die Studie
Die Befragung wurde von Censuswide im Zeitraum vom 01.02.2023 bis 13.02.2023 unter 5.770 IT-Entscheidungsträgern und IT-Beschaffungsverantwortlichen in europäischen KMU durchgeführt, davon 501 aus Deutschland. Die befragten Unternehmen stammen aus elf Märkten: Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Schweden, Niederlande, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und Belgien.
- Titelbild: Bild von Ronald Carreño auf Pixabay
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
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RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
