Martin Kind: Vermögen des Hörgeräte- und Fußball-Magnats

Martin Kind tritt heute vor allem als Fußball-Funktionär öffentlich in Erscheinung. Der langjährige Präsident von Hannover 96 hat sich aber zunächst als erfolgreicher Unternehmer einen Namen gemacht. Inzwischen gehört er sogar zur Liste der 500 reichsten Deutschen.
In diesem Artikel werden wir einen genaueren Blick auf das Leben und die Karriere von Martin Kind werfen. Wir werden untersuchen, wie er es geschafft hat, ein erfolgreiches Unternehmen im Bereich der Hörgeräte aufzubauen und welche Schritte schließlich dazu geführt haben, eine prominente Rolle im deutschen Fußball einzunehmen. Zudem werden wir sein Vermögen und seinen Einfluss sowohl im Geschäftsleben als auch im Sport analysieren.
Wer ist Martin Kind?
Martin Kind ist ein Unternehmer, der die deutsche und Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt. Bekannt sind vor allem seine Tätigkeiten als Geschäftsführer und Eigentümer der Kind-Gruppe und seine verschiedenen Posten beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96.
Ein Blick auf den Lebenslauf
Geboren wurde Martin Kind am 28. April 1944 in Walsrode (Region Lüneburger Heide). Seine Vorfahren stammen aus der Stadt Chur in der Schweiz. Er ist daher in Chur heimatberechtigt. Der inzwischen 80-Jährige ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Sein Sohn Alexander ist geschäftsführender Gesellschafter bei dem von Martin Kinds Vater gegründeten Hörgeräte-Unternehmen. Der andere Sohn Matthias ist in der Musikbranche tätig.
Erfolgreicher Unternehmer
Martin Kind begann seine berufliche Laufbahn als Hörakustiker. Nachdem er sich bis zum Meister in diesem Beruf weitergebildet hatte, übernahm er 1970 das von seinem Vater gegründete Hörgeräte-Fachgeschäft. Daraus entwickelte sich die heutige Kind Hörgeräte GmbH & Co. KG mit zahlreichen Filialen.
Durch Kinds innovative Herangehensweise und sein unternehmerisches Geschick entwickelte sich die Firma schnell zu einem der führenden Anbieter von Hörgeräten in Deutschland. Mit einem klaren Fokus auf Qualität und Kundenservice konnte das Unternehmen stetig expandieren und sich als erfolgreiche Hörgeräte-Kette am Markt etablieren. Seine Anteile am Konzern hat er aber inzwischen an seinen Sohn Alexander überschrieben.
Funktionär bei Hannover 96
Nachdem Hannover 96 in die damals drittklassige Regionalliga Nord abgerutscht war, übernahm Martin Kind 1997 den Vorstandsvorsitz beim Traditionsverein. Mit Erfolg: Unter seiner Führung konnten „die Roten“ schon fünf Jahre später die Rückkehr in die 1. Bundesliga feiern. In der Saison 2010/2011 gelang mit Platz 4 das beste Abschneiden in Hannovers Bundesliga-Geschichte.
Im Laufe der Jahre wechselte Kind immer wieder die Position, trat in der Öffentlichkeit aber meist als Gesicht und Chef von Hannover 96 auf. Zum bestimmenden Thema seines Engagements im Profifußball entwickelte sich der Kampf für die Umgestaltung der sogenannten 50+1-Regel. Diese Vorgabe der DFL (Deutsche Fußball-Liga) bestimmt, dass Bundesliga-Vereine bei Ausgliederungen ihrer Profi-Abteilungen mindestens 50 Prozent + einen weiteren Stimmanteil behalten müssen.
Martin Kinds Reichtum im Überblick
Martin Kinds Reichtum ist das Ergebnis seines unternehmerischen Erfolgs und seiner strategischen Investitionen. Bekannt als Geschäftsführer der erfolgreichen Hörgeräte-Kette KIND und als Präsident des Fußballvereins Hannover 96, hat er sich sowohl im Geschäftsleben als auch im Sport einen Namen gemacht. In diesem Abschnitt betrachten wir die verschiedenen Quellen seines Vermögens und seinen Weg zu einer der wohlhabendsten Menschen Deutschlands.
Aktuelle Schätzungen
Das Vermögen von Martin Kind wird aktuell auf etwa 650 Millionen Euro geschätzt. Diese beeindruckende Summe resultiert aus seinem erfolgreichen Unternehmertum im Bereich der Hörgeräte. Seine langjährige Tätigkeit als Funktionär bei Hannover 96 hat hingegen nach eigenen Aussagen einiges an Geld gekostet. Der wirtschaftliche Erfolg und seine strategischen Investitionen haben ihn auf jeden Fall zu einer bedeutenden Figur in der deutschen Geschäftswelt gemacht.
Vergleich mit früheren Jahren
Als Selfmade-Millionär gehört Martin Kind laut „Manager Magazin“ schon seit längerer Zeit zu den reichsten Deutschen: Der vielseitige Unternehmer belegte 2013 mit einem geschätzten Vermögen von 600 Millionen Euro Rang 188 auf der berühmten Liste der reichsten deutschen Personen. Seitdem konnte er sein Vermögen um rund 50 Millionen Euro steigern.
