Straub sagte bei der Eröffnung: „Die Ansiedlung der Telefongeschäftsstelle in Merzig ist auch ein Bekenntnis zum Standort, wo wir schon seit 57 Jahren mit einem Kundencenter für unserer Versicherten da sind. Ausschlaggebend für die Standortentscheidung war die gute infrastrukturelle Anbindung von Merzig über die Autobahn und die Nähe zum Bahnhof.“
Der BARMER Vorstandsvorsitzende lobte das vorbildliche Engagement und die Professionalität der 193 Telefongeschäftsstellen-Mitarbeiter, ohne die der gelungene Start und das intensive Anrufer-Aufkommen nicht zu bewältigen sei. „Wir rechnen mit rund 1,5 Millionen Anrufen, die pro Jahr in der Telefongeschäftsstelle Merzig eingehen. Das sind etwa neun Millionen telefonische Beratungsminuten jährlich.“
Dank an Investor und Architektenbüro
Die saarländische Ministerpräsidentin, Annegret Kramp-Karrenbauer, sagte: „Ich freue mich sehr, dass die BARMER mit ihrer neuen Telefongeschäftsstelle den Standort Merzig stärkt und 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Entscheidung der BARMER für Merzig ist ein klares Bekenntnis des Unternehmens für den saarländischen Standort. Die erfolgreiche Ansiedlung zeigt aber auch, dass die Kreisstadt Merzig Hand in Hand mit den Unternehmen zusammenarbeitet und über eine sehr gute Infrastruktur verfügt.“
Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und dem Saarland lobte die Rolle der Stadt Merzig als Vermittler und Koordinator während des Planungsphase des Bauprojekts: „Ohne das vorbildliche Engagement der Stadt Merzig wäre die Umsetzung unseres Bauvorhabens nicht möglich gewesen.“ Dank gebühre auch Investor Michael Schamper mit seinen Söhnen Michael und Thomas von der AFP GmbH, sowie dem Architekturbüro Stefan Funk für die gute Zusammenarbeit.
Zwölf Millionen Euro Investitionssumme
In der 3.300 Quadratmeter großen Telefongeschäftsstelle bearbeiten die Krankenkassenmitarbeiter die Anliegen von Versicherten, die die bundesweit gültige, kostenfreie Rufnummer 0800 3331010 gewählt haben. Die Auskünfte umfassen alle Themen rund um die Sozialversicherung. Darunter fallen zum Beispiel Fragen zu Krankengeld, Zahnersatz oder Beitragszahlungen.
Investor des Gebäudes ist die AFP GmbH. Sie hat zwölf Millionen Euro in den dreigeschossigen Bau investiert, der über eine Tiefgarage für die BARMER Mitarbeiter verfügt. Die Krankenkasse ist Mieter des Gebäudes auf dem Markthallengelände, einem ehemaligen rund einen Hektar großen Brauereigelände, im Herzen der Stadt.
Kundencenter für persönliche Gespräche im gleichen Gebäude
Bei der Eröffnung der Telefongeschäftsstelle wurde auch das neue 145 Quadratmeter große, barrierefreie Kundencenter der BARMER in Merzig vorgestellt, das sich im gleichen Gebäude im Erdgeschoss befindet. Von hier betreuen sieben Mitarbeiter rund 18.000 Versicherte im Landkreis Merzig-Wadern und der Gemeinde Schmelz im Landkreis Saarlouis. Das sind zwei Mitarbeiter mehr als am alten Standort in der Brauerstraße 3.
War das Kundencenter am alten Standort nur 29 Stunden pro Woche geöffnet, sind es nun wöchentlich 45 Stunden. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 18.30 Uhr und freitags von 9 bis 16 Uhr. Regionalgeschäftsführer Olaf Marquardt sagte: „Das neue BARMER Kundencenter ist durch die zentrale Lage mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Hier stehen wir für persönliche Gespräche gern bereit.“
Modernes Raumkonzept und Diskretion
Das neue Kundencenter sei heller, freundlicher und zeitgemäßer gestaltet. Das Raumkonzept berücksichtige noch stärker Diskretion und Datenschutz: „Zwei Beratungsboxen mit Sitzecken, PC-Bildschirmen und Trennwänden als Sichtschutz bieten Platz für längere Gespräche.“ Die Trennwände würden eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen. Er sagte: „Die Anordnung der Sitze ermöglicht eine offene Kommunikation. Wir binden unsere Kunden ein und zeigen ihnen alles am Bildschirm.“ Zusätzlich gebe es einen schalldichten Beratungsraum und für kleinere Anliegen am Eingang einen Steharbeitsplatz.
Marquardt betonte: „Wir besuchen Versicherte auf Wunsch auch gern zuhause.“ Die mobile Beratung sei nicht nur eine Option für ältere Menschen und entlegene Dörfer, sondern auch bei schwerwiegenden Krankheitsfällen oder Unfällen ein geschätztes Angebot. Auch per Internet oder Handy-App sei das Kundencenter erreichbar.
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.
ArbeitslebenDie Gründung eines eigenen Betriebs bringt viele Aufgaben mit sich. Der Fokus liegt im Alltag verständlicherweise oft auf dem laufenden Geschäft, den Aufträgen und dem wirtschaftlichen Wachstum. Dabei gerät ein wesentlicher Aspekt leicht in den Hintergrund: die eigene finanzielle Absicherung für das Alter. Da für Selbstständige in der Regel keine Pflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung besteht, liegt die Verantwortung für den späteren Ruhestand komplett in der eigenen Hand. Es ist daher notwendig, rechtzeitig und aus eigenem Antrieb aktiv zu werden. Der Verzicht auf eine strukturierte Planung birgt ein handfestes finanzielles Risiko für die Zukunft. Der Aufbau einer verlässlichen Altersvorsorge sollte deshalb als fester Bestandteil des Unternehmertums gesehen werden und genauso viel Aufmerksamkeit erhalten wie das tägliche Kerngeschäft.
WirtschaftBauprojekte in dicht besiedelten Innenstädten, verwinkelten Hinterhöfen oder innerhalb von bestehenden Industrieanlagen nehmen zu. Der verfügbare Raum für Maschinen und Baumaterialien ist bei diesen Vorhaben in der Regel eng bemessen. Dieser Platzmangel verlangt nach durchdachten und kompakten Lösungen. Klassische, große Baumaschinen stoßen bei solchen Gegebenheiten oft an ihre räumlichen Grenzen oder lassen sich gar nicht erst aufstellen. Genau hier zeigt der Minikran seine Stärken. Er bietet Bauunternehmen eine präzise und gut steuerbare Alternative, um Lasten auch unter anspruchsvollen Bedingungen sicher und zielgerichtet zu bewegen.

