Wirtschaft·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
13. Oktober 2017

Denkwerkstatt verbindet Audi mit Startups

Audi auf der Suche nach neuen Ideen

In einem stilvollen Coworking-Gebäude in Berlin gehen Matthias Brendel und Sebastian Schwartze ihrer Arbeit nach. Hier stellen sie Verbindungen zwischen jungen Unternehmen und dem Audi-Konzern her. Im September feiert die „Denkwerkstatt“ der beiden bereits ihren ersten Geburtstag.

Der Ablauf des Projekts ist dabei denkbar unkompliziert. Für ein halbes Jahr kommen 15 Mitarbeiter aus verschiedenen Fachabteilungen nach Berlin und arbeiten mit mehreren Startups an verschiedenen Projekten. Dabei geht es zum einen darum, schnell und innovativ Lösungen zu erarbeiten … und das ganz unabhängig von Konzernstrukturen. Darüber hinaus sollen den Mitarbeitern neue Arbeitsmethoden nähergebracht werden, die sie später in das Unternehmen tragen können. Brendel stellte während der bisherigen Arbeit bereits mehrfach fest, dass „Die Leute, die aus der Firma nach Berlin kommen, Lust haben, von den Startups zu lernen“. Als einer der größten Vorteile wird dabei betrachtet, dass Projekte hier deutlich schneller realisiert werden können, als das bei den großen Strukturen einer Firma der Fall ist.

Audi-Mitarbeiter nehmen weiten Weg auf sich

Damit die frische Denkweise auch mit Sicherheit nicht durch Gewohntes unterwandert wird, befindet sich die Denkwerkstatt bewusst ganze 500 km von der Firmenzentrale entfernt. In Berlin wolle man vor allem von dem Ökosystem mit vielen kreativen Köpfen und Startups profitieren. Schwartze verweist auf eine ganz besondere „Arbeits- und Schaffenskultur“. Diese wolle man den Kollegen von Audi vermitteln.

Arbeit ist in der Denkwerkstatt aber noch lange nicht alles. Hier verzichtet man bewusst auf Hierarchien. Deshalb wohnen alle Mitarbeiter alle in einem Haus, zusammen mit Brendel und Schwartze. Die Mitarbeiter sollen sich aus ihrer Komfortzone trauen und so eine noch intensivere Arbeitserfahrung erleben.

Derzeit arbeitet Audi mit 14 jungen Unternehmen zusammen. Die Projekte dauern jeweils 6 Monate, allerdings könne man sich vorstellen, die Kooperation auch darüber hinaus am Laufen zu halten.

Denkwerkstatt verbindet Audi mit Startups

Frische Ideen sind vor allem für große Konzerne wichtig. Deshalb will die Denkwerkstatt in Berlin Audis Mitarbeitern jetzt die Denkweise von Startups näherbringen. Das Gelernte soll helfen, neue Technologien, Prozesse und Strukturen zu entwickeln, die zu mehr Effizienz beitragen.

Audi auf der Suche nach neuen Ideen

In einem stilvollen Coworking-Gebäude in Berlin gehen Matthias Brendel und Sebastian Schwartze ihrer Arbeit nach. Hier stellen sie Verbindungen zwischen jungen Unternehmen und dem Audi-Konzern her. Im September feiert die „Denkwerkstatt“ der beiden bereits ihren ersten Geburtstag.

Der Ablauf des Projekts ist dabei denkbar unkompliziert. Für ein halbes Jahr kommen 15 Mitarbeiter aus verschiedenen Fachabteilungen nach Berlin und arbeiten mit mehreren Startups an verschiedenen Projekten. Dabei geht es zum einen darum, schnell und innovativ Lösungen zu erarbeiten … und das ganz unabhängig von Konzernstrukturen. Darüber hinaus sollen den Mitarbeitern neue Arbeitsmethoden nähergebracht werden, die sie später in das Unternehmen tragen können. Brendel stellte während der bisherigen Arbeit bereits mehrfach fest, dass „Die Leute, die aus der Firma nach Berlin kommen, Lust haben, von den Startups zu lernen“. Als einer der größten Vorteile wird dabei betrachtet, dass Projekte hier deutlich schneller realisiert werden können, als das bei den großen Strukturen einer Firma der Fall ist.

Audi-Mitarbeiter nehmen weiten Weg auf sich

Damit die frische Denkweise auch mit Sicherheit nicht durch Gewohntes unterwandert wird, befindet sich die Denkwerkstatt bewusst ganze 500 km von der Firmenzentrale entfernt. In Berlin wolle man vor allem von dem Ökosystem mit vielen kreativen Köpfen und Startups profitieren. Schwartze verweist auf eine ganz besondere „Arbeits- und Schaffenskultur“. Diese wolle man den Kollegen von Audi vermitteln.

Arbeit ist in der Denkwerkstatt aber noch lange nicht alles. Hier verzichtet man bewusst auf Hierarchien. Deshalb wohnen alle Mitarbeiter alle in einem Haus, zusammen mit Brendel und Schwartze. Die Mitarbeiter sollen sich aus ihrer Komfortzone trauen und so eine noch intensivere Arbeitserfahrung erleben.

Derzeit arbeitet Audi mit 14 jungen Unternehmen zusammen. Die Projekte dauern jeweils 6 Monate, allerdings könne man sich vorstellen, die Kooperation auch darüber hinaus am Laufen zu halten.

Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Der digitale Türsteher: Jugendschutz als strategischer Qualitätsfaktor im E-Commerce
E-Commerce
Der digitale Türsteher: Jugendschutz als strategischer Qualitätsfaktor im E-Commerce

Der digitale Türsteher: Jugendschutz als strategischer Qualitätsfaktor im E-Commerce Der Onlinehandel hat den Zugang zu Waren aller Art grundlegend vereinfacht. Doch bei Produkten wie E-Zigaretten oder Spirituosen endet die Freiheit dort, wo der Jugendschutz beginnt. Früher reichte oft ein einfacher Klick auf eine Bestätigungsmaske aus. In der heutigen digitalen Handelswelt sind die Anforderungen jedoch gestiegen. Unternehmen stehen in der Pflicht, den Schutz Minderjähriger technisch und organisatorisch sicherzustellen.

4 Min. LesezeitLesen
Hinter den Kulissen erfolgreicher Kampagnen: das Meisterstück der effizienten Logistik
Wirtschaft
Hinter den Kulissen erfolgreicher Kampagnen: das Meisterstück der effizienten Logistik

Eine durchdachte Marketingidee ist meist nur der sichtbare Teil eines viel größeren Konstrukts. Was später auf Plakaten, in Schaufenstern oder auf Messen scheinbar mühelos wirkt, braucht im Hintergrund eine genaue Planung. Es reicht heute nicht mehr aus, nur mit ansprechenden Bildern oder guten Slogans aufzufallen. Die Werbematerialien müssen auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort eintreffen. Erst die physische Umsetzung entscheidet darüber, ob eine Kampagne im Markt tatsächlich funktioniert. Wenn Kataloge nicht pünktlich in der Filiale liegen oder Messe-Displays unvollständig ankommen, verliert selbst das beste Konzept seine Wirkung.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite