Mitarbeiterstreitigkeiten als Störung des Betriebsfriedens

Darüber, wie man Mitarbeiterstreitigkeiten im Keim ersticken und ein angenehmes Betriebsklima schaffen kann, zerbricht sich deswegen so mancher Arbeitgeber den Kopf. Sinnvolle Lösungen können von Mitarbeitergesprächen bis hin zu Schulungen reichen.
Wie ein schlechtes Arbeitsklima der Firma schadet
Menschen arbeiten nur dann optimal, wenn sie sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Stimmt etwas mit dem Arbeitsklima nicht, sinken die Motivation und die Arbeitsleistung, der Krankenstand erhöht sich und die Qualität der Arbeit nimmt ab. Auch Mitarbeiterstreitigkeiten können das Betriebsklima stark in Mitleidenschaft ziehen. Im schlimmsten Fall beeinflussen zwei Streithähne auch alle anderen Mitarbeiter oder die Konfliktfronten unter den Mitarbeitern ziehen sich gar über ganze Abteilungen hin. Das ist nicht nur für die Mitarbeiter ein wahrer Albtraum, sondern vor allem auch für den Arbeitgeber. Selbst, wenn dieser nicht oft vor Ort ist. Die Beschäftigung mit dem Arbeitsklima ist daher beinahe so alt wie die Unternehmenskultur selbst.
Wie schafft man ein gutes Arbeitsklima? Wie verhindert man Mitarbeiterstreitigkeiten und wie löst man sie, wenn sie einmal aufgetreten sind?
Keine Zusammenarbeit ohne Konflikte
Wo Menschen zusammenarbeiten, wird es immer wieder Konflikte geben. Das ist normal und unvermeidlich. Ein gutes Arbeitsklima macht nicht etwa eine völlig konfliktfreie Umgebung aus, sondern die Tatsache, dass Konflikte gelöst werden, ohne dass es zu Eskalationen und Streit kommt. Längst ist auch die Wissenschaft sich einig, dass das Arbeitsklima keine Zufallsentwicklung ist, auf die der Arbeitgeber keinen Einfluss hat. Arbeitgeber können gezielt intervenieren und Bedingungen schaffen, die Mitarbeiterstreitigkeiten mindern, lösen oder gar unterbinden.
Die Moderatorfunktion des Arbeitgebers
Ein Arbeitgeber kann leicht die Funktion eines Moderators in einem Streit einnehmen. Die Autorität des Arbeitgebers, die sonst hauptsächlich zur Planung, Kontrolle und Organisation dient, kann auch sozial genutzt werden. Wichtig dabei ist aber, dass der Arbeitgeber sich nicht in einen konkreten Streit einmischt und dort Partei für eine der beiden Seiten ergreift. Dies führt eher zur Verhärtung eines Konflikts und schwächt die Autorität des Arbeitgebers.
Einige wichtige Punkte für das Verhalten von Arbeitgebern:
- Deutlich machen, dass der Streit der Mitarbeiter unerwünscht ist.
- Auf keinen Fall Partei für eine Seite ergreifen, sondern neutral bleiben und die Schlichterrolle einnehmen.
- Beide Seiten erklären lassen, worum es bei dem Streit geht.
- Lösungsvorschläge machen oder die Mitarbeiter zur gemeinsamen Lösung ermutigen.
Unerwünschtes Verhalten wie Streit sollte von Arbeitgebern nicht ignoriert, sondern möglichst schnell angesprochen und geschlichtet werden. Streit beginnt zumeist wegen Uneinigkeiten, die konkret mit der Arbeit zu tun haben, können mit der Zeit aber persönlich werden. Mitarbeiter hegen dann einen Groll gegen den anderen Mitarbeiter, der rein gar nichts mit ihrer professionellen Zusammenarbeit zu tun hat, sondern sich nur aus Persönlichkeitskonflikten nährt.
