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Life & Balance

Stars auf 4 Pfoten – berühmte Katzen

Katzen haben die sozialen Medien als Spielwiese erobert. Sie sind in Film, Fernsehen, Büchern zu Berühmtheiten geworden. Die Samtpfoten mit dem geheimnisvollen Blick entzückten schon im alten Ägypten die Pharaonen. Heute gibt es ebenfalls prominente Vertreter dieser beliebten Haustiere. Einige sind gemeinsam mit ihren Menschen berühmt geworden, andere haben sich selbst einen Platz unter den Superstars gesichert.

Stars auf 4 Pfoten - berühmte Katzen
Stars auf 4 Pfoten - berühmte Katzen

Ärgerliche Katze mit Promistatus – Grumpy Cat

Den Namen Crumpy Cat verdankt diese Katze ihrem mürrischen Gesichtsausdruck. Eigentlich heißt sie Tardar Sauce. Sie ärgert sich nicht etwa über die ganze Welt, sondern sie hat einfach dieses unvergessliche Gesicht. Der Grund: Die kleinwüchsige Katzendame hatte einen Unterbiss und daher herabgezogene Mundwinkel. Grumpy Cat wurde 2012 in Morristown, Arizona geboren. 2019 ist die grimmige Starkatze gestorben. Es heißt, dass ihr Siegeszug im Internet Grumpy Cat zur Multimillionärin machte. Nicht nur das, sie wurde sogar zu einer eigenen Marke „Grumpy Cat“.

Das kleine Samtpfötchen war ein Mix aus Ragdoll, Perser und Snowhoe. Es sind eben nicht nur die lang gezüchteten Rassekatzen, die zu echten Stars werden. Mischlinge bringen aus allen beteiligten Rassen interessante Eigenschaften und einzigartige Merkmale mit. Jede Katze ist ein Unikat, ob Rassekatze oder geliebter Streuner.

Bob der Streuner – Literatur- und Filmstar

Den liebenswerten orangeroten Kater mit dem runden Köpfchen schlossen Millionen Menschen in ihr Herz, die Bücher über Bob und seinen Herrn James Bowen lasen. Das erste Buch „A Street Cat Named Bob“ wurde mit dem gleichnamigen Titel 2016 verfilmt. Die deutsche Buchfassung hat den Titel „Bob, der Streuner: Die Katze, die mein Leben veränderte„. Die Geschichte von dem drogensüchtigen Straßenmusiker, der einen kranken Streuner rettet und mit ihm den Weg in ein erfülltes Leben findet, ging um die Welt. Weitere erfolgreiche Bücher mit Bob-Geschichten folgten. Die Geschichte vom Streuner und dem Straßenmusiker James beruht auf wahren Begebenheiten.

2007 fand James Bowen den kranken Kater in London. Der Straßenmusiker wurde fortan von dem Katen Bob durch die Londoner Straßen begleitet. Das Paar, Mensch und Kater, eroberte die Herzen des Publikums. Die Presse wurde aufmerksam und in ihrem Schlepptau einige Verlage. Eine mitreißende Geschichte entstand, die viel zu gut war, um nur mal in einem Zeitungsartikel erwähnt zu werden. Das Buch entstand und wurde schon bald in 26 Sprachen übersetzt. 2020 strahlte das deutsche Fernsehen Bob-Serien aus. Im selben Jahr ist der berühmte Londoner Kater mit ca. 14 Jahren gestorben.

Garfield – ein internationaler Comic-Star

Garfield ist kein Kater zum Streicheln und Schmusen. Er entstammt dem Stift von Jim Davis aus den USA. Ins Deutsche übersetzt erschienen die Comics 1984 von Davis beim Krüger-Verlag und 2007 gab es eine Neuauflage. Der orange getigerte Kater berührt uns mit allzu menschlichen Zügen, wenn er mit auf seine ganz spezielle Weise mit Langeweile, einer Diät und Problem bei einer Montage fertigzuwerden versucht. Die Lachmuskeln reizen die allzu wirklichkeitsnahen Parodien auf Situationen vom Katzenhalter und seinem Kater.

Gemeinsam mit seinem Besitzer Jon Arbuckle und dem Hund Odie stolpert Garfield von einer Problemsituation in die nächste. Immer behauptet er sich mit unnachahmlichem Zynismus und großartiger Komik. Beliebt ist der Weltstar mit Schnurrharren und den großen Augen bei Menschen von 5 bis 100 Jahren.

Vorlage für die Katzenfigur der Garfield-Comics ist die Exotic Shorthair Katze, eine Kreuzung aus American Shorthair und Perserkatze. Die Rasse wird erst seit den 1950-ger Jahren gezüchtet. Eigenheiten dieser hübschen Rassekatzen sind der runde Kopf, runde Augen und ein sehr dichtes, weiches, kurzes Fell. Die Katzen sind Menschen gegenüber sehr freundlich und anhänglich. Die recht kleinen Katzen mögen Kinder sehr gern. Sie schmusen gern, vertragen sich gut mit weiteren Hauskatzen, bei Gewöhnung auch mit einem netten Hund im Haus. Wer also gern mit einem echten Garfield zu Hause schmusen möchte, kann sich eine Exotic Shorthair ins Haus holen.

