News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
17. März 2017

BARMER schafft 200 Arbeitsplätze in Merzig

Straub sagte bei der Eröffnung: „Die Ansiedlung der Telefongeschäftsstelle in Merzig ist auch ein Bekenntnis zum Standort, wo wir schon seit 57 Jahren mit einem Kundencenter für unserer Versicherten da sind. Ausschlaggebend für die Standortentscheidung war die gute infrastrukturelle Anbindung von Merzig über die Autobahn und die Nähe zum Bahnhof.“

Der BARMER Vorstandsvorsitzende lobte das vorbildliche Engagement und die Professionalität der 193 Telefongeschäftsstellen-Mitarbeiter, ohne die der gelungene Start und das intensive Anrufer-Aufkommen nicht zu bewältigen sei. „Wir rechnen mit rund 1,5 Millionen Anrufen, die pro Jahr in der Telefongeschäftsstelle Merzig eingehen. Das sind etwa neun Millionen telefonische Beratungsminuten jährlich.“

Dank an Investor und Architektenbüro

Die saarländische Ministerpräsidentin, Annegret Kramp-Karrenbauer, sagte: „Ich freue mich sehr, dass die BARMER mit ihrer neuen Telefongeschäftsstelle den Standort Merzig stärkt und 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Entscheidung der BARMER für Merzig ist ein klares Bekenntnis des Unternehmens für den saarländischen Standort. Die erfolgreiche Ansiedlung zeigt aber auch, dass die Kreisstadt Merzig Hand in Hand mit den Unternehmen zusammenarbeitet und über eine sehr gute Infrastruktur verfügt.“

Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und dem Saarland lobte die Rolle der Stadt Merzig als Vermittler und Koordinator während des Planungsphase des Bauprojekts: „Ohne das vorbildliche Engagement der Stadt Merzig wäre die Umsetzung unseres Bauvorhabens nicht möglich gewesen.“ Dank gebühre auch Investor Michael Schamper mit seinen Söhnen Michael und Thomas von der AFP GmbH, sowie dem Architekturbüro Stefan Funk für die gute Zusammenarbeit.

Zwölf Millionen Euro Investitionssumme

In der 3.300 Quadratmeter großen Telefongeschäftsstelle bearbeiten die Krankenkassenmitarbeiter die Anliegen von Versicherten, die die bundesweit gültige, kostenfreie Rufnummer 0800 3331010 gewählt haben. Die Auskünfte umfassen alle Themen rund um die Sozialversicherung. Darunter fallen zum Beispiel Fragen zu Krankengeld, Zahnersatz oder Beitragszahlungen.

Investor des Gebäudes ist die AFP GmbH. Sie hat zwölf Millionen Euro in den dreigeschossigen Bau investiert, der über eine Tiefgarage für die BARMER Mitarbeiter verfügt. Die Krankenkasse ist Mieter des Gebäudes auf dem Markthallengelände, einem ehemaligen rund einen Hektar großen Brauereigelände, im Herzen der Stadt.

Kundencenter für persönliche Gespräche im gleichen Gebäude

Bei der Eröffnung der Telefongeschäftsstelle wurde auch das neue 145 Quadratmeter große, barrierefreie Kundencenter der BARMER in Merzig vorgestellt, das sich im gleichen Gebäude im Erdgeschoss befindet. Von hier betreuen sieben Mitarbeiter rund 18.000 Versicherte im Landkreis Merzig-Wadern und der Gemeinde Schmelz im Landkreis Saarlouis. Das sind zwei Mitarbeiter mehr als am alten Standort in der Brauerstraße 3.

War das Kundencenter am alten Standort nur 29 Stunden pro Woche geöffnet, sind es nun wöchentlich 45 Stunden. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 18.30 Uhr und freitags von 9 bis 16 Uhr. Regionalgeschäftsführer Olaf Marquardt sagte: „Das neue BARMER Kundencenter ist durch die zentrale Lage mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Hier stehen wir für persönliche Gespräche gern bereit.“

Modernes Raumkonzept und Diskretion

Das neue Kundencenter sei heller, freundlicher und zeitgemäßer gestaltet. Das Raumkonzept berücksichtige noch stärker Diskretion und Datenschutz: „Zwei Beratungsboxen mit Sitzecken, PC-Bildschirmen und Trennwänden als Sichtschutz bieten Platz für längere Gespräche.“ Die Trennwände würden eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen. Er sagte: „Die Anordnung der Sitze ermöglicht eine offene Kommunikation. Wir binden unsere Kunden ein und zeigen ihnen alles am Bildschirm.“ Zusätzlich gebe es einen schalldichten Beratungsraum und für kleinere Anliegen am Eingang einen Steharbeitsplatz.

Marquardt betonte: „Wir besuchen Versicherte auf Wunsch auch gern zuhause.“ Die mobile Beratung sei nicht nur eine Option für ältere Menschen und entlegene Dörfer, sondern auch bei schwerwiegenden Krankheitsfällen oder Unfällen ein geschätztes Angebot. Auch per Internet oder Handy-App sei das Kundencenter erreichbar.

Teilen:
Weitere Artikel
Glas im Gewerberaum: Worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten
Guide's
Glas im Gewerberaum: Worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten

In Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.

5 Min. LesezeitLesen
Edi Renovierung aus Taufkirchen: Innenausbau und Modernisierung im Raum München
Ratgeber
Edi Renovierung aus Taufkirchen: Innenausbau und Modernisierung im Raum München

Wer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.

6 Min. LesezeitLesen
Barrierefreiheit als Business-Faktor: Der strategische Weg zum inklusiven Unternehmen
Business
Barrierefreiheit als Business-Faktor: Der strategische Weg zum inklusiven Unternehmen

Lange Zeit wurde das Thema Barrierefreiheit in der Wirtschaft vor allem als gesetzliche Pflichtaufgabe betrachtet. Heute zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Ein zugängliches Arbeitsumfeld zu schaffen, ist ein strategischer Vorteil und die Basis für eine zukunftsorientierte Unternehmenskultur. Wer Hürden im Arbeitsalltag abbaut, profitiert auf mehreren Ebenen. Durch den Wegfall von physischen und digitalen Barrieren eröffnet sich der Zugang zu einem wesentlich größeren Kreis an qualifizierten Fachkräften. Gleichzeitig steigt die Attraktivität als moderner Arbeitgeber auf dem Markt. Ein Unternehmen wirklich barrierefrei zu gestalten, gelingt allerdings nicht von heute auf morgen. Es erfordert eine durchdachte Planung und den Blick für praktische Details im Betriebsalltag.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite