Logistik ohne Umwege – im Gespräch mit Julian Hallal über die Lagerstrategie von Storable

Platz ist ein kostbares Gut – vor allem in Städten wie München, wo jeder Quadratmeter hart umkämpft ist. Und während Wohnraum zur Mangelware wird, wächst gleichzeitig der Bedarf an flexiblen, sicheren und zugänglichen Lagermöglichkeiten. Genau hier setzt Storable an – mit einem Konzept, das weit mehr ist als bloß Containervermietung oder Regalfläche. Was sich auf den ersten Blick wie ein klassisches Lagerunternehmen liest, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als moderner Logistikpartner für Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen.
Mit Standorten in München, Zwickau und Neu-Ulm reagiert Storable auf ganz unterschiedliche Lebenslagen – mit einem durchdachten System, das sich bewusst nicht auf eine Lagerform beschränkt. Stattdessen geht man dreigleisig: Containerlager mit 24/7-Zugang, klassische Hochregallager – und für Geschäftskunden Palettenlager mit klarer Struktur und optimierten Abläufen. Ob Auslandsaufenthalt, Unternehmenswachstum oder akuter Platzmangel im Keller – wer Lagermöglichkeiten braucht, bekommt sie hier unkompliziert, ohne Kaution und mit durchdachten Zusatzservices. Was dabei auffällt: Es geht nicht nur ums Verstauen, sondern ums Vereinfachen. Ein Online-Buchungssystem, ein optionaler Abholservice und sogar kostenlose Anhängervermietung in Taufkirchen – vieles ist darauf ausgelegt, Hürden abzubauen.
Und genau das scheint das Erfolgsrezept zu sein. Denn während anderswo noch telefoniert und verhandelt wird, kann bei Storable längst online gebucht und eingelagert werden – ohne Umwege. Die Lagerlösungen von Storable machen vor, wie moderne Einlagerung heute funktioniert: digital, flexibel und auf den Alltag zugeschnitten.
Was aber braucht es, um in diesem wachstumsstarken Markt nicht nur mitzuhalten, sondern sich sichtbar abzuheben? Welche Rolle spielt dabei das Vertrauen der Kunden – und wie gelingt der Spagat zwischen digitaler Abwicklung und persönlicher Betreuung? Darüber haben wir mit Julian Hallal gesprochen, der als Ansprechpartner bei Storable tiefe Einblicke in die Praxis gibt.
Business-on:
Storable kombiniert Container-, Hochregal- und Palettenlager – jede Lagerform hat ihre eigene Logik. Wie kam es zu dieser Struktur, und welche Bedürfnisse Ihrer Kundschaft standen dabei im Mittelpunkt?
Julian Hallal:
Die Struktur entstand nicht am Reißbrett, sondern direkt aus der Praxis. Unsere Kunden – vom Handwerksbetrieb bis zum E-Commerce-Händler – standen oft vor dem Problem, dass sie entweder zu viel oder zu wenig Lagerfläche hatten. Mal ging es um kurzfristige Einlagerung von Maschinen, mal um palettierte Waren oder saisonale Peaks. Wir haben gemerkt: Eine Lagerlösung reicht nicht aus. Deswegen haben wir modular gedacht – Container, Hochregal, Palettenhotel – alles flexibel kombinierbar, je nach Bedarf. Unser Ziel war immer: maximale Flexibilität bei minimalem Aufwand für den Kunden.
Business-on:
In vielen Fällen geht es nicht nur um Lagerfläche, sondern auch um Zeitdruck und Spontaneität. Welche Rolle spielt dabei der Express-Service – und wie gelingt es, trotz digitaler Buchung nah am Kunden zu bleiben?
Julian Hallal:
Zeit ist oft der entscheidende Faktor – gerade bei B2B-Kunden. Deshalb haben wir den Express-Service eingeführt: Heute anfragen, morgen lagern – ohne Papierkram, ohne Wartezeit. Das geht nur, weil unsere Prozesse komplett digitalisiert sind, aber gleichzeitig jeder Kunde bei uns einen persönlichen Ansprechpartner bekommt. Das ist für uns keine Gegensätzlichkeit, sondern Standard: Hightech trifft Handschlagqualität. Ob über WhatsApp, Telefon oder E-Mail – wir sind greifbar, wenn’s drauf ankommt. Egal ob Container- oder Palettenanmietung.
Business-on:
Stichwort B2B-Kunden: Welche Herausforderungen haben Unternehmen heute beim Thema Zwischenlagerung – und wie begegnet Storable diesen Bedürfnissen konkret?
Julian Hallal:
Unternehmen kämpfen oft mit drei Dingen: Platzmangel, kurzfristigen Kapazitätsschwankungen und fehlender Transparenz. Viele wissen gar nicht, wie viel Lagerfläche sie wirklich brauchen – oder wie lange. Unsere Antwort ist ein flexibles Mietmodell, das sich dem Kunden anpasst, nicht umgekehrt. Ob 5 oder 500 Paletten – bei uns wird nur das bezahlt, was wirklich genutzt wird.
Für spontane Zwischenlagerung oder Projektphasen bieten wir zusätzlich unsere Containerlösung mit fixem Monatspreis an. Der Kunde weiß sofort, was es kostet – ohne versteckte Gebühren. Jeder Container ist direkt mit dem Fahrzeug anfahrbar – das spart Zeit und Nerven. Und durch den 24/7-Zugang kann eingelagert oder abgeholt werden, wann immer es ins Tagesgeschäft passt – ganz ohne Absprachen oder Öffnungszeiten. Das ist echte Flexibilität, wie sie Unternehmen heute brauchen.
Business-on:
Lagerflächen gibt es viele. Was aber macht Vertrauen in Ihre Dienstleistung aus – und wie gelingt es, dieses Vertrauen auch digital zu transportieren?
Julian Hallal:
Vertrauen entsteht, wenn das, was versprochen wird, auch eingehalten wird – jedes Mal. Wir setzen daher auf volle Transparenz: Preise, Verfügbarkeiten, Abläufe – alles ist online einsehbar, aber genauso auch telefonisch nachfragbar. Wir sind kein gesichtsloser Online-Anbieter. Unsere Kunden kennen uns beim Namen – und wissen, dass sie uns jederzeit erreichen können. Digitalisierung ersetzt bei uns nicht den Menschen, sondern macht ihn verfügbarer.
Business-on:
Vielen Dank an Julian Hallal für das Gespräch und die praxisnahen Einblicke in die Lagerstrategie von Storable!
- Titelbild: Bild von Jens P. Raak auf Pixabay
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