Mitarbeiter für Konfliktlösungen schulen
Eine sinnvolle präventive Maßnahme können auch Schulungen sein, die zeigen, wie man professionelle Konflikte auch auf professioneller Ebene löst. Mitarbeiter sind sich oft gar nicht bewusst, dass sie ihren Streit zu einem persönlichen Streit werden lassen. Streit im Büro wird dadurch oft unnötig und unbewusst durch alten Groll gehegt. Ein Bewusstsein dafür, wie man dies vermeiden kann, hilft auch den Mitarbeitern.
FinanzenWer eine vermietete Immobilie besitzt, kann statt der pauschalen Abschreibung über 50 Jahre auch eine kürzere Restnutzungsdauer per Gutachten nachweisen und so jährlich deutlich mehr von der Steuer absetzen. Im Gespräch erklärt das Sachverständigen-Team von Nutzungsdauer24, warum viele Eigentümer tausende Euro verschenken und worauf es bei einem belastbaren Gutachten ankommt. Worum geht es bei der Restnutzungsdauer überhaupt? business-on.de: Wenn du als Vermieter mit dem Steuerberater sprichst, taucht früher oder später der Begriff „Restnutzungsdauer" auf. Könnt ihr kurz erklären, was sich dahinter verbirgt?
BusinessRabattaktionen gehören inzwischen zum festen Instrumentarium vieler Onlineshops. Sie können neue Kunden gewinnen, Kaufentscheidungen beschleunigen und den Absatz ausgewählter Produkte erhöhen. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass häufige Preisnachlässe die Marge belasten und Kunden daran gewöhnen, nur noch mit einem Gutschein zu bestellen. Erfolgreiches Gutscheinmarketing besteht deshalb nicht darin, möglichst hohe Rabatte zu verteilen. Entscheidend ist eine Strategie, bei der Zielgruppe, Zeitpunkt, Mindestbestellwert und wirtschaftliches Ziel aufeinander abgestimmt werden. Warum Kunden vor dem Kauf nach Gutscheincodes suchen
BusinessWenige Berliner Unternehmen verbinden die jüngere deutsche Geschichte so unmittelbar mit einem hochspezialisierten, international gefragten Geschäftsfeld wie die ZEG Berlin GmbH Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Aus einem Forschungsinstitut der DDR-Akademie der Wissenschaften ist binnen drei Jahrzehnten ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, das Pharma- und Medizintechnikunternehmen in ganz Europa bei sicherheitsrelevanten Studien begleitet. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Unternehmensseite zeg-berlin.de Einblicke in Expertise, Leistungsspektrum und aktuelle Publikationen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Branchen lohnt der Blick auf ZEG Berlin auch deshalb, weil das Beispiel zeigt, wie sich aus einer historischen Umbruchsituation heraus ein tragfähiges, hochspezialisiertes B2B-Geschäftsmodell entwickeln lässt. Wurzeln im geteilten Berlin: von der Akademie der Wissenschaften zur eigenständigen GmbH Die Geschichte von ZEG Berlin beginnt nicht 1990, sondern schon in den 1960er-Jahren am epidemiologischen Studienzentrum der Humboldt-Universität Berlin an der Charité. Dort arbeiteten die Epidemiologen Professor Siegfried Boethig und Professor Lothar A. J. Heinemann an bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudien, zunächst mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Gesundheit. Boethig leitete zudem zeitweise die Cardiovascular Disease Unit der Weltgesundheitsorganisation in Genf. In dieser Zeit wirkten die Berliner Epidemiologen an internationalen Projekten wie der WHO-MONICA-Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem WHO-OC-Projekt zu oralen Kontrazeptiva und dem globalen INTERSALT-Projekt zum Zusammenhang zwischen Kochsalzaufnahme und Blutdruck mit. Ergänzend liefen an dem Institut die Präventionsprogramme CANON und CINDI, die auf die Vorbeugung nicht übertragbarer Erkrankungen zielten.
