Existenzgründung: Warum die richtigen Preise so wichtig sind

So wichtig ist die Vorbereitung
Bei den vielen Aufgaben, die eine Existenzgründung mit sich bringt, rutscht die Preisgestaltung auf der To-Do-Liste weit nach unten. Der trügerische Gedanke, die Preise könnten noch angepasst werden, wenn das Geschäft erst einmal brummt, kann das gesamte Unternehmen gefährden. Wer zum Einstieg zu niedrige Preise anbietet, kann diese nicht langfristig halten. Werden sie später nach oben korrigiert, riskiert man, die gewonnenen Kunden direkt wieder zu verlieren. Andersherum können zu hoch angesetzte Preise nicht radikal reduziert werden, ohne an Glaubwürdigkeit einzubüßen. Wenn fremdes Kapital für die Existenzgründung benötigt wird, möchte sich die Bank anhand des Businessplans außerdem einen Überblick über die Preisgestaltung verschaffen, bevor sie einen Kredit gewährt.
Branchenspezifisch: Welche Kosten entstehen?
Die Preisgestaltung ist je nach Gewerbe unterschiedlich komplex. Während zum Beispiel ein freier Journalist nur wenige Kostenpunkte bei der Berechnung berücksichtigen muss, muss ein Friseur schon in der Existenzgründung weit mehr mit einbeziehen. Die betrieblichen Kosten beginnen bei der Miete der Geschäftsräume und gehen über die Anschaffung von Arbeitsgeräten bis hin zur Einstellung der ersten Angestellten. Zudem wird ein Meisterbrief oder ein Mitarbeiter mit einem solchen Zertifikat benötigt, um einen eigenen Salon eröffnen zu können.
Noch vielfältiger sind die Kosten im produzierenden Gewerbe. Hier sind nicht nur Investitionen in die notwendigen Maschinen nötig, sondern auch laufende Investitionen in das benötigte Arbeitsmaterial. Alle entstehenden Kosten müssen mit dem Verkaufspreis abgedeckt werden. Dabei muss der Existenzgründer aber auch seine eigenen Kosten berücksichtigen: Auch er selbst muss Sozialabgaben bezahlen und seinen Alltag bestreiten. Schließlich soll das eigene Gewerbe langfristig so viel abwerfen, dass man als Inhaber gut davon leben kann.
Das passiert, wenn das Unternehmen wächst
Ein Jungunternehmer sollte sich daher vor der Gründung des Start-ups sorgfältig mit der Selbstkostenkalkulation auseinandersetzen. Die für ein erfolgreiches Unternehmen unerlässliche Ermittlung der Kosten wird ihm im Laufe seiner Selbstständigkeit immer wieder begegnen. Zu Beginn noch relativ übersichtlich, nimmt die Komplexität der Selbstkostenkalkulation rasch zu. Denn je größer das Unternehmen, desto umfangreicher werden auch die Produktpalette und die Zahl der Kostenstellen und Kostenträger. Das bedeutet, dass es mehr Kostenverursacher geben wird, die in eine Preisgestaltung mit einbezogen werden müssen.
Professionelle Software hilft bei der Kalkulation
Große Unternehmen aller Branchen haben für die Kalkulation der Preise eigene Abteilungen. Die Selbstkostenkalkulation wird dann vom Controlling durchgeführt. Es arbeitet eng mit der Geschäftsführung zusammen und hat wichtige Planungs- und Informationsaufgaben. Als Existenzgründer ist man aber noch weit davon entfernt, sich eine ganze Abteilung mit Fachkräften für die Kalkulation leisten zu können. Um die Kalkulation dennoch von Beginn an professionell durchzuführen, können auch Existenzgründer auf unterstützende Software zurückgreifen. Spezielle Programme für die Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung helfen, von Beginn an den Überblick über alle anfallenden Kosten zu behalten, eine gute Buchführung aufzubauen und mit langfristig konkurrenzfähigen Preise zu kalkulieren. Nur so kann auch ein Einsteiger langfristig erfolgreich am Markt teilnehmen und ein gesundes Wachstum anstreben.
LifestyleWer über Firmenflächen spricht, denkt schnell an Parkplätze, Wege, Eingänge und vielleicht noch ein paar Beete vor dem Gebäude. Genau da beginnt das Problem. Außenflächen werden in vielen Betrieben noch immer wie Restflächen behandelt, obwohl sie im Alltag viel entscheiden: den ersten Eindruck bei Kunden, die Aufenthaltsqualität für Mitarbeiter, die Sicherheit auf dem Gelände und den Aufwand für Pflege und Instandhaltung. Hinzu kommt ein Punkt, der in den vergangenen Jahren deutlich wichtiger geworden ist: versiegelte Grundstücke reagieren empfindlich auf Hitze und Starkregen. Entsiegelung und grüne Infrastruktur gelten deshalb inzwischen als wichtige Bausteine der Klimaanpassung. Für Unternehmen heißt das: Gartengestaltung ist nicht einfach nur ein Randthema. Eine gute Planung schafft Orientierung, verbessert die Umgebung rund ums Gebäude und verhindert, dass Flächen zwar ordentlich aussehen, im Alltag aber wenig taugen. Wer das Thema von Beginn an richtig angeht, spart sich spätere Korrekturen an Wegen, Pflanzflächen, Entwässerung und Pflege. Warum Außenflächen für Unternehmen heute anders geplant werden müssen
ArbeitslebenWer im Büro arbeitet, kennt das Muster nur zu gut: Der Tag beginnt fit und konzentriert, es folgen Meetings, Mails und das Brüten über Tabellen – und irgendwann fangen die Schmerzen zwischen Schulterblättern, Nackenansatz und oberer Brustwirbelsäule an. Das wirkt im ersten Moment wie eine normale Folge langer Bildschirmarbeit. Doch genau darin liegt das Problem: Was als kleine Alltagsbeschwerden beginnt, wird schnell still und heimlich zu einem dauerhaften Begleiter. Der obere Rücken reagiert besonders empfindlich auf starre Haltungen. Schon wenige Stunden in einer nach vorn gezogenen Arbeitsposition reichen, damit die Schultern hochwandern, die Brustwirbelsäule einrundet und die Muskulatur in eine Art Dauerdienst geht. Wer dazu noch mit dem Laptop arbeitet, kaum aufsteht und unter Zeitdruck steht, sammelt im Lauf der Woche viele kleine Belastungen, die sich addieren. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt statische, physiologisch ungünstige Haltungen ausdrücklich als wichtigen Auslöser muskuloskelettaler Beschwerden bei Bildschirmarbeit. Für Unternehmen ist das kein Randthema: Rückenbeschwerden gehören seit Jahren zu den häufigsten Gründen für Fehlzeiten. Nach Angaben der AOK lagen Muskel- und Skeletterkrankungen 2023 bei den Krankschreibungen von AOK-Versicherten mit 19,5 Prozent auf Platz eins.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
