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11. Oktober 2017

Visa-Index: Teure Einreise für Deutsche

Der deutsche Reisepass gilt als der mächtigste der Welt. Er ermöglicht die visa- beziehungsweise kostenfreie Einreise in ganze 121 Länder – und damit mehr als jeder andere Reisepass. Doch bei Reisen in welche Länder benötigt der Deutsche eigentlich ein Visum? Und wie viel kostet das? Wo die Urlaubskasse am meisten belastet wird und welche Reiseziele besonders für kurzfristige Reisen geeignet sind, hat das Last-Minute Portal 5vorFlug www.5vorflug.de ermittelt.

Große Preisunterschiede bei “Visa on Arrival”

Die Kosten für sogenannte “Visa on Arrival”, die Reisende am Flughafen vor Ort kaufen können, variieren stark zwischen den einzelnen Ländern. Am teuersten ist dabei der Iran. Hier zahlen Reisende rund 75 Euro für ein Visum. Nur unwesentlich günstiger ist das Visum der Elfenbeinküste mit 73 Euro. Den dritten Platz belegt Mosambik mit 70 Euro.

Am günstigsten ist das Visum für Kanada, die Kosten belaufen sich dort auf nur 7 Euro. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Electronic Travel Authorization, die vorab Online beantragt werden muss. Das selbe Prinzip gilt für Reisen in die USA und Australien. Die Kosten belaufen sich hier auf 12 Euro für das amerikanische Visum beziehungsweise 14 Euro für das australische. Noch günstiger kommen Reisende am Flughafen von Kuwait weg, hier zahlen sie nur 9 Euro.

Beliebte Urlaubsziele mit “Visa on Arrival”

Traumziele, wie die Malediven und die Seychellen, gewähren den Urlaubern sogar eine kostenlose Einreise. Unter den “Visa on Arrival”-Ländern sind auch populäre Urlaubsziele wie Madagaskar (23 Euro), Tansania (50 Euro), Kambodscha (30 Euro) und Sri Lanka (32 Euro). Auch die beliebte Last-Minute-Destination Ägypten ist mit von der Partie: Das Visum kostet hier nur 22 Euro.

Doch nicht überall ist das “Visa on Arrival” so einfach gegen Bezahlung erhältlich. Wer eine Reise nach Bangladesh oder Djibouti plant, erhält nur ein Visum am Flughafen mit einer persönlichen Einladung oder einem offiziellen Referenzschreiben der Botschaft. Sprich, hier ist der Gang zur Botschaft trotz “Visa on Arrival” unvermeidbar. Die Kosten belaufen sich für Bangladesh auf 43 Euro und Djibouti auf 60 Euro.

Afrikanische Visa sind am teuersten

Bei Reisen in nicht-visafreie Staaten wie Ghana, Algerien oder Myanmar sollten sich Urlauber frühzeitig mit den Visabestimmungen des jeweiligen Landes beschäftigen. Die Gebühren und Bearbeitungszeiten der Visumanträge variieren teilweise stark. Die afrikanischen Staaten bitten hierbei am meisten zur Kasse: Die Republik Äquatorialguinea verlangt 180 Euro für das Visum und ist somit am teuersten, dicht gefolgt von Angola mit 150 Euro und der Demokratischen Republik Kongo mit 149 Euro. Am günstigsten ist hingegen ein Visum für Bhutan mit rund 20 Euro, auch in Kuba werden Urlaubern nur 22 Euro für die Touristenkarte abverlangt. Im unteren Mittelfeld befinden sich Algerien und Nordkorea mit Gebühren von 60 Euro. Russland verlangt Urlaubern 2 Euro mehr ab.

Bearbeitungszeit eines Visums

Die Bearbeitungszeit bewegt sich zwischen 2 Werktagen und 4 Wochen. Auch die Auflagen unterscheiden sich stark. Während China nur eine Hotelbestätigung und einen Nachweis über Hin- und Rückflugtickets bei der Antragstellung fordert, müssen Urlauber in Nigeria sogar zu einem persönlichen Interview in die Botschaft. Die Republik Äquatorialguinea verlangt neben einem Gelbfieber-Impfnachweis auch ein polizeiliches Führungszeugnis.

Die komplette Studie von 5vorFlug ist hier zu finden: https://www.5vorflug.de/blog/5vorflug-reisewelt/last-minute-in-den-urlaub-visafreie-laender/

Über 5vorFlug: 5vorFlug gehört als eigenständiger Veranstalter zur FTI GROUP, dem viertgrößten Reiseunternehmen Europas. Als Last Minute- und Kurzfristspezialist bietet 5vorFlug täglich bis zu 600 Millionen Reiseangebote in 60 Zielgebiete an. Das Produktportfolio umfasst Mittelmeerziele, wie die Türkei, Griechenland, Spanien und Italien, Fernreiseziele wie die Karibik, die USA und Asien sowie Cityreisen und Linienflüge.

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