Das Push Marketing
Der Ausdruck „Push Marketing“ meint wortwörtlich, dass die entsprechenden Produkte in den Markt „gedrückt“ werden. Der Kunde kennt die Produkte dabei also noch nicht und Ziel ist es, diese in seinem Bewusstsein zu verankern und ein Bedürfnis zu erregen. Somit richtet sich diese Strategie meist an Groß- bzw. Einzelhändler, die dann wiederum den Absatz bei den Endverbrauchern steigern. Insbesondere eignet sich die Push Strategie für neue, innovative Produkte oder Angebote, die sich in einem Nischenmarkt befinden. Beliebte Maßnahmen, die einen Kaufreiz schaffen sollen sind hierbei Preisnachlässe, Rabattaktionen oder Mengenrabatte.
Beispiele Push Marketing
Im klassischen Marketing werden oft Flyer, Kataloge, Posteinwürfe o. Ä. als Push Marketing Maßnahmen verwendet. Beim Online Marketing werden häufig Social Media Kanäle für diese Zwecke gebraucht; auch Bannerwerbung und Newsletter sind nennenswerte Beispiele.
Das Pull Marketing
Im Gegensatz zum Push Marketing wird hier direkt auf den Endverbraucher abgezielt; das Pull Marketing wird auf dem Verbrauchermarkt häufiger angewandt. Dabei sollen die Marketingmaßnahmen wie Werbung oder Direktmarketing die Nachfrage nach der eigenen Marke erhöhen. Hierbei kennt der Kunde das Produkt selbst schon und es besteht bereits eine Nachfrage. Somit ist eine zielgruppengerechte Ansprache sowie das Aufzeigen des Mehrwerts bzw. des Alleinstellungsmerkmals des eigenen Produktes beim Pull Marketing äußerst wichtig.
Beispiele Pull Marketing
Im Bereich des klassischen Marketings ist es wichtig, potentiellen Kunden aufzuzeigen, wo sie die gesuchten Produkte erwerben können, deshalb steht der Aufbau einer Marke im Vordergrund. Dazu sind PR Maßnahmen wie etwa Veröffentlichungen in Zeitschriften, Radio oder Fernsehwerbung hilfreich. Im Online Marketing sind typische Pull Marketing Maßnahmen Suchmaschinenwerbung (SEA), Suchmaschinenoptimierung (SEO) etc. Der Kunde sucht im Internet gezielt nach einem Produkt, das ihm durch diese Maßnahmen dann etwa bei Google hoch oben in den Suchergebnissen angezeigt wird.
Auch Content Marketing ist eine sinnvolle Strategie. So belesen sich die Kunden etwa in Blogbeiträgen über Angebote und werden zu einer Kaufentscheidung bewegt. Schon 2019 sagten in einer Befragung 51 Prozent der Personen aus, vor einem Einkauf Google zur Recherche zu nutzen. Ebenso wird immer häufiger das Conversational Marketing angewandt, bei dem eine direkte Interaktion mit dem Kunden, meist über Instant-Messaging-Kanäle, stattfindet. Dabei wird oftmals auf Chatbots zurückgegriffen; so gaben in einer weltweiten Befragung mehr als 45 Prozent von Marketern an, solche auf ihrer Website zu nutzen.
Vor- und Nachteile
Beide Strategien haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Beim Push Marketing etwa ist eine sehr breite Distribution auf mehreren Absatzwegen möglich, weil unterschiedliche Händler in verschiedenen geografischen Räumen angesprochen werden können. Dafür ergeben sich relativ hohe Streuverluste, da die Produkte einer recht breiten Zielgruppe präsentiert werden.
Dahingegen ist die Pull Strategie wesentlich zielgerichteter und somit oft kosteneffizienter. Beispielsweise sei laut dem „Content Marketing Institute“ Content Marketing um 62 Prozent billiger als Push Marketing, generiere dabei aber über drei Mal so viele Leads. Wenn der Markt jedoch übersättigt ist, kann dies im Pull Marketing, speziell im Online Marketing zu hohen, nicht rentablen, Klickpreisen führen.
Aufgrund dieser Aspekte ist in vielen Fällen eine Kombination aus beiden Ansätzen ratsam, wie es in der Realität meistens vorkommt.
- Titelbild: Foto von Kindel Media
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.

