Highlights in der Altstadt
Bei einem Städtetrip in die Rheinmetropole kommt man um die wichtigsten Attraktionen wie den berühmten Dom, der unübersehbar im Zentrum der Kölner Altstadt thront, natürlich nicht herum. Auch die schöne Rheinpromenade und die zahlreichen Museen – wie das Schokoladenmuseum oder das Museum Ludwig für moderne Kunst – sollte man nicht verpassen. Es ist demzufolge sehr praktisch, eine Unterkunft in der Altstadt zu buchen, schließlich befinden sich dort auch die meisten Sehenswürdigkeiten. Das 4-Sterne-Hotel Wyndham Köln liegt beispielsweise direkt gegenüber dem Dom und nur wenige Gehminuten von den bekanntesten Museen und Theatern entfernt. Insbesondere am Abend lässt sich Köln aber auch noch anders kennenlernen, zum Beispiel bei einem Besuch der berühmten Traditionskneipen.
„Drink doch ene met“ – Kölner Kneipenkultur
Touristen machen sich normalerweise schnell mit dem Kölner „Nationalgetränk“ vertraut – dem Kölsch-Bier. Das obergärige, hellgelbe Vollbier hat einen Alkoholgehalt von 4,8 % und ist damit ein relativ leichtes Bier. Getrunken wird Kölsch fast ausschließlich in Köln und Umgebung. Ausgeschenkt wird es traditionell in sogenannten „Kölsch-Stangen“, die der „Köbes“ – der Kellner oder Schankwirt – serviert. Ihn erkennt man an seiner blauen Strickjacke mit doppelreihigen schwarzen Knöpfen, blauer Leinenschürze und einer umgeschnallten Geldtasche. An den Tisch gebracht wird das Bier in einem „Kölsch-Kranz“, in den bis zu 18 Gläser passen.
Unerfahrene Touristen staunen, wenn ihnen der Köbes nach dem Leeren des Glases ungefragt ein neues hinstellt. Das ist in den traditionellen Kölner Kneipen so üblich. Wer genug getrunken hat, signalisiert dies dem Wirt, indem er sein leeres Glas mit dem Bierdeckel abdeckt. Wer ein „Stössje“ bestellt, erhält ein kleines Kölschglas mit 0,1 Liter. Für größere Runden lohnt sich ein „Pittermännchen“ – ein kleines 10-Liter-Fass zum Selbstzapfen.
Ganz traditionell genießt man sein Kölsch zum Beispiel im „Brauhaus Sünner im Walfisch“, im „Pfäffgen“ am Heumarkt oder in der „Brauerei zur Malzmühle“. Letzteres ist für sein besonderes Mühlen-Kölsch bekannt, das vor Ort in Handarbeit gebraut wird. Bei schönem Wetter versammeln sich die Kölner rund um den Brüsseler Platz im Szeneviertel „Belgisches Viertel“ und trinken ihr Bier im Freien.
Tipp: Auf einer begleiteten Brauhaustour durch die berühmten Kneipen lernen Touristen in lockerer Atmosphäre die Kölsch-Kultur kennen.
„Mir wolle Rievkooche han!“ – essen auf Kölsch
In der Rheinstadt lässt sich nicht nur echt Kölsch trinken, sondern auch essen. Köln ist bekannt für deftige und bodenständige Speisen, die mitunter recht spezielle Namen haben. Ein bei den Kölnern sehr beliebtes Gericht ist „Himmel un Ääd“ – Himmel und Erde -, es besteht aus Kartoffeln, Blutwurst und Äpfeln. Ähnlich bekannt ist der „Rheinische Sauerbraten“. Ursprünglich wurde er mit Pferdefleisch zubereitet, mittlerweile wird dafür jedoch meistens Rindfleisch verwendet. Die Sauce zum Rheinischen Sauerbraten verdankt ihren delikaten Geschmack süßen Zutaten wie Zuckersirup, Printen oder Lebkuchen.
Als schneller Snack für zwischendurch sind in Köln kleine Reibekuchen beliebt. Die „Rievkooche“ werden in Gaststätten, an Imbissbuden und Markständen verkauft. Traditionell werden sie freitags gegessen, weshalb man diesen Wochentag im Rheinland auch als „Rievkooche-Tag“ bezeichnet. Gegessen werden sie mit süßem oder herzhaftem Belag wie Apfelmus, Rübensirup, Lachs oder frischen Pilzen. Auch Brauereikeller und größere Kneipen führen diese Gerichte in der Regel auf ihrer Speisekarte.
In kleineren Kneipen, die keine Hauptspeisen anbieten, bekommt man typische Kölner Snacks, die als Begleitung zum Kölsch gereicht werden. Am bekanntesten ist „Halver Hahn“. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein halbes Brathähnchen, wie der Name vermuten lässt, sondern um ein Roggenbrötchen mit einer Scheibe mittelaltem oder altem Gouda, Butter, Gewürzgurken, Zwiebeln und Senf. Weitere Kneipenklassiker sind „Kölscher Kaviar“ – Roggenbrötchen mit Blutwurst – und „Metthappen“ – Brötchenhälften mit rohem Mett und Zwiebeln.
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