Pflasterbau AM im Interview: Was gute Gartenpflege heute ausmacht

Gartenpflege ist nicht gleich Gartenpflege. Wer Murat Alickaj zuhört, merkt schnell: Hier spricht kein Theoretiker mit Blick auf Trends, sondern ein Praktiker mit Erfahrung aus über zwei Jahrzehnten. Seit 2002 führt er das Unternehmen Pflasterbau AM in Heilbronn – eine Firma, deren Name vielleicht erst an Asphalt und Erdarbeiten denken lässt, aber längst auch für präzise gestaltete Grünflächen, sorgfältig verlegte Natursteine und ganzjährig gepflegte Außenanlagen steht.
Was das Unternehmen im Bereich Landschafts- und Gartenpflege in Heilbronn und Umgebung anbietet, ist solide, durchdacht und auf den jeweiligen Ort zugeschnitten. Kein Projekt gleicht dem anderen. Denn ein Garten ist nie nur Fläche, sondern immer auch ein Ausdruck von Nutzung, Atmosphäre und Machbarkeit. Alickaj und sein Team begegnen dieser Komplexität mit einem Mix aus klarer Planung, hoher Materialkompetenz und einem Blick für langfristige Entwicklungen. Wie reagiert der Boden im zweiten Sommer? Welche Pflanzenauswahl macht bei den vorherrschenden Bedingungen wirklich Sinn? Und wie lässt sich ein Garten auch dann pflegen, wenn der Alltag wenig Spielraum lässt?
Diese Fragen fließen mit ein – ebenso wie der Anspruch, Außenanlagen nicht nur zu gestalten, sondern dauerhaft zu betreuen. Dass dabei auch Pflasterbau und Erdbau eine Rolle spielen, ist kein Widerspruch, sondern Ausdruck jener Vielseitigkeit, die in der Region Heilbronn für Aufmerksamkeit sorgt. Im Gespräch wird klar: Hier wird nicht aufgeräumt, sondern mitgedacht. Und das beginnt – wie so oft im Handwerk – beim Zuhören.
Business-on: Sie sind mit Ihrem Team seit über 20 Jahren am Markt. Was hat sich in dieser Zeit im Garten- und Landschaftsbau am stärksten gewandelt – technisch, aber auch inhaltlich?
Murat Alickaj: Was sich ganz klar verändert hat, ist der Anspruch der Kunden. Früher wurde oft einfach ‘etwas Schönes’ gesucht – heute steht hinter jeder Anfrage eine Idee, manchmal sogar ein Lebensentwurf.
Die technische Seite hat ebenfalls enorm zugelegt: automatische Bewässerungssysteme, nachhaltige Materialien, smarte Lichtkonzepte – all das gehört mittlerweile zur Standardanfrage. Gleichzeitig müssen wir schneller und flexibler reagieren. Klimatische Veränderungen zwingen uns, anders zu denken. Pflanzen, die früher problemlos gewachsen sind, machen heute Schwierigkeiten. Das verlangt nicht nur Erfahrung, sondern auch die Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln.
Business-on: Sie sprechen davon, dass jeder Garten eine individuelle Handschrift trägt. Was sind die häufigsten Versäumnisse, wenn es um die Planung von Außenanlagen geht?
Murat Alickaj: Ein häufiger Fehler ist, dass Gestaltung und Nutzung nicht zusammen gedacht werden. Es bringt nichts, einen perfekten Garten zu planen, wenn er später nicht zu pflegen ist. Oder wenn Wege fehlen, um ihn überhaupt bequem zu nutzen. Auch unterschätzen viele die Bedeutung des Untergrunds.
Ohne fundierte Vorbereitung – gerade im Pflaster- oder Terrassenbereich – wird aus einem schönen Projekt schnell ein Sanierungsfall. Unsere Stärke ist, dass wir mitdenken: Wir kombinieren Gestaltung mit Funktion, berücksichtigen Licht, Bodenverhältnisse und langfristige Entwicklung. Ein Garten muss nicht nur am Tag der Übergabe schön sein – er muss auch fünf Jahre später noch überzeugen.
Business-on: Im Leistungsbereich Gartenpflege begleiten Sie Projekte auch langfristig. Was gehört für Sie zur professionellen Pflege – und wie verändert sich die Sicht darauf mit den Jahreszeiten?
Murat Alickaj: Pflege ist nicht nur Rasenmähen. Das beginnt bei der richtigen Schnitttechnik für Pflanzen, geht über die regelmäßige Kontrolle von Bewässerungsanlagen bis hin zur Schädlingsbeobachtung. Jede Jahreszeit bringt ihre Aufgaben mit: Im Frühling bereiten wir den Boden vor, im Sommer schützen wir vor Trockenstress, im Herbst kümmern wir uns um Rückschnitt und Winterhärte. Viele Kunden schätzen unsere Pflegepläne, weil sie wissen: Ein Garten ist ein lebendiger Raum. Und Lebendiges braucht Aufmerksamkeit. Wir sorgen dafür, dass nichts aus dem Gleichgewicht gerät – auch wenn sich Wetter, Nutzungsverhalten oder Pflanzung im Laufe der Zeit verändern.
Business-on: Nachhaltigkeit ist ein häufig genannter Begriff im Gartenbau. Wie setzen Sie dieses Thema konkret um?
Murat Alickaj: Nachhaltigkeit beginnt bei der Planung. Wir verwenden – je nach Wunsch des Kunden – standortgerechte Pflanzen, die wenig Pflege und Wasser brauchen. Bei Pflasterarbeiten achten wir auf versickerungsfähige Materialien, um Regenwasser sinnvoll zu nutzen. Außerdem setzen wir bevorzugt regionale Produkte ein, um Transportwege zu reduzieren. Das Thema endet aber nicht beim Material – auch unsere Arbeitsweise ist entscheidend. Wer sorgfältig arbeitet, schafft langlebige Lösungen. Und langlebig bedeutet automatisch nachhaltiger. Wir versuchen, das Thema nicht zu ‘bewerben’, sondern zu leben – ehrlich, unaufgeregt, aber konsequent.
Business-on: Wer mit Murat Alickaj spricht, merkt schnell: Garten- und Landschaftsbau ist hier keine Dienstleistung von der Stange, sondern ein Handwerk mit Haltung – bodenständig, vorausschauend und detailverliebt. Wir bedanken uns für das Gespräch!
- Titelbild: Bild von congerdesign auf Pixabay
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
