Vom Familienunternehmen zur Unternehmensfamilie – Kölner Ahlbach Gruppe ist nun Teil der Ahorn Gruppe

Diese Nachfolge stellt für beide Seiten einen Meilenstein in der Historie dar: Für Ahorn ist es die größte Übernahme seit 2003 (Trauerhilfe Denk), und für Anna Ahlbach die Abgabe und gleichzeitig Sicherung ihres „Familienbetriebs“ in zweiter Generation.
Vor beinahe 60 Jahren begann ihre Bestattungstätigkeit im väterlichen Betrieb, den Tischlermeister Georg Ahlbach 1932 gegründet hatte. Sie entwickelte ihn zu einem Unternehmen weiter, das als erstes in der Stadt eine eigene Trauerhalle und später ein Kolumbarium an seinem Standort hatte. Außerdem übernahm sie im Laufe der Zeit fünf weitere Bestattungsbetriebe, wodurch die Ahlbach Gruppe entstand.
Jetzt ist Anna Ahlbach 75 Jahre alt. Zeit, andere ans Ruder zu lassen und sich nun voll und ganz den schönen Seiten des Lebens zu widmen. Ihr Ehemann, die Kinder und Enkelkinder stehen für die Kölnerin dabei an erster Stelle.
Auf die Frage, warum sie sich für Ahorn entschieden habe, antwortet sie lächelnd: „Für mich war immer klar, dass die Nummer eins in Köln ihr Unternehmen nur an die Nummer eins der Bestattungsbranche übergibt.“ Und weiter sagt sie: „Ich habe mich schon länger darauf vorbereitet. So leitet seit 2020 der erfahrene Bestatter und Kaufmann Vladimir Petrovic das Unternehmen. Und ich bin sehr froh, dass er dies auch weiterhin tun wird. Ich bin mir absolut sicher, dass die Betriebe bei ihm und der Ahorn Gruppe in den besten Händen sind, sowohl unsere Mitarbeitenden als auch unsere Kundschaft“.
Der Vorstandsvorsitzende der Ahorn Gruppe Olaf Dilge sieht in der Unternehmensübernahme viele Chancen und Synergien, die es optimal zu nutzen gilt. „Ich bin sehr stolz darauf, dass zwei Unternehmen dieses Niveaus zusammengefunden haben und wir die etablierte Bestattungsgruppe in unsere Unternehmensfamilie aufnehmen konnten. Zudem freut es mich, dass Vladimir Petrovic weiterhin Geschäftsführer ist. Er kennt die lokalen Gegebenheiten, die Betriebe, die Kolleginnen und Kollegen sowie die Bedürfnisse der Kundschaft, und er ist hervorragend vernetzt. Auch hat er viele Ideen, wie der Standort weiterentwickelt werden kann. Unterstützt wird er dabei von Ingo Meyer-Wahlers, der ebenfalls als Geschäftsführer bei Ahlbach eingesetzt ist und selbstverständlich auch vom Vorstandsteam.“
Mit dem Unternehmensübergang sind sechs etablierte Marken unter das Dach der Ahorn Gruppe gezogen: Ahlbach Bestattungen, Bestattungshaus Winzen + Feith, Deutsch Bestattungen, Bestattungshaus Dahlmeyer, Bestattungen Linden, Mann Bestattungen und ABD Allgemeine Bestattungsdienste Köln.
„Vor mir und dem Ahlbach-Team liegen spannende Zeiten“, sagt Vladimir Petrovic. „Ich begrüße es, dass die Ahlbach-Betriebe in eigenständigen Gesellschaften agieren werden, und dass alles erhalten bleibt, auf gleichem Niveau. Jetzt freue ich mich erst einmal darauf, meinen neuen Geschäftsführerkollegen näher kennenzulernen und gemeinsam mit ihm Pläne zu schmieden. Uns eint der Anspruch an Kompetenz, Leistung und Qualität sowie unsere Haltung zu Menschlichkeit und Einsatzbereitschaft, das Versprechen, immer für die Angehörigen da zu sein. Ich bin mir sicher, dass wir mit der Stärke der gesamten Gruppe noch viele wertvolle und hilfreiche Angebote ermöglichen können. Dazu bin ich hochmotiviert, offen für Neues und gespannt, auf das, was kommt.“
Auch Geschäftsführer Ingo Meyer-Wahlers sieht in der Ahlbach Gruppe einen großen Zugewinn für die Ahorn Gruppe: „Mit dem Kölner Standort erweitern wir unseren Aktionsradius in Nordrhein-Westfalen und können mit den erfahrenen, einfühlsamen Mitarbeitenden unsere Dienstleistungen noch mehr Menschen anbieten und sie durch schwierige Zeiten begleiten. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Vladimir Petrovic, den ich als erfahrenen, zugewandten und visionären Kollegen sehr schätze. Wir alle können nur davon profitieren, wenn wir die jeweiligen Erfahrungen teilen und voneinander lernen.
Die Ahorn Gruppe bietet Bestattungsunternehmen, die auf der Suche nach einer sicheren Nachfolgeregelung sind, viele Möglichkeiten. „Wir agieren auf Augenhöhe, von Mensch zu Mensch“, so Olaf Dilge. „Unsere langjährige Bestattungsexpertise in Verbindung mit unserer Erfahrung beim Thema Unternehmensnachfolge können in dieser Form von Mitbewerbenden nicht geboten werden.“
(ots)
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