Choupette – der Modezar und eine zauberhafte Katze

Wer kennt sie nicht? Die Heilige-Birma-Katze Choupette führte ein perfektes Luxusleben an der Seite des berühmten Modeschöpfers Karl Lagerfeld bis zu seinem Tod. Wie ihr Herr scheut sie den öffentlichen Auftritt nicht. Im Gegenteil, die zauberhafte Katze ist ein Naturtalent der Selbstinszenierung. Auf einem eigenen Instagram Account zeigt sie Menschen und Katzen, wie ein Katzenleben in der maunzenden High Society aussieht. Die weiße Luxus-Lady lässt sich von einem eigenen Dienstmädchen jeden Wunsch von den schönen blauen Augen ablesen. Sie hat nach dem Tod ihres Menschen sogar einen persönlichen Agenten, der Verträge und Ähnliches für sie regelt. Keine Frage, dass Madame Choupette auch sagenhaft reich ist. Ihr Herr hat selbstverständlich für den Fall seines Todes sehr gut für sie gesorgt.

Die Heilige Birma, einst eine verwöhnte, gehegte Tempelkatze in Südostasien, eignet sich für die Rolle der Luxus-Cat wie keine andere Katze. Sie ist ruhig, versteht es, majestätisch einherzukommen, ist sehr anhänglich und verschmust. Die Rassekatze ist weiß, hat manchmal eine dunkle Maske oder ist im Gesicht grau getigert. Häufig sind die Pfoten hellbraun gefärbt. Die Katze hat große blaue Augen und ein sehr dichtes, weiches, pelziges Fell. Anders als Mehrheit der Katzen, hascht sie nach Zuneigung und Gefallen beim Menschen. Damit sind natürlich ideale Voraussetzungen für einen echten Internetstar gegeben.

Wer sich für eine Heilige Birma als Haustier entscheidet, muss zwar einigen Pflegeaufwand für das schöne Tier in Kauf nehmen, wird das aber nicht bereuen. Die Katze dankt es mit großer Zuneigung zur Familie und freudigem Spiel mit den Kindern.

CC – die erste Klonkatze

Nach angestrengten Experimenten und auch unvermeidlichen Fehlschlägen war es gelungen: Am 22. 2. 2001 kam die erste geklonte Katze in Texas in der A&M University zur Welt. Die Klonkatze war völlig gesund, eine typische rührige Katze und sie erreichte ein Alter von 19 Jahren als sie im März 2020 starb. Getauft wurde das Kätzchen aus dem Labor auf den Namen Copy Cat. Wie in den USA üblich wurde daraus schnell das Kürzel CC. Die Nachricht der weltweit ersten Klonkatze ging um die Welt. Allerdings geschah das erst ein Jahr später. Die Wissenschaftler wollten ganz sichergehen, dass die kleine Katze wirklich überlebte. CC brachte sogar im Laufe ihres Katzenlebens dreimal gesunde Junge zur Welt.

Wer die Katze mit dem grauen Rücken und dem weißen Bauch ansah, mochte kaum an eine besondere Herkunft denken. Dennoch gab es einige Überraschungen beim ersten Katzenklon. Die mit einer Eizelle der Mutterkatze Rainbow im Labor gezeugte Katze unterschied sich sichtbar von der Katzenmama. Rainbow hat ein rötlich-weißes Fell mit Grauanteil. CC war dagegen nur grau-weiß. Wie das, obwohl beide genetisch identisch waren? Nun auf das Fell wirken bei Katzen auch individuelle Faktoren der weiteren Entwicklung ein, die mit dem Erbgut nichts zu tun haben. Auch im Wesen war der Labornachwuchs ruhiger als die Mama. Der Bioehiker Lanzerath räumte endgültig mit der Vorstellung auf, das Klone absolute Kopien sein, faktisch eine jüngere Ausgabe des Elterntiers. Er erklärte, dass trotz gleicher Gene Klone bei Säugetieren keine identischen Kopien sind.

Hank the Cat – Kandidat für den Senat der USA

Nun kennen wir Katzen, die mit Musikern Berühmtheit erreichten, mit Modeschöpfern Erfolge begründeten, Internet- und Comicstars waren. Aber eine Katze in der Politik? Eine Katze, die sich um ein hohes politisches Amt der größten Weltmacht bewirbt? Doch, auch vor den Schwellen der Politik machen Katzen keinen Halt. Hank the Cat hat tatsächlich im US-Staat Virginia im Jahr 2012 bei den Wahlen zum Senat der Vereinigten Staaten kandidiert. Nicht nur das, er erreichte dabei sogar den Platz 3.

Katzen kann viel nachgesagt werden, bescheiden auf ihrem Haustierplatz verharren, das ist nicht ihr Ding. Der Aufstieg von Hank the Cat zur Kandidatur zum Senat ist eine echte amerikanische Erfolgsgeschichte. Ursprünglich war Hank ein verzweifelter Straßenkater, der froh war, ab und zu Abfälle zu finden. Er landete im Tierheim und sollte eingeschläfert werden. Die Tierfreunde von Animal Allies Humane Society retteten ihn. Der niedliche, rötliche Maine-Coon-Kater mit den Hamsterbäckchen wurde schließlich an Matthew O’Leary und Anthony Roberts vermittelt. Die beiden haderten mit den Wahlkampfkandidaten im Staat Virginia und begannen Stimmen für die Kandidatur ihres Katers zu sammeln. Für die Wahl zum US-Senat konnten 10.000 Unterschriften gesammelt werden. Da das mehr zählt als die Frage, ob ein Kandidat wiei oder vier Beine hat, nahm der Kater am Wahlkampf teil.

Fotogen wie alle Katzen präsentierte sich Hank the Cat auf Fotos mit bunt karierter Krawatte seiner begeisterten Wählerschaft. Wen wundert es, dass die Wählerstimmen sogar für den dritten Platz reichten. Katzen wissen sich einfach überall durchzusetzen. Hank ist zwei Jahre später gestorben. Doch wer weiß? Vielleicht schafft es künftig einmal ein anderer Stubentiger doch noch, in der Regierung ein Wörtchen fürs Tierwohl – natürlich erstrangig für das Katzenwohl – mitzureden.

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