Bis zu 260 Arbeitsstunden pro Monat sind erlaubt
Damit gaben die Richter der Klage eines Lkw-Fahrers statt, der ausstehenden Arbeitslohn von rund 1.270 Euro von seinem Arbeitgeber eingefordert hatte. Der Kläger arbeitete seit 1999 auf Grundlage eines Arbeits Vertrag s, der für monatlich „bis zu“ 260 Arbeitsstunden eine Vergütung von zuletzt 2.045 Euro vorsah. Im August 2010 setzte der beklagte Arbeitgeber die vertragliche Arbeitszeit auf 208 Stunden fest. Da der Stundenlohn unverändert blieb, sank der feste Monatslohn deutlich.
Das Arbeitsgericht Eberswalde wies die gegen die Änderung gerichtete Klage des Lkw-Fahrers in erster Instanz ab. Da der ursprüngliche Arbeitsvertrag mit einer Arbeitszeit von 260 Stunden gegen die gesetzlich zulässige monatliche Höchstarbeitszeit von 208 Stunden verstoße, sei die Anpassung der Arbeitszeit und damit auch des Entgelts notwendig gewesen.
Die Richter am Landesarbeitsgericht folgten dieser Argumentation jedoch nicht. So seien im Vertrag die 260 Monatsstunden gerade nicht als regelmäßige, sondern nur als ausnahmsweise mögliche Arbeitszeit festgelegt. Damit sei der Vertrag nicht rechtswidrig.
dapd
FinanzenFür Selbstständige gehören Versicherungen zu den wichtigsten Bausteinen einer soliden finanziellen Absicherung. Ob: · Betriebshaftpflicht · Berufsunfähigkeitsversicherung
ArbeitslebenUnternehmen in Düsseldorf und der gesamten Rhein-Ruhr-Region sehen sich mit einem steigenden Bedarf an hochqualifizierten Fach- und Führungskräften konfrontiert. Besonders gefragt sind Managerinnen und Manager auf der mittleren Führungsebene, die den steigenden Anforderungen eines zunehmend komplexen Wirtschaftsumfelds gerecht werden. Dabei hat sich das Anforderungsprofil in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Gefragt sind heute weniger reine Spezialisten als vielmehr hybride Talente, die technologische Expertise mit fundiertem betriebswirtschaftlichem Wissen verbinden. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Kompetenzen gilt als zentrale Voraussetzung, um den Fachkräftebedarf zu decken und die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken. Der Meisterbrief als strategischer Karrieremotor
MarketingDer unterschätzte Faktor Pausenkultur Ein dampfender Kaffee in der Hand, ein kurzes Gespräch am Automaten – was nach alltäglicher Routine klingt, prägt die Arbeitsatmosphäre nachhaltiger als viele vermuten. Moderne Unternehmen erkennen zunehmend, dass die Qualität der Pausenversorgung direkt mit der Mitarbeiterzufriedenheit korreliert. Der Gang zur Kaffeemaschine strukturiert den Arbeitsalltag und schafft informelle Begegnungsräume. Hier entstehen spontane Gespräche zwischen Abteilungen, werden kreative Ideen geboren und soziale Bindungen gestärkt. Eine hochwertige Kaffeeversorgung signalisiert Wertschätzung und zeigt, dass das Unternehmen in das Wohlbefinden seiner Belegschaft investiert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kann eine professionelle Kaffeekultur ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal sein.
