Insgesamt absolvieren damit zurzeit rund 4.100 Azubis an 27 Standorten in 23 Berufen bei der BMW Group ihre Ausbildung, davon etwa 3.700 in Deutschland. In 2009 wurden rund 700 Auszubildende in ein Arbeitsverhältnis bei der BMW Group übernommen. Davon haben etwa 40 die Chance wahrgenommen, ihr Berufsleben an einem internationalen Standort (Großbritannien oder China) fortzusetzen.
Die BMW Group gehört mit einer Ausbildungsquote von über 5 Prozent zu den Spitzenreitern in der Automobilindustrie und stellt damit ihr langfristiges Engagement im Hinblick auf die Berufsausbildung unter Beweis.
Nachwuchsförderung zielt auf Ausbildung in Zukunftsfeldern
Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Verknappung von qualifizierten Mitarbeitern insbesondere im Bereich Ingenieure baut die BMW Group die duale Berufsausbildung mit Fachhochschulreife (DBFH) weiter aus. Dieser Ausbildungsweg erlaubt es, parallel zur Ausbildung zum Facharbeiter die Fachhochschulreife zu erwerben, so dass die Teilnehmer dieses Programms unmittelbar an die Berufsausbildung ein Ingenieurstudium anschließen können. Der weitere Weg im Ingenieurstudium wird von der BMW Group mit einem entsprechenden Programm, „DBFH-Alumni“, begleitet.
Das DBFH-Programm der BMW Group ist insbesondere auf Absolventen der mittleren Reife zugeschnitten und wird in sechs technischen Berufen (Mechatroniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker, Fertigungsmechaniker, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und KFZ-Mechatroniker) sowie einem kaufmännischen Beruf (Industriekaufmann) angeboten. Die Zahl der Einstellungen für diese Ausbildung hat sich seit 2004, als 25 Berufsanfänger diesen Weg eingeschlagen haben, auf 263 in diesem Jahr mehr als verzehnfacht.
„Ausbildungsreife“ für Kandidaten ohne Lehrstelle
Die BMW Group gibt auch jungen Leuten eine Chance, die aufgrund mangelnder schulischer Leistungen oder aufgrund von Defiziten im persönlichen Bereich keine Lehrstelle gefunden haben. Im Rahmen des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit treten in diesem Herbst 60 Kandidaten ein einjähriges sogenanntes Qualifikationsjahr bei der BMW Group an. Ziel ist es, die jungen Menschen in intensiver Zusammenarbeit mit ihren Ausbildern so zu motivieren, dass sie die Voraussetzungen für die Absolvierung einer Ausbildung erlangen. Das Konzept ist erfolgreich: Von 41 Teilnehmern des Jahres 2008 treten in diesem Jahr 23 eine Ausbildung bei der BMW Group bzw. bei anderen Unternehmen an.
Neben München, wo 252 junge Leute ihre Ausbildung beginnen, verteilen sich die Auszubildenden in Deutschland auf sechs weitere Produktionsstandorte. Dies sind Dingolfing (236), Regensburg (87), Leipzig (38), Landshut (25), Berlin (20) und Eisenach (3). In den deutschen Niederlassungen der BMW Group starten 419 junge Leute in ihr Berufsleben. Am österreichischen BMW Standort Steyr beginnt der Einstieg in die Ausbildung für 20 junge Menschen, in Großbritannien sind es 18, davon 14 am MINI Standort Oxford und 4 in der Motorenfertigung Hams Hall.
BMW
BusinessRetouren gehören im Online-Handel zu den großen operativen Herausforderungen. Je nach Branche bewegen sich die Retourenquoten im E-Commerce häufig zwischen 20 und 50 Prozent, im Online-Modehandel teils deutlich darüber. Damit sind Rücksendungen nicht nur ein Service-Thema, sondern ein relevanter Kosten- und Margenfaktor. Transport, Prüfung, Wiedereinlagerung, Wertverluste und zusätzlicher Kundenservice verursachen erhebliche Aufwände. Gleichzeitig gehören einfache und transparente Rückgabeprozesse heute zu den grundlegenden Kundenerwartungen. Damit entwickelt sich professionelles Retourenmanagement zunehmend zu einem strategischen Instrument. Effiziente Prozesse können nicht nur die Kundenzufriedenheit stärken, sondern auch Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit von E-Commerce-Unternehmen verbessern. Transparente Prozesse reduzieren Reibungsverluste
BusinessKundenbindung klingt nach CRM-System, Bonusprogramm und Marketingbudget. Im Mittelstand beginnt sie meist viel früher: bei einer schnellen Rückmeldung, einer ehrlichen Entschuldigung, einem gut vorbereiteten Termin oder einer Aufmerksamkeit, die nicht nach Massenversand aussieht. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen haben hier einen Vorteil. Sie kennen viele Kunden persönlich, verstehen wiederkehrende Anliegen und können schneller reagieren als große Organisationen mit starren Abläufen. Die aktuelle wirtschaftliche Situation macht dieses Thema relevanter. Kunden vergleichen stärker, Preise stehen unter Beobachtung, digitale Angebote machen Wechsel einfacher. Gleichzeitig wird Neukundengewinnung teurer, weil Aufmerksamkeit knapper wird und klassische Werbung nicht jeden erreicht. Was bleibt also? Beziehungen, die über den einzelnen Auftrag hinausgehen. Genau dort wirken kleine Gesten: Sie ersetzen keine gute Leistung, verstärken aber den Eindruck, dass ein Unternehmen mitdenkt. Im Mittelstand entscheidet Kundenbindung selten ein einzelner Moment. Sie entsteht aus vielen Kontakten, die sich über Monate oder Jahre summieren. Ein Handwerksbetrieb, der nach einer Reparatur noch einmal nachfragt. Ein Zulieferer, der vor einer Engpassphase früh informiert. Eine Agentur, die nach Projektabschluss eine kurze Auswertung mit konkreten Empfehlungen schickt. Ein Händler, der Stammkunden nicht erst beachtet, wenn ein neuer Auftrag ansteht.
FinanzenFür Selbstständige gehören Versicherungen zu den wichtigsten Bausteinen einer soliden finanziellen Absicherung. Ob: · Betriebshaftpflicht · Berufsunfähigkeitsversicherung

