“Store of the Year 2023”: KARE Citystore rüstet sich gegen E-Commerce

Wer der Innenstadt treu bleiben will, muss umrüsten. Wie das geht, zeigte das KARE Citystudio, welches nun für sein innovatives Ladenkonzept mit dem HDE-„Store of the Year“-Award 2023 ausgezeichnet wurde.
Erst kürzlich mit dem BrandEx Award ausgezeichnet, heimst jetzt das KARE Citystudio, der Touchpoint für Kunden mitten im Münchner Zentrum, eine weitere Ehrung ein.
Im Wettbewerb „Stores of the Year 2023“ des Deutschen Handelsverbands hat es der KARE Store in der Münchner Fußgängerzone Sendlinger Straße unter tausenden von Bewerbern unter die letzten Drei in der Kategorie Home und Living schafft. Somit gehört das Unternehmen zu den Besten, wenn es um Top-Konzepte für den Einzelhandel geht.
Silber und damit Platz 2 für ein innovatives und kreatives Ladenkonzept und eine herausragende Umsetzung. Eröffnet hatten die Münchner Unternehmen ihren Konzept-Store im Juni letzten Jahres. Zum Store of the Year kürte der Deutschen Handelsverband bereits 2015 das KARE Kraftwerk.
Die Antwort auf den wachsenden E-Commerce? Emotionen präsentieren!
Das Interieurgeschäft des Münchner Möbelhändlers KARE in der Sendlinger Straße ist das neue Aushängeschild der Marke in bester Lauflage für Münchner und Gäste aus der ganzen Welt. Bereits vor über 30 Jahren eröffneten Jürgen Reiter und Peter Schönhofen dort zwei Shops: einen Store für Männermode, einen für Wohnmöbel- und Accessoires.
Aus beiden Läden wurde im Sommer 2022 ein Erlebnisort gezaubert, der sich mit einem neuen Einzelhandelskonzept den aktuellen Herausforderungen der Innenstadt anpasst – somit ist das Kare City Studio auch eine Antwort auf den wachsenden E-Commerce, der die Rolle der physischen Geschäfte hinterfragt. Sowie die Award-Auszeichnung eine Bestätigung dafür ist, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Versuchsküche und Probewohnen: KARE setzt auf Neugierde und Wohlfühlambiente
Der KARE Citystore setzt auf Experimente und aufs Anfassen der ausgestellten Einrichtung, sogar eine Versuchsküche lädt zum Probekochen ein. Der neue Markenraum nutzt die Szenografie, um ein Gefühl der Neugier zu wecken und um das Interesse der Kunden an Lifestyle und Events zu befriedigen. Essenzieller Teil des Konzeptes ist es, dort Experimente für den Einzelhandel zu wagen, und dem Touchpoint einen Labor-Charakter zu verleihen. Parallel zum Erlebnisraum fungiert der zentral und hochfrequent gelegene Laden als Schnittstelle zum Flagship Store KARE Kraftwerk mit über 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

Als Stores of the Year zeichnet der HDE herausragende und innovative Händlerinnen und Händler aus. Bild: HDE
Über den HDE Award „Store of the Year“
Als Stores of the Year zeichnet der HDE herausragende und innovative Händlerinnen und Händler aus, deren Ladenumbau oder -neugestaltung nicht länger als ein Jahr zurückliegt. Eine Jury von Expertinnen und Experten aus Handelsunternehmen und -institutionen kürte die Sieger.
BusinessSchöne Haut galt lange Zeit vor allem als kleiner Luxus oder als gelegentliche Auszeit vom Alltag. Ein entspannender Besuch im Kosmetikstudio, eine Gesichtsmaske und ein wenig Erholung so sah das klassische Bild der Branche aus. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Markt jedoch spürbar gewandelt. Die Pflege des eigenen Erscheinungsbildes ist für viele Menschen zu einem festen Bestandteil der persönlichen Gesundheitsvorsorge geworden. Wer heute Geld für Behandlungen ausgibt, wünscht sich fundiertes Fachwissen, messbare Resultate und eine Betreuung, die weit über das traditionelle Wohlfühlprogramm hinausgeht. Aus wirtschaftlicher Sicht macht diese Entwicklung das Segment greifbar und attraktiv. Wo früher einfache Dienstleistungen dominierten, entstehen heute klar strukturierte Unternehmen mit verlässlichen Einnahmen. Die Nachfrage nach professioneller Ästhetik erweist sich als bemerkenswert krisenfest, da persönliche Pflege und das eigene Wohlbefinden auch in wirtschaftlich unruhigen Zeiten einen hohen Stellenwert behalten.
WirtschaftDer Tod gehört unausweichlich zum Leben dazu, doch über viele Generationen hinweg war das Thema von Berührungsängsten geprägt. Vorgegebene Rituale und starre Konventionen bestimmten den Ablauf, sodass oft wenig Raum für persönliche Wünsche oder individuelle Akzente blieb. In den vergangenen Jahren hat sich diese Haltung spürbar gelockert. Das Bedürfnis wächst, das unausweichliche Lebensende nicht mehr zu verdrängen, sondern aktiv mitzugestalten. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, den eigenen letzten Weg frühzeitig und nach eigenen Vorstellungen zu regeln, um den Angehörigen spätere Zweifel und Lasten abzunehmen. Moderne Bestattungskonzepte verbinden daher einen empathischen, persönlichen Abschied mit durchdachter Vorsorge und verlässlicher Transparenz. Wo früher Zurückhaltung vorherrschte, etablieren sich heute sachliche, offene Gespräche über ein Thema, das letztlich jede Familie betrifft.
InnovationIrgendwann kommt in fast jedem Betrieb der Moment, an dem die gewohnten Räume an ihre Grenzen stoßen. Die Werkstatt wird zu eng, die Büros wirken dunkel oder die Heizkostenabrechnung im Winter fällt deutlich zu hoch aus. Ein Bau- oder Modernisierungsprojekt ist dann der logische nächste Schritt. Hinter einem solchen Vorhaben steckt jedoch weit mehr als nur ein frischer Anstrich oder neue Bodenbeläge. Es geht darum, das Unternehmen fit für die kommenden Jahre zu machen und Arbeitsplätze zu schaffen, an denen Menschen gerne und konzentriert arbeiten. Gut geplante Veränderungen bringen frischen Wind in den Betriebsalltag: Sie vereinfachen tägliche Arbeitswege, senken den Energieverbrauch spürbar und schaffen Platz für moderne Technik. Der Weg dorthin erfordert zwar eine solide Planung und etwas Geduld, eröffnet dem Unternehmen dafür aber verlässliche Perspektiven für die Zukunft.
