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business-on.de Redaktion
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23. November 2010

Nur fünf sind „gut“

Weihnachten naht und damit die Suche nach Ge­schenken. Seit einiger Zeit beliebt: digitale Bilder­rahmen. 1,4 Millionen Stück kauften die Deutschen 2009 – die meisten in der Zeit vor Weihnachten. Doch nicht jeder Rahmen bringt den Lieben ungetrübte Freude: Von 16 Modellen empfehlen die Tester nur fünf für den Gabentisch.

Staubfänger oder Fotoretter

An digitalen Bilderrahmen scheiden sich offenbar die Geister. Für die einen sind es Staubfänger und Stromfresser, für die anderen bedeuten sie die Rettung abertausender Bilder aus dem digitalen Fotograb. Zwiespältig ist auch das Ergebnis einer aktuellen Kurzumfrage auf www.test.de: Rund 60 Prozent der 580 Teilnehmer gaben an, sie brauchten keinen digitalen Bilderrahmen. Doch immerhin 14 Prozent aller Teilnehmer besitzen zwar noch keinen, hätten aber gern einen. Und von den 147 Teilnehmern, die so ein Gerät schon besitzen, nutzen es knapp zwei Drittel oft oder manchmal.

Stromfresser kostet jährlich 6,30 Euro

Viele Kritiker stören sich am Energieverbrauch der Bilderrahmen. Der ist zwar gering, aber doch stetig: Zwar liegen die Verbrauchswerte der Geräte im Betrieb bei nur rund 3 bis 9 Watt, doch auch das summiert sich. Ausgerechnet der Testverlierer Technaxx Easy Vision 7’’ belastet die Stromrechnung mit 2,10 Euro im Jahr am wenigsten. Die höchsten Stromkosten im Test verursacht der DigiFrame88 von Braun: Mit 6,30 Euro pro Jahr schlägt er zu Buche – allerdings bei täglich acht Stunden Dauerbetrieb und dem Rest im Standby.

Nun auch als „echtes“ Fotoalbum

Eine Neuerung wird Skeptiker möglicherweise freuen: Vier digitale Bilderrahmen im Test lassen sich nicht nur per Kabel mit Energie versorgen, sondern haben auch einen Akku. Das insgesamt befriedigende DigiAlbum7 von Braun für 100 Euro kommt in Form eines Fotoalbums daher – mit Kunstledereinband. Damit ist es ideal geeignet zum Mitnehmen und Herumreichen. Allerdings: Keiner der vier mobilen Rahmen im Test liefert eine gute Bildqualität.

Wassertropfen sollen erkennbar sein

Gerade die Bildqualität aber muss überzeugen. Sonst landet der Bilderrahmen schon bald in der Schublade. Wichtig waren den Testern gut aufgelöste Fotos mit kräftigen und originalgetreuen Farben. Sie haben unter anderem Helligkeit und Kontrast gemessen. Dazu schauten sie auf allen 16 Rahmen fünf ausgesuchte Prüfbilder an und bewerteten die Darstellung. Für gute Noten müssen auch geringe Nuancen und kleine Details wie die Wassertropfen vor einem Wasserfall erkennbar sein. Das beste Bild zeigt der große Intenso 10“ MediaCreator für 113 Euro. Im Vergleich zum Testsieger Transcend PF830W und dem mit 59 Euro günstigsten Guten Alessio L.A.8 hat er einen größeren Betrachtungswinkel. Ein kleiner Betrachtungswinkel schränkt das Fotovergnügen besonders dann ein, wenn der Rahmen hochkant steht.

Kodak bringt Zugang zu Facebook-Fotos

Besonders praktisch scheint der insgesamt befriedigende Pulse-Rahmen von Kodak: Richtet der Enkel für ihn eine E-Mail-Adresse ein (@kodakpulse.com), kann er den Großeltern seine Fotos mailen. Sie erscheinen dann ohne weiteres Zutun im Bilderrahmen. Voraussetzung: Die Großeltern haben einen kabellosen Internetzugang (WLan). Sind sie – ganz modern – sogar Mitglied beim Onlinenetzwerk Facebook, lässt sich der 135 Euro teure Rahmen von Kodak auch damit verknüpfen. Er kann dann Fotos aus eigenen Facebook-Alben oder aus Alben von Freunden abrufen. Fraglich aber, ob jedes Facebook-Foto auch wirklich bei den Großeltern ankommen soll. Außerdem kritisch: Kodak erhält durch die Nutzung der E-Mail-Adresse Zugriff auf alle Bilder.

Hier finden Sie Tipps zum Kauf eines digitalen Bilderrahmens.

test.de

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