News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
6. Dezember 2021

Mehr als die Hälfte der deutschen Fachkräfte erwartet eine Gehaltserhöhung

Robert Walters befragte mehr als 7.500 Mitarbeiter in 31 Ländern zu ihren Gehaltserwartungen für 2022. 17 % der Befragten in Deutschland halten eine Gehaltsverbesserung für „ziemlich wahrscheinlich“, 37 % halten sie sogar für „sehr wahrscheinlich“.

Knapp die Hälfte (48 %) der Berufstätigen, die von einer Gehaltserhöhung ausgehen, erwarten ein Plus von maximal 5 Prozent. Etwa ein Viertel (31 %) hält 6 bis 10 Prozent für wahrscheinlich. Die restlichen 21 % rechnen mit einer Gehaltssteigerung von mehr als 10 %.

Thomas Hoffmann, Director Hamburg & Frankfurt bei Robert Walters: „Im Vergleich zu vor weniger als einem Jahr hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt extrem verändert und auch die deutsche Wirtschaft erholt sich rasant. Es ist nachvollziehbar, dass auch Arbeitnehmer nach einer schwierigen Zeit davon profitieren möchten.“

Meistgefragte Kandidatenprofile

Angesichts des derzeit angespannten Arbeitsmarktes seien die Gehälter bereits stark gestiegen, sagt Hoffmann. „Die gefragtesten Kandidaten sind insbesondere Steuerexperten, Finance Manager und Chief Finance Officers (CFOs), dicht gefolgt von Cloud-Technologen und Cyber-Security-Experten, sowie E-Commerce-Spezialisten und digitale Produktvertriebler. Wenn diese Kandidaten zudem über die relevanten IT-Kenntnisse bzw. Zertifizierungen, Beratungskompetenz und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit verfügen, sind sie in einer hervorragenden Verhandlungsposition.“

Gegenangebote hoch im Kurs

Doch auch die Arbeitgeber verfügen über Handlungsspielraum, denn Gegenangebote stehen hoch im Kurs: Mehr als die Hälfte (58 %) würden ein Gegenangebot ihres bisherigen Arbeitgebers annehmen, wenn das Gehalt aufgebessert wird. Für 89 % wäre das die Hauptmotivation. Des Weiteren würden eine Beförderung (44 %), höhere Flexibilität (35 %) bzw. die Möglichkeit, zu 100 % im Homeoffice zu arbeiten (32 %), sie davon überzeugen, ihrem derzeitigen Arbeitgeber treu zu bleiben.

Hoffmann: „Momentan ist es genauso wichtig, neue Talente zu gewinnen wie bestehende Mitarbeiter an Bord zu halten. Hybrides Arbeiten kann allerdings auch dazu führen, dass sich die Unternehmenskultur nicht ausreichend verankert und Mitarbeiter sich dadurch weniger mit dem Unternehmen verbunden fühlen, was einen Jobwechsel wahrscheinlicher macht. Stellen Sie daher sicher, dass sich die Kollegen wirklich als Teil der Organisation fühlen, indem Sie beispielsweise gemeinsame Trainings oder andere Aktivitäten wie z. B . Team-Incentives organisieren. Und vergessen Sie nicht, den Mitarbeitern einen klaren Karriereweg aufzuzeigen, damit ihnen klar ist, wie ihre Zukunft im Unternehmen langfristig aussehen kann.“

Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Zwischen Algorithmus und Handschlagqualität: wie die Eder Versicherung den Schutzschirm für den modernen Mittelstand neu definiert
Ratgeber
Zwischen Algorithmus und Handschlagqualität: wie die Eder Versicherung den Schutzschirm für den modernen Mittelstand neu definiert

In einer Welt, die sich immer schneller digitalisiert, scheint das Thema Absicherung oft nur noch aus anonymen Zahlenkolonnen und automatisierten App-Benachrichtigungen zu bestehen. Viele Versicherungsnehmer fühlen sich in der Flut an Online-Tarifen wie eine bloße Nummer im System eines fernen Konzerns. Doch gerade wenn es um die eigene Existenz oder die Sicherheit eines Unternehmens geht, reicht ein einfacher Mausklick oft nicht aus, um wirklich ruhig schlafen zu können. Besonders der Mittelstand steht heute vor völlig neuen Herausforderungen. Cyber-Kriminalität, komplexe Haftungsfragen und eine sich ständig wandelnde Arbeitswelt verlangen nach Lösungen, die weit über das Standardmaß hinausgehen. In diesem dynamischen Umfeld trennt sich die Spreu vom Weizen: Es stellt sich die Frage, wer echte Sicherheit garantiert und wer lediglich ein Versprechen auf dem Papier verkauft. Die Eder Versicherung geht hier einen Weg, der das Beste aus zwei Welten vereint. Hier trifft modernste digitale Abwicklung auf die klassische Handschlagqualität einer fest in der Region verwurzelten Agentur. Es geht nicht darum, den technologischen Fortschritt aufzuhalten, sondern ihn so zu gestalten, dass der Mensch und seine individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt bleiben.

6 Min. LesezeitLesen
Warum der erste Eindruck zählt: So beeinflusst Sauberkeit die Kundenentscheidung im Einzelhandel
Business
Warum der erste Eindruck zählt: So beeinflusst Sauberkeit die Kundenentscheidung im Einzelhandel

Der Moment, in dem ein Kunde ein Geschäft betritt, dauert nur wenige Sekunden. In dieser kurzen Zeitspanne entscheidet sich allerdings, ob er bleibt oder wieder geht. Viele Einzelhändler investieren tausende Euro in Ladengestaltung und Produktpräsentation, übersehen dabei aber einen Faktor, der all diese Bemühungen zunichte machen kann: den Zustand der Böden, Regale oder sanitären Anlagen. Wie Kunden unbewusst auf Sauberkeit reagieren Menschen nehmen ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr, auch wenn sie das gar nicht aktiv tun. Ein leicht klebriger Boden oder ein unangenehmer Geruch lösen sofort ein Unbehagen aus. Dieses Gefühl übertragen Kunden dann automatisch auf die angebotenen Produkte. Wenn man in einem unsauberen Laden steht, fragt man sich, wie es wohl im Lager aussieht oder wie sorgfältig die Mitarbeiter überhaupt mit der Ware umgehen.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite