Leasing als Vermietung oder Verpachtung von Objekten

Man unterscheidet zum einen das indirekte Leasing, bei der der Hersteller das Leasing-Objekt von einer speziellen Leasing-Gesellschaft kauft und dann dem Leasing-Nehmer übergibt. Vom direkten Leasingoder dem Hersteller-Leasing spricht man, wenn das Leasing-Objekt direkt vom Produzenten verpachtet wird.
Besonderheiten eines Leasing– Vertrags
Im Leasing-Vertrag wird die Grundmietzeit festgehalten. Im Normalfall wird dem Leasing-Nehmer kein Kündigungsrecht eingeräumt. Nach dem Ablauf der Leasingzeit kann im Vertrag entweder auch eine Verlängerungs- oder eine Rückkaufoption vereinbart werden. Außerdem sind im Vertrag die Betragshöhen für die Leasingraten verzeichnet. Eine Besonderheit im Vertrag ist die Übernahme des Investitionsrisikos bei einer wirtschaftlichen Entwertung. Schließlich können im Vertrag auch Modalitäten über Wartung und Reparatur des Leasingobjekts festgelegt werden. Die Vertragstypen richten sich nach unterschiedlichen Leasingkriterien. So macht es beispielsweise einen Unterschied, ob es sich bei dem Leasing-Objekt um ein Auto oder einen Computer handelt. Auch das Leasingüber ein Gewerbe oder eine Privatperson hat einen Einfluss auf den Vertragstyp.
Wann lohnt sich das Leasing?
Um herauszufinden, ob sich das Leasinglohnt, ist eine Nutzen-Kosten-Analyse sinnvoll. Dabei sollten vor allem auch die steuerlichen und bilanziellen Auswirkungen berücksichtigt werden. Man geht davon aus, dass die Gesamtleasingraten den Anschaffungspreis um etwa 130 Prozent übersteigen. Der Vorteil des Leasings gegenüber dem Kauf ist die Beibehaltung der Liquidität. Anforderungen über die Bonität gestalten sich bei den Leasinggesellschaften normalerweise geringer als bei den gängigen Kreditinstituten.
Florian Weis
AktuellWer heute ein Bürogebäude, einen Handelsstandort oder eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie modernisiert, landet schnell bei derselben Frage: Reicht ein konventionelles Heizsystem noch aus, wenn Energiekosten, CO2-Emissionen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig Druck machen? Genau an diesem Punkt wird die Wärmepumpe für viele Unternehmen interessant. Das zeigt auch der Blick auf den Markt. In Nichtwohngebäuden lag der Wärmeverbrauch 2023 bei 207 TWh. Davon entfielen noch 69 Prozent auf Öl, Gas und Kohle. Zugleich gewinnen Wärmepumpen im Neubau und bei neuen Projekten spürbar an Bedeutung. Die Debatte wird trotzdem noch zu grob geführt. In vielen Gesprächen geht es nur um die Frage, ob eine Wärmepumpe funktioniert. Die bessere Frage lautet: In welchem Gebäude, mit welcher Wärmequelle und unter welchen Lastprofilen rechnet sie sich? Für eine kleine Büroeinheit gelten andere Maßstäbe als für ein Produktionsgebäude mit hohem Wärmebedarf, langen Laufzeiten oder zusätzlicher Kälteversorgung. Genau deshalb braucht das Thema eine wirtschaftliche und technische Einordnung, die näher an der Praxis bleibt. Warum Wärmepumpen im Gewerbe gerade jetzt ein reales Entscheidungsthema sind
BusinessDas Smartphone zücken, fotografieren, teilen – dieser Ablauf ist auf professionellen Veranstaltungen längst zur Normalität geworden. Was früher ausschließlich Aufgabe akkreditierter Fotografen war, übernehmen heute auch Besucher, Gäste und Teilnehmer selbst. Diese Entwicklung verändert die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Events planen müssen. Wer heute einen individuellen Messestand nutzen oder eine Produktpräsentation durchführt, gestaltet nicht nur einen physischen Raum – sondern zugleich einen digitalen Multiplikator. Jedes gepostete Bild trägt die Markenbotschaft weiter, erreicht neue Zielgruppen und bleibt im besten Fall länger im Gedächtnis als jede Broschüre. Die Herausforderung liegt darin, Räume zu schaffen, die fotogen sind, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Professionelle Eventausstattung sollte sich nahtlos in das Gesamtkonzept einfügen und gleichzeitig genug visuelle Kraft entwickeln, um im Feed zwischen Urlaubsfotos und Katzenvideos aufzufallen. Dafür braucht es mehr als bunte Farben oder große Logos – es braucht durchdachte Konzepte, die Ästhetik mit Funktionalität verbinden. Warum optische Konsistenz über einzelne Veranstaltungen hinausgeht
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
