Die besten Orte für die nächste „Workation“: Urlaub und Arbeit kombinieren

Die Digitalisierung brachte viele Veränderungen: Eine davon nahm spätestens seit der Corona-Pandemie an Fahrt auf – die Arbeit abseits des klassischen Büros. Während viele Berufstätige nach wie vor und zwangsläufig auf ihren fixen Arbeitsplatz angewiesen sind, können in Büros tätige Arbeitnehmer mitunter Arbeit und Urlaub kombinieren. An Zielen für das Modell der „Workation“ soll es jedenfalls nicht scheitern.
Arbeiten im Süden Europas – für ein bisschen mehr Sonne und Sommer im Jahr
Das Bild des am Strand liegenden oder im Café sitzenden „Digital Native“ mag ikonisch und nicht immer korrekt sein, aber wer sowieso nicht auf seinen festen Arbeitsplatz im Büro angewiesen ist, kann den kurzerhand in den Süden verlagern. Dort lassen sich während der Arbeit noch mehr als genug Sonnenstrahlen und milde Temperaturen einfangen, während in Deutschland schon längst die Heizungen warmlaufen.
Ziele wie Lissabon in Portugal und Barcelona in Spanien sind dafür aus gleich mehreren Gründen ideal: Beide Länder bringen auch in den jeweiligen Städten ein vergleichbares oder niedrigeres Lebensunterhaltungskostenniveau mit, zudem versprechen sie mediterrane Temperaturen und eine ganz eigene Lebensart, die im Vergleich zu Deutschland kaum anders sein könnte. Die durchschnittlichen WLAN-Internetverbindungen sind in beiden Städten zudem ähnlich oder leistungsstärker als in Berlin, auch Co-Working-Spaces gibt es reichlich. In beiden Städten ist die lokale Infrastruktur verlässlich und breitflächig ausgebaut. Wer nicht inmitten der portugiesischen oder spanischen Großstädte wohnen möchte, ist aber mitunter auf ein eigenes Auto angewiesen. Eine Auto-Langzeitmiete spart gegenüber spontanen Buchungen Kosten und hilft die eigenen Ausgaben verlässlich vorab zu kalkulieren.
Für Fans Skandinaviens: Dänemark ist eines der beliebtesten Workation-Ziele
Dänemark hat als Workation-Ziel gleich mehrere Vorteile: Die offene Art der Dänen einerseits, das hohe Niveau der inneren Sicherheit andererseits. Zudem ist Dänemark durchaus vielfältig, Natur-Fans werden dort ebenso einen geeigneten Platz für die Workation finden wie alle, die eher den urbanen Großstadttrubel Kopenhagens schätzen. Wer in Dänemark abseits der Großstädte unterwegs sein will, kommt aber auch dann kaum um ein eigenes Auto herum. Das bringt dafür gleich noch einen weiteren Vorteil mit: Denn Dänemark ist von Deutschland aus sogar ohne Flugzeug erreichbar. Mit dem eigenen Fahrzeug lassen sich so gleich alle Koffer und benötigte Elektronikgeräte in Eigenregie transportieren.
Ab auf die Insel? Ab nach Zypern oder Malta!
Für alle, die besonders viel Urlaubs-Feeling während der Arbeit genießen möchten, sind die beiden Inseln definitiv eine Überlegung wert. Malta punktet zudem selbst in der Nebensaison noch mit rund acht Sonnenstunden. Die Nähe zum Meer ist da gewissermaßen immer gegeben, zugleich ist das sehr gut ausgebaute Nahverkehrsnetz Maltas ein starkes Argument für alle, die nicht mit dem Auto unterwegs sein möchten oder keinen Führerschein haben. Beruflich sollte es auf Malta zudem nicht schwierig sein, neue Kontakte zu knüpfen: Das Land gilt als Top-Adresse unter Expats und digitalen Nomaden. Als Deutscher kann man auf Malta zudem sogar bis zu sechs Monate ohne Arbeitserlaubnis verweilen.
Übrigens: In einer kürzlich von Global Citizen Solutions durchgeführten Untersuchung hob sich die Niederlande als zweitattraktivstes Ziel, nach Spanien, für digitale Nomaden und Workation-Fans hervor.
- Titelbild: kitzcorner
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