Joint Venture in Ludwigshafen nimmt Betrieb auf

Mit dem neuen cotac-Standort in Ludwigshafen, Kaiserwörthhafen, nimmt die erste Anlage des Joint Ventures Multimodal Tank Care GmbH – eine Partnerschaft zwischen der cotac group und Contargo – ihren Betrieb auf. cotac steht für complete tank care und bietet an zwölf Standorten weltweit zertifizierte Qualitätsstandards für die Reinigung, Reparatur und Wartung von Tankcontainern. In Ludwigshafen umfasst der Full Service auch Reinigungs- und Werkstattleistungen für Tankcontainer mit Maßen bis zu 52 Fuß. Es ist der erste Standort seiner Art mit einer trimodalen Anbindung.
Am Chemie-Hub in Ludwigshafen reinigt der cotac-Betrieb vorrangig Tankcontainer, die mit Gefahrgut oder harmlosen chemischen Produkten beladen waren. Der Reinigungsbetrieb erfüllt den EFTCO-Standard (European Federation of Tank Cleaning Organisations), ist auditiert und zertifiziert. Bis zu 20.000 Reinigungen und 7.000 Reparaturen können jährlich durchgeführt werden. In den Werkstätten erfolgen zudem auch Intervallwartungen und Modifikationen.
„Unsere Kunden profitieren davon, dass wir uns in unmittelbarer Nähe zu einem trimodalen Containerterminal befinden“, erklärt Dirk Müller, Standortleiter cotac Ludwigshafen. „So können wir ihnen alle Dienstleistungen nach etablierten Qualitätsstandards konzentriert an einem Ort zur Verfügung stellen. Für uns steht die schnelle und flexible Umschlagzeit der Tankcontainer absolut im Fokus.“ Darüber hinaus eröffnet der trimodale Anschluss Kunden die Möglichkeit, Lkw-Umfahrten zu reduzieren und so ihren CO2-Fußabdruck weiter zu verringern. An sechs Positionen können Tankcontainer zudem mit Dampf beheizt und die leeren Tanks im Vor- und Nachlauf der Reinigungs- und Werkstattdienstleistungen im eigenen Depot zwischengelagert werden.
„Wir können Kunden in der Metropolregion Rhein-Neckar ab sofort einen noch umfassenderen Service für Tankcontainer anbieten“, sagt Jürgen Albersmann, CEO Contargo. „Damit möglichst viele Verlader von diesen Dienstleistungen profitieren, erhöhen wir an unserem Terminal in Ludwigshafen aktuell die Abstellkapazitäten für Tankcontainer von 430 auf 730 Plätze.“
In der Partnerschaft zwischen cotac und Contargo eröffnen sich für die Chemiebranche ideale Voraussetzungen für einen effizienten trimodalen Umschlag mit reduzierten Ausfallzeiten für Reinigungs-, Reparatur- und Wartungsarbeiten: eine starke Partnerschaft, durch die in der Zukunft weitere Servicestandorte mit diesen Vorzügen einrichten werden.
ÜBER DIE COTAC GROUP
Die cotac group ist einer der führenden Dienstleister für technische Services für Tankcontainer wie Tankreinigung, Reparatur und Depotleistungen weltweit mit zwölf Standorten in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, den USA, Singapur, Vietnam und Thailand. cotac ist spezialisiert auf die Reinigung von Behältern mit chemischen Produkten, verflüssigten Gasen und Lebensmitteln. Ergänzend zu Reparaturen an Tankcontainern, Tankaufliegern, Intermediate Bulk Containern (IBC) und Mini Pressure Tanks (MPT) umfasst das Portfolio auch Modifikationen sowie Wartungen und Zertifizierungen. Rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit stellen verlässliche und qualitätsgesicherte Services rund um den Tankcontainer bereit. Die cotac group ist eine Tochtergesellschaft der HOYER Group, eine der führenden Anbieter für Logistiklösungen für das Handling und den Transport von Flüssiggütern der Chemie-, Gas-, Lebensmittel- und Mineralölindustrie.
ÜBER CONTARGO
Mit einem Jahrestransportvolumen von 2 Mio. TEU gehört Contargo zu den großen Container-Logistik-Netzwerken in Europa. Contargo integriert den Containerverkehr zwischen den Westhäfen, den deutschen Nordseehäfen und dem europäischen Hinterland. Contargo verfügt über 24 Containerterminals in Deutschland, Frankreich und der Schweiz sowie über weitere Standorte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Polen. Zudem betreibt das Unternehmen eigene Schiffs- und Bahnlinien. Mehr als 1.340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2023 einen Jahresumsatz von 654 Mio. Euro.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
LifestyleWer über Firmenflächen spricht, denkt schnell an Parkplätze, Wege, Eingänge und vielleicht noch ein paar Beete vor dem Gebäude. Genau da beginnt das Problem. Außenflächen werden in vielen Betrieben noch immer wie Restflächen behandelt, obwohl sie im Alltag viel entscheiden: den ersten Eindruck bei Kunden, die Aufenthaltsqualität für Mitarbeiter, die Sicherheit auf dem Gelände und den Aufwand für Pflege und Instandhaltung. Hinzu kommt ein Punkt, der in den vergangenen Jahren deutlich wichtiger geworden ist: versiegelte Grundstücke reagieren empfindlich auf Hitze und Starkregen. Entsiegelung und grüne Infrastruktur gelten deshalb inzwischen als wichtige Bausteine der Klimaanpassung. Für Unternehmen heißt das: Gartengestaltung ist nicht einfach nur ein Randthema. Eine gute Planung schafft Orientierung, verbessert die Umgebung rund ums Gebäude und verhindert, dass Flächen zwar ordentlich aussehen, im Alltag aber wenig taugen. Wer das Thema von Beginn an richtig angeht, spart sich spätere Korrekturen an Wegen, Pflanzflächen, Entwässerung und Pflege. Warum Außenflächen für Unternehmen heute anders geplant werden müssen
ArbeitslebenWer im Büro arbeitet, kennt das Muster nur zu gut: Der Tag beginnt fit und konzentriert, es folgen Meetings, Mails und das Brüten über Tabellen – und irgendwann fangen die Schmerzen zwischen Schulterblättern, Nackenansatz und oberer Brustwirbelsäule an. Das wirkt im ersten Moment wie eine normale Folge langer Bildschirmarbeit. Doch genau darin liegt das Problem: Was als kleine Alltagsbeschwerden beginnt, wird schnell still und heimlich zu einem dauerhaften Begleiter. Der obere Rücken reagiert besonders empfindlich auf starre Haltungen. Schon wenige Stunden in einer nach vorn gezogenen Arbeitsposition reichen, damit die Schultern hochwandern, die Brustwirbelsäule einrundet und die Muskulatur in eine Art Dauerdienst geht. Wer dazu noch mit dem Laptop arbeitet, kaum aufsteht und unter Zeitdruck steht, sammelt im Lauf der Woche viele kleine Belastungen, die sich addieren. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt statische, physiologisch ungünstige Haltungen ausdrücklich als wichtigen Auslöser muskuloskelettaler Beschwerden bei Bildschirmarbeit. Für Unternehmen ist das kein Randthema: Rückenbeschwerden gehören seit Jahren zu den häufigsten Gründen für Fehlzeiten. Nach Angaben der AOK lagen Muskel- und Skeletterkrankungen 2023 bei den Krankschreibungen von AOK-Versicherten mit 19,5 Prozent auf Platz eins.
