Die Steuernummer ist für alle Verwaltungsvorgänge ein zentraler Bestandteil

Die Zusammensetzung der Steuernummer unterscheidet sich in zwei Schemata: dem Standardschema der einzelnen Bundesländer und dem vereinheitlichten Bundesschema. Letzteres entstand im Zusammenhang mit der Abgabe der elektronischen Steuererklärungen. Die Vereinheitlichung folgt dem ELSTER-Verfahren. Beim Länderschema variiert die Länge zwischen zehn und elf Ziffern, da Nordrhein-Westfalen als einziges Bundesland drei Ziffern verwendet, die übrigen vier. Hier sind bestimmte länderspezifische Codes ablesbar. Anhand der ersten drei bis vier Ziffern ist das Finanzamt Bundesfinanzamt auszumachen. Das Schema sieht folgendermaßen aus: Ziffer(n) + FF. Danach schließt sich die Ziffernabfolge für die Bezirksnummer des jeweiligen Bundeslandes an. Dieses Muster beinhaltet die drei Buchstaben BBB. Anschließend folgen die Unterscheidungsnummern. P stellt am Ende das Prüfzeichen dar.

Das Bundesschema hat sich auf 13 Ziffern festgelegt.

2007 wurde die Steueridentifikationsnummer eingeführt, die ein Leben lang für eine Person gültig bleiben soll. Auch wenn die Person umzieht, verändert sich an der Steueridentifikationsnummer nichts. Die steuerliche Identifikationsnummer, mit IdNr abgekürzt, ist bundeseinheitlich und dauerhaft gültig. Langfristig gesehen soll die Steueridentifikationsnummer die alte Steuernummer ersetzen.

Die Steuernummer ist auf dem Einkommensteuerbescheid links oben zu finden. Wenn dieser nicht vorliegt, kann man sich auch ans zuständige Finanzamt wenden.

Folgende unterschiedliche Identifikatoren werden von der deutschen Steuerverwaltung benutzt:

  • Steuernummer
  • Steueridentifikationsnummer (für natürliche Personen)
  • Wirtschafts-Identifikationsnummer (für wirtschaftliche Personen, natürlich und juristisch, sowie Personenvereinigungen)
  • Umsatzsteuer -Identifikationsnummer (für Unternehmer)

Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Gartengestaltung für Unternehmen: Außenflächen professionell nutzen
Lifestyle
Gartengestaltung für Unternehmen: Außenflächen professionell nutzen

Wer über Firmenflächen spricht, denkt schnell an Parkplätze, Wege, Eingänge und vielleicht noch ein paar Beete vor dem Gebäude. Genau da beginnt das Problem. Außenflächen werden in vielen Betrieben noch immer wie Restflächen behandelt, obwohl sie im Alltag viel entscheiden: den ersten Eindruck bei Kunden, die Aufenthaltsqualität für Mitarbeiter, die Sicherheit auf dem Gelände und den Aufwand für Pflege und Instandhaltung. Hinzu kommt ein Punkt, der in den vergangenen Jahren deutlich wichtiger geworden ist: versiegelte Grundstücke reagieren empfindlich auf Hitze und Starkregen. Entsiegelung und grüne Infrastruktur gelten deshalb inzwischen als wichtige Bausteine der Klimaanpassung. Für Unternehmen heißt das: Gartengestaltung ist nicht einfach nur ein Randthema. Eine gute Planung schafft Orientierung, verbessert die Umgebung rund ums Gebäude und verhindert, dass Flächen zwar ordentlich aussehen, im Alltag aber wenig taugen. Wer das Thema von Beginn an richtig angeht, spart sich spätere Korrekturen an Wegen, Pflanzflächen, Entwässerung und Pflege. Warum Außenflächen für Unternehmen heute anders geplant werden müssen

11 Min. LesezeitLesen
Ergonomie im Büro: So schützt du deinen oberen Rücken
Arbeitsleben
Ergonomie im Büro: So schützt du deinen oberen Rücken

Wer im Büro arbeitet, kennt das Muster nur zu gut: Der Tag beginnt fit und konzentriert, es folgen Meetings, Mails und das Brüten über Tabellen – und irgendwann fangen die Schmerzen zwischen Schulterblättern, Nackenansatz und oberer Brustwirbelsäule an. Das wirkt im ersten Moment wie eine normale Folge langer Bildschirmarbeit. Doch genau darin liegt das Problem: Was als kleine Alltagsbeschwerden beginnt, wird schnell still und heimlich zu einem dauerhaften Begleiter. Der obere Rücken reagiert besonders empfindlich auf starre Haltungen. Schon wenige Stunden in einer nach vorn gezogenen Arbeitsposition reichen, damit die Schultern hochwandern, die Brustwirbelsäule einrundet und die Muskulatur in eine Art Dauerdienst geht. Wer dazu noch mit dem Laptop arbeitet, kaum aufsteht und unter Zeitdruck steht, sammelt im Lauf der Woche viele kleine Belastungen, die sich addieren. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt statische, physiologisch ungünstige Haltungen ausdrücklich als wichtigen Auslöser muskuloskelettaler Beschwerden bei Bildschirmarbeit. Für Unternehmen ist das kein Randthema: Rückenbeschwerden gehören seit Jahren zu den häufigsten Gründen für Fehlzeiten. Nach Angaben der AOK lagen Muskel- und Skeletterkrankungen 2023 bei den Krankschreibungen von AOK-Versicherten mit 19,5 Prozent auf Platz eins.

13 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite