Marketing·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
9. Juni 2017

Die Web-Analyse der Zukunft – Automatisierte Prozesse bringen die Veränderung

Die Zukunft der Web-Analyse entfernt sich immer mehr von isoliert agierenden Black-Box-Tools. Das Analytic-Tool von morgen stellt kluge Lösungen bereit, dass alle Systeme miteinbezieht. Zukünftige Analytics-Technologien unterscheiden sich darin, dass isolierte Systeme wie z.B. CRM oder ERP aufgebrochen und verzahnt werden. Wichtige Informationen für die Kernzahlenberechnung stellt das Analyse-Instrument somit auf Knopfdruck bereit. Mit der Web-Analyse von Morgen ist es möglich, Kommunikationskanäle zu optimieren und folglich einen Gesamtüberblick über alle Kanäle zu gewinnen. Entscheidend für diese Analyse-Lösung ist die Kompatibilität mit verschiedenen Systemen, um wichtige Informationen über Produkte, wie erzielte Umsätze, automatisch einzubinden. Zusätzlich werden auf diese Weise Stornos oder Retouren integriert, um ein echtes End-to-End-Tracking zu ermöglichen. Dadurch kann der vollständige Customer Lifetime Value mittels eines Analyse-Instruments abgebildet werden.

Über Tracking- und Analyse-Instrumente

Das Tracking bildet das Nutzungsverhalten eines Kunden ab. Dazu muss jeder digitale Schritt eines Käufers nachvollziehbar sein, sprich das Tracking erfolgt kanalübergreifend und lückenlos. Die gewonnenen Daten geben den einzelnen Erfolg eines Kanals oder die Effektivität des Kanalzusammenspiels wieder. Problematisch sind dabei Medienbrüche zwischen online und offline. Der Übergang von online zu offline muss ein modernes Analyse-Instrument abbilden können. Informationen aus digitalen Anwendungen wie Webseiten oder Apps werden mit Daten aus dem Callcenter oder Ladengeschäft verknüpft.

Herausforderungen des Kunden-Treckings

So lange sich ein Kunde ausschließlich online bewegt, stellt das Tracking der Customer Journey kein Problem dar. Doch sobald ein Kunde zwischen Online- und Offlinekommunikationskanälen wechselt, gestaltet sich die Informationsgewinnung schwieriger. Beispielsweise informiert sich ein Kunde über ein bestimmtes Produkt im Internet. Da dieser weitere Fragen hat, kontaktiert er den Händler mittels eines Kontaktformulars. Der Verkäufer ruft den Kunden an und am Telefon kommt es zum Kaufabschluss.
In der Analyse stellt der Wechsel von online zu offline ein Problem dar, weil das Tracking und die Zuordnung zu einer bestimmten Kampagne nur schwer bestimmbar sind. Ein übergreifendes Analytics-Konzept ist notwendig, damit der Weg eines Kunden vollständig nachvollziehbar wird.

Vorteile flexibler Analyse-Lösungen

Jeder E-Commerce-Kunde hat seine eigenen Bedürfnisse, die Auswirkungen auf die jeweiligen Vertriebs- und Digitalstrategien haben. Ein flexibles Analyse-Instrument ist in der Lage, die Besonderheiten eines Unternehmens zu berücksichtigen. Aus diesem Grund ist es für Analyse-Anbieter wichtig, nicht ausschließlich mit technologischen Kenntnissen zu überzeugen. Die konzeptionelle Stärke und Beratungskompetenz ist bei der Entscheidung für einen Analyse-Anbieter ebenso entscheidend.
Digitale Analytics-Ansätze von morgen tracken den Kunden nicht nur im Webshop, sondern auch in anderen Kanälen, Medien und Formaten. Folglich ist es wichtig immer auf die aktuellsten Analytics Technologien zurückzugreifen, damit man sich auf vollständige Daten beruft. Außerdem ist es für den Händler wichtig, dass der Analytics-Anbieter eine umfassende Beratung anbietet, damit eine personalisierte Umsetzung erfolgt.

Kriterien zu Analytics-Lösungen

State-of-the-Art: Immer die aktuellsten Technologien nutzen, die hochwertige Daten ausliefern. Für alle weiteren Maßnahmen sind lückenlose Daten grundlegend.
Datenschutz: Auf den Datenschutz achten, um der strengen deutschen Gesetzgebung gerecht zu werden.
Langfristige Flexibilität: Auf Systeme setzten, die den Strategien des Unternehmens flexibel gerecht werden.
Interoperabilität: Die digitale Analyse bricht die Grenzen der bestehenden Betriebssysteme auf, um diese zu verzahnen.
Konzeptionelle Beratung: Ihr persönlicher Analytics-Anbieter muss nicht nur technisches Kenntnisse vorweisen, sondern zusätzlich eine umfassende Beratung anbieten.

Teilen:
Weitere Artikel
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik
IT & Software
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik

Heizkosten im Winter, überhitzte Büroräume im Sommer und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz: Für Unternehmen wird die Gebäudetechnik zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor. Wer eine Heizungsmodernisierung plant oder über die Anschaffung einer Klimaanlage nachdenkt, sollte deshalb beide Bereiche berücksichtigen. Eine abgestimmte Planung hilft, Investitionen sinnvoll zu verteilen, technische Schnittstellen zu berücksichtigen und die laufenden Betriebskosten langfristig im Blick zu behalten. Warum sich eine gemeinsame Planung von Heizung und Kühlung lohnt

6 Min. LesezeitLesen
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden
Verbraucher
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden

Ein verstopfter Abfluss kann den Betriebsalltag erheblich beeinträchtigen. Wenn Toiletten nicht mehr nutzbar sind, Wasser in Geschäftsräumen zurückstaut oder Abwasserleitungen Probleme verursachen, müssen Verantwortliche schnell reagieren. Neben den unmittelbaren Reinigungskosten drohen Nutzungsausfälle, Wasserschäden und zusätzlicher organisatorischer Aufwand. Mit einem klaren Vorgehen lassen sich viele Folgen begrenzen. Entscheidend ist, Warnsignale früh zu erkennen, im Ernstfall richtig zu handeln und wiederkehrende Probleme gezielt untersuchen zu lassen. Warum Rohrverstopfungen für Unternehmen zum Problem werden Funktionierende Abwasserleitungen gehören zur grundlegenden Infrastruktur eines Gebäudes. Gerade in Unternehmen, gastronomischen Betrieben, Praxen und gewerblich genutzten Immobilien können Störungen weitreichende Konsequenzen haben.

6 Min. LesezeitLesen
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten
Business
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten

Ein niedriger Kaufpreis oder eine günstige Leasingrate allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit eines Firmenwagens aus. Erst unter Einbeziehung laufender Ausgaben wie Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen werden die tatsächlichen Kosten sichtbar. Bei gekauften Fahrzeugen muss außerdem der spätere Restwert berücksichtigt werden. Die Total Cost of Ownership (TCO) fasst diese Faktoren zusammen und schafft eine fundierte Grundlage für die wirtschaftliche Fuhrparkplanung. Was Total Cost of Ownership im Fuhrpark bedeutet Mit der Total Cost of Ownership (TCO) ermitteln Unternehmen, welche Gesamtkosten ein Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Nutzungszeitraums verursacht. In die Berechnung fließen nicht nur der Kaufpreis oder die Leasingraten ein, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Reparaturen und weitere fahrzeugbezogene Ausgaben. Das Ergebnis zeigt die finanzielle Belastung insgesamt, pro Monat oder pro gefahrenem Kilometer.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite