Business·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
30. April 2025

Im Gespräch mit dem Geschäftsführer der MTZ Montagetechnik Zink GmbH: Sicherheit mit System

In der Industrie wird Sicherheit großgeschrieben, doch hinter den Lösungen, die für mehr Schutz sorgen, steckt oft eine Menge Handwerkskunst und präzise Planung. Die MTZ Montagetechnik Zink GmbH hat sich als führender Anbieter von Steiganlagen und Absturzsicherungen etabliert und bietet seit 2018 maßgeschneiderte Sicherheitslösungen für die Industrie. Das Unternehmen, geführt von Andreas Zink, verfolgt eine klare Vision: Die Industriewelt sicherer zu machen.

Was als kleines Unternehmen begann, hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe entwickelt. Mit einem engagierten Team, das nicht nur fachliche Expertise, sondern auch einen hohen Grad an Präzision und Verlässlichkeit in jedes Projekt einbringt, hat sich die MTZ Montagetechnik Zink GmbH einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Besonders hervorzuheben ist der Rundum-Service, der Beratung, Planung, Montage und Wartung aus einer Hand bietet und Kunden mit sicheren Produkten sowie mit einer hohen Servicequalität überzeugt. Unter montagetechnik.bayern können Interessierte mehr erfahren und sich umfassend informieren.

Andreas Zink, der das Unternehmen 2021 komplett übernommen hat, bringt nicht nur fundierte Fachkenntnisse mit, sondern auch die Leidenschaft, die Industrie sicherer zu machen. Zusammen mit seinem Team sorgt er dafür, dass Sicherheitsvorrichtungen nicht nur installiert, sondern auch regelmäßig gewartet und geprüft werden. Damit bleibt der Schutz der Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand.

Im Gespräch mit Andreas Zink erfahren wir mehr über die Entwicklungen des Unternehmens und die besonderen Herausforderungen in der Branche.

Business-on: Wie hat sich MTZ Montagetechnik Zink GmbH seit Ihrer Übernahme im Jahr 2021 entwickelt, und welche strategischen Veränderungen haben Sie vorgenommen?

Andreas Zink: Seit dem Beginn der Firma bis heute hatten wir jedes Jahr einen erheblichen Zuwachs an Aufträgen, Kunden und auch Umsatz. Der größte Sprung kam 2021, als wir nicht nur die Montage und Wartungen übernommen haben, sondern dem Kunden mit allem zum Thema Dachsicherheit und Dachzugang zur Seite standen. Zuvor hatten wir vom Hersteller gestellte Ware montiert oder im Auftrag der Hersteller gearbeitet. Jetzt bekommt der Kunde alles aus einer Hand: Planung -> Material -> Montage -> Wartung … Hier sind wir dem Ruf der Kunden gefolgt, die es gerne, einfach, kompetent und unkompliziert von einer Anlaufstelle haben wollen.

Business-on: Was zeichnet den Rundum-Service von MTZ aus, und wie stellen Sie sicher, dass Ihre Sicherheitslösungen stets den höchsten Standards entsprechen?

Andreas Zink: Speziell zeichnet uns aus, dass wir auf die Lage der Kunden eingehen. Wir wollen den Kunden nichts verkaufen – die Pflicht der Nachrüstung / Sicherheit besteht ja schon. Aber man muss dem Kunden dabei helfen, für ihn das passende herauszufinden. Sinniges anbieten und Überflüssiges aussondern. Gerade beim Thema Sicherheit sollte ein Konzept auch einfach und ersichtlich sein.

Business-on: Die Sicherheit in der Industrie ist ein sehr sensibles Thema. Welche Herausforderungen sehen Sie in der Umsetzung von Steiganlagen und Absturzsicherungen, insbesondere in Bezug auf die rechtlichen Anforderungen?

Andreas Zink: In der aktuellen Zeit ist es für die Kunden noch schwer einzuordnen, was ist Pflicht und was muss ich erfüllen. Die Aufklärung dringt hier erst so langsam durch. Fakt ist die Pflicht für Sicherheitsvorkehrungen zu sorgen, hat der Kunde schon viele, viele Jahre. Nun den Kunden zur Seite zu stehen und mit ihm zusammen sein Umfeld / seine Anlagen sicher zu machen ist dann unser Anspruch!

Business-on: Inwiefern hat sich die Zusammenarbeit mit Ihren Kunden verändert? Gibt es Trends oder neue Anforderungen, die zunehmend nachgefragt werden?

Andreas Zink: Tatsächlich dachte ich, der Trend geht zum Kollektivschutz – was den Berufsgenossenschaften auch im Sinne wäre. Allerdings sind in der heutigen Zeit nicht alle Unternehmen in der Lage dies komplett umzusetzen und die Seilanlagen kommen auch wieder häufiger dazu. Grundsätzlich sollte man das Gefahrenpotential ausloten und dem Kunden hier helfen, das Richtige für ihn und seine Situation zu finden.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Berufliche Neuorientierung: So gelingt der Neustart auf dem Arbeitsmarkt
    Karriere
    Berufliche Neuorientierung: So gelingt der Neustart auf dem Arbeitsmarkt

    Der Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang trifft längst nicht mehr nur Berufseinsteiger. Fachkräfte in der Lebensmitte, Rückkehrer nach einer Familienphase und Menschen nach einer Kündigung stellen sich dieselbe Frage. Passt der eingeschlagene Weg noch zu dem, was sie können und wollen? Eine berufliche Neuorientierung wirkt im ersten Moment oft einschüchternd. Wer sie planvoll angeht, gewinnt jedoch schnell an Sicherheit. Der Arbeitsmarkt bietet mehr Einstiegswege als viele vermuten und mit der richtigen Vorbereitung wird aus der Unsicherheit ein tragfähiger Plan. Das Wichtigste in Kürze

    4 Min. LesezeitLesen
    Die optimierte Ölheizung: Präzise Strategien zur nachhaltigen Kostensenkung
    Verbraucher
    Die optimierte Ölheizung: Präzise Strategien zur nachhaltigen Kostensenkung

    Die schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.

    3 Min. LesezeitLesen
    Betriebsmedizin und Verkehrsmedizin: Was Unternehmen zu Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen wissen sollten
    Guide's
    Betriebsmedizin und Verkehrsmedizin: Was Unternehmen zu Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen wissen sollten

    Wenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.

    6 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite