News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
21. Juli 2021

5 Tipps, wie die englische Kommunikation im Job besser gelingt

Englisch ist eine führende Weltsprache, die auf allen Kontinenten und in jedem Business-Umfeld gesprochen wird. Spätestens beim Berufseinstieg zeigt sich, dass das Schulenglisch kaum für die Kommunikation mit Geschäftspartnern und Kunden ausreicht. Neben Fachbegriffen der Branche gilt es, Dialoge sicher zu gestalten und auf Businessreisen das eigene Unternehmen angemessen zu vertreten. Unsere Tipps zeigen auf, welche Möglichkeiten es zur Verbesserung der englischen Kommunikation im Job gibt.

Fließendes Englisch – fast in jedem Beruf unverzichtbar

Ob Filme, Serien oder Begriffe im Alltag, Englisch ist überall präsent. Wer zudem gute Englischnoten in der Schule hatte, wird gelassen auf den Einsatz der Sprache im Beruf schauen. Schnell kommt die negative Überraschung, wenn erkannt wird, was wirklich an Sprachkompetenz von Chefs und Kunden verlangt wird.

Natürlich verfügt nicht jede Branche und Firma über Kontakte in der ganzen Welt, bei denen Englisch die führende Sprache der grenzüberschreitenden Kommunikation ist. Da die Expansion ins Ausland früher oder später für viele Unternehmen der einzig verbleibende Schritt der Expansion darstellt, sollten sich alte und neue Mitarbeiter zumindest grundlegend auf Englisch verständigen können.

Zeit und Interesse in die eigenen Englischfähigkeiten zu investieren, macht sich neben dem Beruf auch auf privaten Reisen bezahlt. Mit circa zwei Milliarden Menschen bei einer steigenden Tendenz, die weltweit Englisch sprechen, ist ein tieferes Eintauchen in die englische Sprache jedermann anzuraten.

Fünf Tipps, um besser auf Englisch zu kommunizieren

Tipp 1: Vorhandene Kompetenzen richtig evaluieren

Eine Sprache lässt sich am besten dann erlernen und festigen, indem man sie spricht. Wie gut die eigenen Englischkenntnisse wirklich sind, sollte deshalb frühzeitig auf die Probe gestellt werden. So lassen sich betriebsintern typische Situationen und Dialoge mit Kunden und Geschäftspartnern auf Englisch simulieren, selbst wenn alle Mitarbeiter im Büro Deutsch sprechen.

Auch eine unabhängige Evaluation, beispielsweise durch standardisierte Tests, ist natürlich möglich. Von guten Englischkenntnissen auf dem Papier sollte sich jedoch niemand täuschen lassen. Selbst wer diverse Fachbegriffe der eigenen Branche kennt, ist nicht automatisch in der Lage, diese fließend in einen Dialog einzubinden. Ein realistischer Blick auf den eigenen Kenntnisstand ist der ideale Schritt zur Verbesserung.

Tipp 2: Englisch als Bestandteil des Alltags

Die meisten Menschen sind auf Englisch im Berufsleben angewiesen, während die Sprache privat keine Rolle spielt. Ein effektives Lernen ist kaum möglich, wenn Englisch nur für wenige Stunden pro Woche gehört oder gesprochen wird. Die Sprache sollte zum festen Teil des Alltags werden, was dank digitaler Medien und unserer Gewohnheiten in der Freizeit kein Problem darstellt.

Filme und Serien bei Netflix oder Amazon Prime lassen sich fast ausnahmslos auf Englisch anschauen und fördern das Hörverständnis erheblich. Gleiches gilt für das Anhören von englischsprachigen Radiostationen oder Podcasts, im Idealfall sogar mit einem Bezug zum Wirtschaftsleben. Hierdurch prägen sich Idiome, Phrasen und Formulierungen ein, die intuitiv ins eigene Vokabular eingebunden werden können.

Tipp 3: Betriebliches Training mit Muttersprachlern

In allen größeren Firmen werden sich Mitarbeiter finden lassen, deren Muttersprache Englisch ist. Oder es bestehen Kontakte zu Kunden oder Business-Partnern, die über einen rein geschäftlichen Kontakt hinausgehen. Nicht wenige dieser Auslandskontakte sind in einer vergleichbaren Situation und möchten ihren eigenen Umgang mit der deutschen Sprache verbessern.

Hier ist es ideal, ein Sprachtandem zu bilden und sich gegenseitig in der jeweils anderen Sprache zu trainieren. Manche Großunternehmen laden hierzu sogar aktiv ein und fördern speziell bei jungen und neuen Arbeitskräften das Engagement, in die englische Sprache einzutauchen. Dies kann natürlich auch rein privat mit Freunden und Bekannten gelingen.

Tipp 4: Aktiv Englischnachhilfe nehmen

Auch wenn der Englischunterricht aus der Schulzeit bereits Jahre zurückliegt, ist es nie zu spät, um weiterzulernen. In jedem Alter lässt sich Nachhilfe in einer fremden Sprache nehmen, die nichts mehr mit der Nachhilfe aus der Schulzeit zu tun hat. Rund um den Globus helfen sprachbegabte Menschen weiter, mit denen aktiv Dialoge geübt werden können.

Hier macht sich die Digitalisierung unserer Welt bezahlt. Über entsprechende Plattformen im Internet lässt sich ganz einfach mit einem Nachhilfelehrer verabreden, der in England, den USA, Kanada und anderen Nationen sitzt. Zu festen Terminen lässt sich per Audio- oder Videochat die besondere Nachhilfestunde abhalten. Ein solch moderner Englischunterricht lässt sich flexibel und mühelos in die Alltagsplanung integrieren.

Tipp 5: Feedback vom Arbeitgeber einholen

Welche Sprache auch gelernt wird, für jeden Nicht-Muttersprachler gibt es immer das Potenzial zur Verbesserung. Englisch und andere Sprachen sind zudem im stetigen Wandel, neue Begriffe und Formulierungen im Business-Bereich werden geprägt. Hier heißt es am Ball zu bleiben und regelmäßig ein Feedback einzuholen, wie gut die eigenen sprachlichen Fähigkeiten wirklich sind.

Tatsächlich kann das bessere Beherrschen einer Sprache wie Englisch ein Faktor für eventuelle Beförderungen und den nächsten Schritt auf dem Karriereweg darstellen. Dies kann alleine bedeuten, im Ausland zu arbeiten und nicht über Jahrzehnte hinweg am gleichen Arbeitsplatz in Deutschland zu sitzen. Sprachliche Schwächen zu erkennen und diese immer wieder auszugleichen, öffnet schnell diese neuen Business-Wege.

Englisch als Teil der Weiterbildung

Die Verbesserung der englischen Kommunikation im Job sollte als wichtiger Aspekt der beruflichen Weiterbildung verstanden werden. In vielen Branchen ist es üblich, fachlich durch Fort- und Weiterbildungen auf dem Laufenden zu bleiben. Die Erweiterung oder Festigung der eigenen sprachlichen Kompetenzen steht hierbei oft im Hintergrund.

Umfassendes Fachwissen und ein Talent im Umgang mit Kunden und Business-Partnern hilft leider nicht mehr weiter, wenn man nicht sprichwörtlich die gleiche Sprache spricht. Ob Fachgespräch oder Small Talk, diverse Kompetenzen sind für das Berufsleben gefragt und sollten gezielt im Rahmen einer Weiterbildung gefördert werden. Ob mit Kollegen vor Ort oder einer Englischnachhilfe online, für jeden steht der passende Lernmodus bereit.

Teilen:
Weitere Artikel
Wertschutz im Unternehmen: Strategien für die sichere Verwahrung von Wertgegenständen, Dokumenten und Daten
Business
Wertschutz im Unternehmen: Strategien für die sichere Verwahrung von Wertgegenständen, Dokumenten und Daten

Einbruchdiebstähle verursachen jedes Jahr hohe Verluste in Unternehmen – insbesondere durch den Verlust von Bargeld, Technik und sensiblen Unterlagen. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft entstehen dabei regelmäßig Schäden in Millionenhöhe, was die wirtschaftliche Relevanz unzureichender Sicherungsmaßnahmen deutlich macht. Genau hier setzt die sichere Aufbewahrung im Tresor an: Sie schützt zentrale Unternehmenswerte zuverlässig vor Diebstahl, unbefugtem Zugriff und anderen Risiken. Die Sicherheitslücken im modernen Büroalltag Trotz fortschreitender Digitalisierung bleiben physische Assets wie notarielle Verträge, Prototypen oder Offline-Backups unverzichtbar. Eine Lagerung in herkömmlichen Büromöbeln ist nicht nur grob fahrlässig, sondern gefährdet auch den Versicherungsschutz.

Lesen
Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf
Karriere
Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf

Wer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?

Lesen
Wie werde ich Berufsschullehrer? Studium, Voraussetzungen und Wege in den Schuldienst
Karriere
Wie werde ich Berufsschullehrer? Studium, Voraussetzungen und Wege in den Schuldienst

Wer Berufsschullehrer werden möchte, wählt einen Berufsweg mit besonderer Nähe zur Praxis. Anders als an vielen allgemeinbildenden Schulen geht es hier nicht nur um Fachwissen und Unterricht, sondern auch um den Bezug zur Arbeitswelt, zu Betrieben und zu ganz unterschiedlichen Bildungswegen. Der klassische Weg führt in der Regel über ein Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen, anschließend in den Vorbereitungsdienst und danach in den Schuldienst. Je nach Bundesland, Fachrichtung und Vorbildung gibt es daneben weitere Möglichkeiten, etwa über den Seiteneinstieg. Wer sich für das Berufsschullehramt interessiert, sollte deshalb früh unterscheiden: Welche Schularten kommen infrage? Welche Fachrichtung passt? Und führt der eigene Weg über ein reguläres Lehramtsstudium oder über einen späteren Einstieg mit beruflicher oder akademischer Vorqualifikation? Genau diese Fragen entscheiden darüber, wie die Ausbildung aufgebaut ist und wie lang der Weg bis in das Klassenzimmer dauert. Was macht ein Berufsschullehrer im Alltag?

Lesen
Zur Startseite