Sein Hauptstandbein war immer das Hörgeräte Imperium. Sein Vermögen konnte Kind aber durch Investitionen in Immobilien, eine Arbeitsschutzfirma, Radiosender, eine Beratungsfirma und einen Musikverlag vergrößern. Das 2007 von ihm übernommene Vier-Sterne-Hotel “Kokenhof” in Großburgwedel hat er im Jahr 2021 verkauft.

FAQ
Martin Kind ist eine faszinierende und polarisierende Persönlichkeit, die etliche Fragen aufwirft. Wir haben die häufigsten in diesem Abschnitt beantwortet.
Wie reich ist Kind?
Martin Kind gehört zu den reichsten 200 Deutschen. Sein Vermögen wird aktuell auf etwa 650 Millionen Euro geschätzt. Diesen Reichtum verdankt er vor allem seiner erfolgreichen Hörgeräte-Kette sowie verschiedenen Investitionen in andere Unternehmen. Kinds geschäftliches Geschick und strategische Investitionen haben ihn zu einer bedeutenden Figur der deutschen Wirtschaft gemacht.
Welche Firma besitzt Martin Kind?
Martin Kind besaß Anteile an einem Hörakustik-Konzern und war Mehrheitseigner bei Hannover 96. Außerdem gehörte ihm ein Musikverlag. Sämtliche Unternehmensbeteiligungen hat er aber inzwischen seinen Söhnen Alexander und Matthias überschrieben.
Wem gehört Hörgeräte Kind?
Man wird nicht direkt von einer Holokratie sprechen können, aber: Die Kind-Gruppe mit ihren rund 3.500 Mitarbeitern wird momentan von Martin Kind und seinem Sohn Alexander Kind gemeinsam geleitet. Nach eigenen Angaben hat Martin Kind aber im Jahr 2024 alle Anteile an der Kind GmbH & Co KG an Alexander überschrieben und sein Erbe damit bereits zu Lebzeiten geregelt.
Wo wohnt Martin Kind?
Martin Kind lebt in Großburgwedel, einer idyllischen Kleinstadt in der Nähe von Hannover. Die Gemeinde ist bekannt für ihre ruhigen und gehobenen Wohnlagen, was sie zu einem attraktiven Wohnort für wohlhabende Persönlichkeiten macht. In Großburgwedel genießt Kind die Nähe zur Natur und gleichzeitig die gute Anbindung an die Stadt Hannover und sein Unternehmen.
Fazit: Der Reichtum von Martin Kind
Aus Deutschland stammende Milliardäre wie Dietmar Hopp, Dirk Roßmann oder Kinds Fußball-Kollege Klaus-Michael Kühne haben die Öffentlichkeit schon immer fasziniert. Mit Kühnes Vermögen kann das von Martin Kind zwar nicht ganz mithalten, aber auf kleinem Fuß muss auch der Hörgeräte-Unternehmer nicht leben.
Martin Kind ist und bleibt eine beeindruckende Figur in der deutschen Geschäftswelt. Seine Erfolge im Hörgerätegeschäft sowie im Fußballmanagement zeigen, dass er sich in grundlegend unterschiedlichen Branchen erfolgreich behaupten konnte. Der 80-Jährige verdient jede Anerkennung, die er durch seine unternehmerischen Leistungen erlangt hat.
- Titelbild: Bild von taranchic von IStockPhoto
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VerbraucherEine Fenstermodernisierung kann in Wohn- und Gewerbeobjekten spürbar zur Senkung der Heizkosten beitragen, das Raumklima verbessern und langfristig den Immobilienwert sichern vorausgesetzt, Verglasung, Rahmen und Montage passen zur tatsächlichen Nutzung. Steigende Energiepreise, neue Anforderungen an die Gebäudeeffizienz und ein angespannter Handwerkermarkt setzen Eigentümer, Bauherren und Architekten zusätzlich unter Druck. Wer ein Wohnhaus, ein Bürogebäude, ein Ladengeschäft oder eine vermietete Immobilie betreut, kommt um die Frage nach dem Zustand der Fenster kaum herum. Eine durchdachte Modernisierung ist deshalb keine reine Optikfrage, sondern eine wirtschaftliche Entscheidung und sie sollte mit einem erfahrenen Partner geplant werden, etwa mit den Experten für Fensterbau in Augsburg, die seit 1985 Privatkunden, Bauherren und Architekten in der Region betreuen. Warum Fenster eine unterschätzte Stellschraube sind In vielen Bestandsgebäuden stammen Fenster noch aus älteren Bauphasen, etwa aus den 1980er- oder 1990er-Jahren. Ihre Wärmedämmwerte liegen in der Regel über dem, was moderne Verglasungen leisten. Das kann sich in der Heiz- und Betriebskostenabrechnung niederschlagen: Wärmeverluste über veraltete Rahmen und ältere Verglasungen gehören zu den Posten, die sich durch eine Sanierung gezielt reduzieren lassen. Hinzu kommen Themen wie Schallschutz an verkehrsreichen Standorten, Einbruchsicherheit für Erdgeschossräume und sommerlicher Wärmeschutz in stark verglasten Flächen.
