Gründung: 5 Tipps rund um Steuern und Finanzen

Tipp 1: Mit dem Businessplan auf der Suche nach Investoren
Jedes Unternehmen benötigt finanzielle Mittel. Insbesondere in der Anfangszeit ist es erforderlich, Investitionen zu tätigen. Die Umsätze sind hier jedoch meist noch gering, während schon erste Ausgaben anfallen, wie etwa Marketingmaßnahmen, um potenzielle Kunden zu erreichen. Hier kann es sich lohnen, über eine finanzielle Unterstützung durch Investoren nachzudenken. Investoren sind Geldgeber, die an der Mehrung ihres Kapitals interessiert sind. Umso schwieriger kann es aber auch sein, diese zu überzeugen. Erstellen Sie einen fundierten Businessplan, den Sie möglichen Investoren vorlegen. Auf diese Weise überzeugen Sie von Ihrer Idee und erhöhen die Chancen einer Finanzierung. Wie Sie den Businessplan aufbauen und erstellen, erfahren Sie in diesem Video. Investoren sind heute eine beliebte Alternative zu einem Kredit bei einer Bank, der wiederum mit der erforderlichen Bonität und in der Regel einer bereits langjährigen Erfahrung verbunden ist.
Tipp 2: Der Einstieg als Kleinunternehmer
Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 Umsatzsteuergesetz besagt, dass Selbstständige, deren Umsatz im vergangenen Jahr 22.000 Euro nicht überschritten hat und die im Folgejahr voraussichtlich nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erzielen werden, bspw. keine Umsatzsteuer ausweisen sowie abführen müssen. So können Sie sich zu Beginn Ihrer unternehmerischen Tätigkeit sowie bei anhaltendem geringem Umsatze die Umsatzsteuer einsparen. Beachten Sie jedoch, dass Sie in diesem Fall nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind. Idealerweise vergleichen Sie vorab die konkreten steuerlichen Regelungen verschiedener Unternehmensformen mit Ihren konkreten Zielen.
Vorteile und Nachteile der Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung
Vorteile:
- Netto-Rechnung ist möglich
- Umsatzsteuer muss nicht abgeführt werden
- Kaum bürokratischer Aufwand
- Endverbrauchern profitieren von niedrigeren Preisen
Nachteile:
- kein Vorsteuerabzug bei eigenem Einkauf
- jährliche Überprüfung der Anwendbarkeit der Kleinunternehmerregelung erforderlich
Langfristig gesehen werden Sie wahrscheinlich die Kleinunternehmerregelung aufgrund hohen Umsatzes vermutlich nicht mehr nutzen. Zu Beginn ist diese Option allerdings durchaus lukrativ. Tipps und wichtige Hinweise zum Thema Steuern bieten zahlreiche Blogs und Webseiten, es lohnt sich aber definitiv auch, eine fundierte Beratung in Anspruch zu nehmen, da Fehler und Versäumnisse an dieser Stelle durchaus unschöne Folgen haben können. Dafür gibt es heute wirklich tolle Möglichkeiten, moderne Lösungen und Anbieter, die das Thema Steuern sehr unkompliziert und dynamisch angehen.
Tipp 3: Absicherung durch Versicherungen
Gewisse Risiken können Sie durch geeignete Versicherungen abfangen, denn die als Selbstständiger tragen Sie auch selbst die Verantwortung für Fehler oder evtl. Schäden, die im schlimmsten Fall Ihre unternehmerische sowie privat-finanzielle Existenz gefährden können. Versicherungen sind erforderlich, um derartige Risiken zu verhindern. Insbesondere Haftpflichtversicherungen und Rechtschutzversicherungen decken weitere Bereiche des Risikos ab. Haftpflichtversicherungen treten in Haftung, wenn Schäden bei Dritten beglichen werden müssen. Liegt ein begründeter Anspruch eines Dritten vor und deckt die Haftpflichtversicherung den Fall ab, dann übernimmt sie die Begleichung des entstandenen Schadens. Rechtschutzversicherungen sind erforderlich, um sich gegen Vorwürfen anderer Personen sowie Unternehmen zu wehren. Des Weiteren müssen Sie Ihre eigenen Ansprüche durchsetzen können, um Schaden und Nachteile abzuwehren.
Tipp 4: Die UG (haftungsbeschränkt) als Alternative zur GmbH
Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine Vorstufe der GmbH. Sie gründen die UG (haftungsbeschränkt) mit dem Ziel, in Zukunft eine klassische GmbH zu führen. Jedoch müssen Sie nicht direkt zu Beginn das erforderliche Stammkapital besitzen, sondern sparen das Stammkapital Schritt für Schritt an. Eine fest zeitliche Vorgabe existiert nicht, sodass im Grunde genommen nicht festgelegt ist, wann und ob die Umwandlung in die GmbH erfolgt. Vorgeschrieben ist, pro Jahr einen Gewinn Anteil am Gewinn für das Stammkapital anzusparen. Ihnen bietet sich dadurch die Möglichkeit, auch ohne Stammkapital die Vorteile der GmbH nutzen zu können. Insbesondere die Absicherung in Haftungsfällen ist der entscheidende Vorteil. Allerdings müssen Sie beachten, dass die UG (haftungsbeschränkt) gegenüber Geschäftspartner weniger Vertrauen erzeugt als die GmbH.
Tipp 5: Finanzielle Vorausplanung ist erfolgsentscheidend
Legen Sie einen 5-Jahres-Plan an. Definieren Sie, welche Ziele Sie erreichen möchten und welche finanzielle Entwicklung Sie annehmen. Im 5-Jahres-Plan ermitteln Sie realistisch, welche Einnahmen Sie erwarten und welche Ausgaben entstehen. Es handelt sich um eine Prognose, da Sie nicht tatsächlich wissen können, welche Entwicklung einsetzen wird. Jedoch gewinnen Sie einen relativ zuverlässigen Eindruck von den Chancen und Risiken. Sie ergreifen vorbeugende Maßnahmen und leiten erforderliche Strategien ab. Der Finanzplan berücksichtigt insbesondere größere Investitionen und Umsatzentwicklungen.
- Titelbild: Bild von StartupStockPhotos auf Pixabay
Künstliche IntelligenzKI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze
WirtschaftNeukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.
Growing BusinessEin Immobilienverkauf gehört für die meisten Eigentümer zu den größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten möchte, sucht deshalb einen Partner, der den regionalen Markt kennt, transparent kommuniziert und auch in schwierigen Verhandlungssituationen einen kühlen Kopf bewahrt. Gerade weil solche Entscheidungen selten wiederholt werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage, welche Kriterien einen professionellen Immobilienpartner tatsächlich ausmachen. In Aschaffenburg und dem Rhein-Main-Gebiet zählt Leimeister Immobilien zu den Unternehmen, die sich seit Jahrzehnten genau darauf spezialisiert haben Anlass genug, einen Blick auf das Leistungsspektrum eines etablierten regionalen Maklers zu werfen. Ein Makler mit langer regionaler Geschichte Kontinuität spielt bei der Wahl eines Immobilienpartners eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Wer eine Immobilie verkauft oder vermietet, profitiert von einem Makler, der die lokalen Preisentwicklungen, Baugebiete und Nachfragetrends über einen längeren Zeitraum beobachtet hat und nicht erst seit Kurzem im Markt aktiv ist. Leimeister Immobilien ist seit über 50 Jahren in Aschaffenburg tätig und hat sein Geschäft im Laufe der Zeit auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet sowie den Landkreis Aschaffenburg ausgeweitet.
